AMD, Aktie

AMD Aktie: 27,4 Prozent Server-Marktanteil laut UBS

15.05.2026 - 19:23:52 | boerse-global.de

AMD überzeugt mit starken Quartalszahlen und Server-Wachstum, steht aber vor der Herausforderung, die hohen Erwartungen für die zweite Jahreshälfte zu erfüllen.

AMD Aktie: 27,4 Prozent Server-Marktanteil laut UBS - Foto: über boerse-global.de
AMD Aktie: 27,4 Prozent Server-Marktanteil laut UBS - Foto: über boerse-global.de

AMD liefert derzeit viel Stoff für Optimisten. Die Aktionäre stützen den Kurs des Managements, der Servermarkt zieht an und die KI-Story bleibt intakt. Gleichzeitig wächst die Messlatte für die zweite Jahreshälfte spürbar.

Aktionäre geben Lisa Su Rückenwind

Auf der Hauptversammlung am 13. Mai stimmten die Aktionäre für die vorgeschlagenen Verwaltungsräte und zentrale Governance-Punkte. Parallel dazu stimmten sie einer Änderung des Aktienvergütungsplans zu, der 65 Millionen zusätzliche Aktien vorsieht. Vertreten waren 77,88 Prozent der ausstehenden Aktien.

CEO Lisa Su nutzte den Termin für eine klare Botschaft. AMD habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von 34,6 Milliarden Dollar erzielt. Das Datacenter-Geschäft kam auf 16,6 Milliarden Dollar und wuchs um 32 Prozent.

Der langfristige Anspruch bleibt hoch. Su sieht für AMD eine Marktchance von mehr als einer Billion Dollar. Der Konzern peilt ein jährliches Umsatzwachstum von über 35 Prozent und einen Gewinn je Aktie von mehr als 20 Dollar an.

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UBS sieht Server-Anteile steigen

Rückenwind kommt auch aus dem Servermarkt. UBS sieht AMD und Arm weiter auf dem Vormarsch, während Intel Marktanteile verliert. Die gesamten Server-CPU-Lieferungen legten im jüngsten Quartal um rund sechs Prozent zu und lagen etwa 19 Prozent über Vorjahr.

Bei den Stückzahlen fiel Intel auf 54,9 Prozent Marktanteil. AMD kam auf 27,4 Prozent, Arm auf 17,7 Prozent. Für AMD ist das wichtig, weil Server-CPUs ein Kernbaustein der Datacenter-Strategie sind.

Bei AMD sticht vor allem eines heraus: Der Servermarkt wächst, während Intel weiter Marktanteile abgibt. UBS verweist auf hohe Kernzahlen und Multithreading als Vorteil bei agentenbasierten KI-Workloads.

Im x86-Servergeschäft, das besonders margenträchtig ist, kommt AMD auf 46,2 Prozent Umsatzanteil. Intel liegt dort noch bei 53,8 Prozent. Der Abstand schrumpft damit weiter.

Starke Zahlen, hohe Erwartungen

Am 5. Mai hatte AMD bereits starke Quartalszahlen geliefert. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,37 Dollar, der Umsatz bei 10,25 Milliarden Dollar. Beides lag über den Erwartungen.

Für das laufende Quartal peilt AMD rund 11,2 Milliarden Dollar Umsatz an. Das entspräche einem Wachstum von etwa 46 Prozent zum Vorjahr. Die bereinigte Bruttomarge soll bei rund 56 Prozent liegen.

Der Gegenpol liegt im Gaming-Geschäft. AMD rechnet dort in der zweiten Jahreshälfte mit einem Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr. Höhere Speicher- und Komponentenkosten drücken auf die Nachfrage.

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Wedbush verweist zwar auf das Vertrauen des Managements in einen stärkeren Hochlauf der MI450- und MI455-Chips, bleibt beim GPU-Ausblick aber vorsichtig. Die Bank konnte die Prognose für die zweite Jahreshälfte nach eigener Einschätzung nicht vollständig unabhängig untermauern.

HSBC sieht nach der Rally weniger Spielraum für Enttäuschungen. Die Bewertung sei von etwa dem 19-Fachen auf fast das 33-Fache der erwarteten Gewinne für 2027 gestiegen. Citi bleibt konstruktiv für CPUs bei agentenbasierter KI, wartet aber auf den Erfolg der nächsten GPU-Generation und der Helios-Racks.

Am Freitag notiert die Aktie bei 376,15 Euro, ein Tagesminus von 2,04 Prozent. Seit Jahresanfang liegt das Plus dennoch bei 97,25 Prozent. Nach dem starken Lauf wirkt die Aktie nicht mehr billig.

Die nächste Etappe ist klar umrissen: AMD muss den Server-CPU-Schwung halten und den Hochlauf von MI450, MI455 und Helios liefern. Die Umsatzprognose von rund 11,2 Milliarden Dollar setzt dafür eine hohe, aber konkrete Marke.

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