AMD, Aktie

AMD Aktie: Upstage-Deal trübt nicht die Stimmung

23.03.2026 - 16:17:35 | boerse-global.de

AMD verhandelt über einen bedeutenden KI-Beschleuniger-Auftrag in Südkorea, während die Aktie unter einer zurückhaltenden Quartalsprognose leidet. Zudem wurde eine HBM4-Liefervereinbarung mit Samsung geschlossen.

AMD Aktie: Upstage-Deal trübt nicht die Stimmung - Foto: über boerse-global.de
AMD Aktie: Upstage-Deal trübt nicht die Stimmung - Foto: über boerse-global.de

AMD-CEO Lisa Su traf sich in Seoul mit Upstage-CEO Sung Kim — das Ergebnis könnte ein Auftrag über 10.000 MI355-Beschleuniger sein. Trotz dieser potenziell bedeutenden Nachricht reagierten Anleger am Montag mit Zurückhaltung: Die Aktie verlor im vorbörslichen Handel rund 2%.

Strategischer Einstieg in den koreanischen KI-Markt

Upstage ist ein aufstrebender südkoreanischer KI-Anbieter, der im Rahmen eines staatlich geförderten Wettbewerbs zur Entwicklung nationaler KI-Modelle aktiv ist. Das Unternehmen stützt sich bislang stark auf Nvidia-Hardware und will nun AMDs Instinct-GPU-Familie integrieren. Ein bestätigter Auftrag über 10.000 Einheiten wäre für AMD ein strategischer Referenzpunkt im asiatischen Markt — ein Signal an andere regionale KI-Entwickler, dass die MI355-Plattform wettbewerbsfähig ist.

Vorsichtige Prognose lastet weiter

Der verhaltene Kursreaktion ist kein Zufall. Im Februar 2026 hatte AMD eine zurückhaltende Umsatzprognose für das erste Quartal veröffentlicht — mit erwarteten Erlösen unterhalb des Vorquartals. Die Folge war ein Kurseinbruch von über 17% innerhalb eines Monats. Seitdem hat sich die Stimmung nicht erholt: Auf Plattformen wie Stocktwits zeigen Sentiment-Indikatoren seit zwei Wochen einen bärischen Trend.

Hinzu kommen sektorweite Sorgen über eine mögliche Korrektur im Nasdaq-100, die Halbleiterwerte zusätzlich belasten.

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HBM4-Vereinbarung mit Samsung

Parallel zur Upstage-Verhandlung schloss AMD vergangene Woche eine Liefervereinbarung mit Samsung Electronics über HBM4-Speichermodule ab. Diese sollen in den kommenden MI455X-Beschleunigern zum Einsatz kommen. Samsung plant für 2026 Rekordinvestitionen von rund 73,3 Milliarden US-Dollar in KI-Chips und Foundry-Kapazitäten — ein Teil davon explizit für Kunden wie AMD.

Ob der Upstage-Auftrag letztlich zustande kommt und wie schnell er sich in den Zahlen niederschlägt, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Die nächste Bewährungsprobe für die Aktie sind die Erstquartalsergebnisse, die AMD traditionell Anfang Mai vorlegt.

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