Börsen/Aktien, Börsenschluss

Aktien Wien Schluss: ATX schließt mit leichten Verlusten

08.03.2024 - 18:17:13 | dpa.de

An der Wiener Börse hat sich der Handel am Freitag trotz wichtiger Arbeitsmarktdaten aus den USA ruhig gestaltet.

Der ATX ging um moderate 0,22 Prozent tiefer bei 3378,54 Einheiten aus dem Handel. FĂŒr den ATX Prime wurde ein Minus von 0,19 Prozent auf 1700,68 ZĂ€hler verzeichnet.

Zwar ist die US-BeschÀftigung im Februar deutlicher gestiegen als erwartet. Allerdings wurden die ZuwÀchse in den beiden Vormonaten deutlich nach unten korrigiert. Hinzu kommen eine steigende Arbeitslosenquote und ein schwÀcherer Lohnauftrieb. Positiv war auf den ersten Blick der stÀrker als erwartet ausgefallene Anstieg der BeschÀftigtenzahl.

"Der US-Arbeitsmarkt lĂ€uft rund, aber nicht heiß", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank die Daten. "Die Fed kann daher in Ruhe weitere Zahlen abwarten, ehe sie die erwartete Zinswende einleitet." Die Commerzbank geht von einer ersten Zinssenkung im Juni aus. Dies wird auch an den FinanzmĂ€rkten ĂŒberwiegend so erwartet.

Impulsgebende Unternehmensnachrichten waren bis Handelsschluss Mangelware. FĂŒr Aufmerksamkeit sorgten allerdings zwei Analysen von der Erste Group zur Kapsch und Mayr-Melnhof.

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel fĂŒr die Aktien von Kapsch TrafficCom von 15,1 auf 15,0 Euro leicht zurĂŒckgenommen. Das Anlagevotum "Buy" wurde vom zustĂ€ndigen Experten Daniel Lion allerdings bestĂ€tigt. Zum Vergleich: Kapsch-Aktien gingen unverĂ€ndert bei 8,48 Euro aus dem Handel.

DarĂŒber hinaus hat die Erste ihr Kursziel fĂŒr die Titel der Mayr-Melnhof vor den in KĂŒrze zur Veröffentlichung anstehenden Jahreszahlen von 143,8 auf 127,2 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" wurde vom zustĂ€ndigen Experten Michael Marschallinger beibehalten. Das reduzierte Kursziel sei auf gekĂŒrzte Ergebnisprognosen zurĂŒckzufĂŒhren. Hier war ein Kursminus von 1,87 Prozent auf 115,40 Euro zu sehen gewesen.

Unter den Einzelwerten bĂŒĂŸten die Anteile der AT&S am Berichtstag starke 5,3 Prozent ein. Die Wertpapiere von BAWAG bewegten sich um 2,3 Prozent in die Verlustzone. Erste Group registrierten ein moderates Minus von 0,4 Prozent.

Dagegen gefragt waren Vienna Insurance Group (VIG) mit plus 2,2 Prozent. Verbund steigerten sich um 0,9 Prozent und Immofinanz um 0,7 Prozent. CA Immo verzeichneten ein Plus von 0,5 Prozent.

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