Dax immer weiter nach unten gedrĂŒckt - Fast zwei Prozent Minus
24.05.2023 - 17:45:19Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.842 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bereits kurz nach Handelsbeginn rutschte der deutsche Leitindex unter die viel besprochene 16.000-Punkte-Marke und gab im weiteren Tagesverlauf immer weiter nach.
Am Morgen hatte das Ifo-Institut mitgeteilt, dass sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert hat: Der Ifo-GeschĂ€ftsklimaindex sank demnach im Mai auf 91,7 Punkte, nach 93,4 ZĂ€hlern im April. Dies ist der erste RĂŒckgang nach sechs Anstiegen in Folge. Viele Experten hatten mit einem geringeren Minus gerechnet. "Die Anleger, die nach dem Sprung des Deutschen Aktienindex auf ein neues Jahreshoch dem Braten immer noch nicht trauten und Skeptiker der Rally blieben, wurden heute bestĂ€tigt und zunĂ€chst fĂŒr ihre Einstellung belohnt", kommentierte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets das Tagesgeschehen auf dem Parkett in Frankfurt. "Der kurze Ausflug ĂŒber 16.000 Punkte war eine Falle und das böse Erwachen folgt jetzt." Zudem wĂŒrden die Sorgen der Investoren nach dem Abbruch der Verhandlungen ĂŒber die Anhebung der US-Schuldengrenze zunehmen. "Sie realisieren mehr und mehr, was auf dem Spiel steht", so Oldenburger. Im GroĂen und Ganzen gĂ€be es jedoch "kaum Anzeichen von Panik". Dem AbwĂ€rtssog konnte sich am Mittwoch kein Papier entziehen, kurz vor Handelsende waren alle im Minus: Bayer, Deutsche Telekom und Brenntag kamen mit AbschlĂ€gen von unter einem Prozent noch am glimpflichsten davon, Infineon verlor zu diesem Zeitpunkt mit ĂŒber fĂŒnf Prozent am meisten, gefolgt von Porsche und Daimler Truck. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung tendierte am Mittwochnachmittag etwas schwĂ€cher. Ein Euro kostete 1,0756 US-Dollar (-0,16 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9297 Euro zu haben.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


