Amgen Aktie: Dividende bestÀtigt
05.03.2026 - 05:27:12 | boerse-global.deDer US-Biotech-Riese Amgen setzt weiterhin auf eine verlĂ€ssliche AusschĂŒttung an seine AktionĂ€re und bestĂ€tigte am Mittwoch die Dividende fĂŒr das zweite Quartal 2026. Parallel dazu verdeutlichten Management-Updates auf einer Branchenkonferenz den strategischen Fokus: Das Unternehmen setzt auf eine Kombination aus starken BestandsprĂ€paraten und einer ambitionierten Pipeline, um den zunehmenden Druck durch Nachahmerprodukte abzufedern.
Starke Wachstumszahlen bei Top-Sellern
Die QuartalsausschĂŒttung wurde vom Board of Directors auf 2,52 US-Dollar je Aktie festgesetzt. Anspruchsberechtigt sind AktionĂ€re, die zum Stichtag am 15. Mai 2026 Anteile halten; die Auszahlung erfolgt am 5. Juni. Diese KontinuitĂ€t wird durch eine robuste operative Basis gestĂŒtzt. Im vergangenen Jahr konnten 14 Produkte des Portfolios einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielen. Besonders die Medikamente Repatha, Evenity und Tezspire erwiesen sich mit Wachstumsraten von jeweils ĂŒber 30 Prozent als wesentliche ErtragsstĂŒtzen.
Zudem entwickelte sich das GeschĂ€ft mit Biosimilars â also gĂŒnstigeren Nachahmerversionen biologischer Arzneien â zu einer tragenden SĂ€ule. Mit einem Umsatzplus von 37 Prozent auf drei Milliarden US-Dollar unterstreicht dieser Bereich die FĂ€higkeit des Konzerns, Marktanteile in umkĂ€mpften Segmenten zu sichern. Kann die gut gefĂŒllte Pipeline die bevorstehenden PatentablĂ€ufe bei wichtigen UmsatztrĂ€gern wie Prolia oder Xgeva kompensieren?
Ausblick und Pipeline-Meilensteine
Das Management blickt optimistisch auf die zweite JahreshĂ€lfte 2026, fĂŒr die der Abschluss der wichtigen Phase-3-Studien fĂŒr Dazodalibep zur Behandlung des Sjögren-Syndroms erwartet wird. Auch das Projekt MariTide im Bereich Gewichtsmanagement bleibt ein zentraler Fokus der klinischen Entwicklung. Diese Fortschritte sind notwendig, da Amgen kurzfristig mit Gegenwind rechnet. Das erste Quartal 2026 gilt saisonal bedingt als schwĂ€cher, zusĂ€tzlich belasten Generika-Konkurrenz fĂŒr Otezla in Europa sowie Marktanteilsverluste bei Ă€lteren Blockbustern.
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FĂŒr das laufende Quartal prognostiziert das Unternehmen eine operative Marge (Non-GAAP) von etwa 43 Prozent. An der Börse wird dieser Kurs bisher positiv quittiert: Die Aktie notiert mit 325,85 Euro derzeit nur rund 1,2 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und weist seit Jahresbeginn ein Plus von 16,5 Prozent auf. Konkrete Impulse fĂŒr den weiteren Kursverlauf dĂŒrften im zweiten Halbjahr mit den erwarteten Daten zur klinischen Pipeline folgen.
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