Android-Passkeys: Das Ende der Passwort-Ära beginnt
27.01.2026 - 06:10:12Passkeys ersetzen auf Android unsichere Passwörter. Die neue Technologie nutzt biometrische Daten wie Fingerabdruck oder Gesichtsscan für die Anmeldung bei Apps und Webseiten. Sie verspricht mehr Komfort und deutlich besseren Schutz vor Phishing und Datenlecks.
Warum Passwörter zum Sicherheitsrisiko werden
Cyberkriminelle werden immer professioneller. Gestohlene oder schwache Passwörter sind laut Sicherheitsexperten für den Großteil erfolgreicher Hackerangriffe verantwortlich. Selbst komplexe Passwörter bieten keinen vollständigen Schutz, wenn sie bei einem Datenleck auf der Serverseite gestohlen werden.
Diese Datensätze landen oft im Darknet. Angreifer nutzen sie für sogenannte Credential-Stuffing-Angriffe – sie probieren die erbeuteten Logins systematisch bei anderen Diensten aus. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt regelmäßig vor dieser Gefahr und empfiehlt den Umstieg auf sicherere Verfahren.
Passend zum Thema Phishing und gestohlene Zugangsdaten: Immer wieder landen Login-Datensätze im Darknet und werden per Credential-Stuffing missbraucht. Ein kostenloses Anti-Phishing-Paket zeigt in vier klaren Schritten, wie Sie Konten schützen, Phishing-Mails zuverlässig erkennen und Ihre Geräte absichern. Enthalten sind praxisnahe Checklisten, konkrete Abwehrmaßnahmen für Privatpersonen und kleine Unternehmen sowie Hinweise, wie moderne Verfahren wie Passkeys die Angriffsfläche verringern. Jetzt Anti-Phishing-Paket herunterladen
So funktionieren Passkeys auf dem Smartphone
Die Technologie basiert auf dem WebAuthn-Standard der FIDO Alliance und nutzt Public-Key-Kryptografie. Bei der Erstellung eines Passkeys entsteht ein kryptografisches Schlüsselpaar:
* Der öffentliche Schlüssel wird auf dem Server des Dienstes gespeichert.
* Der private Schlüssel bleibt sicher auf dem Android-Gerät und verlässt es nie.
Für Nutzer ist die Anmeldung einfach: Statt ein Passwort einzutippen, bestätigen sie ihre Identität per Fingerabdruck oder Gesichtsscan. Diese biometrische Abfrage signiert eine Server-Anfrage und gewährt Zugang. Da der Schlüssel an das Gerät gebunden ist, sind Passkeys hochgradig resistent gegen Phishing.
Einfache Verwaltung über das Google-Konto
Die Passkey-Verwaltung ist tief in Android integriert und erfolgt über den Google Passwortmanager. Erstellt ein Nutzer einen Passkey auf seinem Smartphone, wird dieser Ende-zu-Ende-verschlüsselt im Google-Konto gespeichert. Der Schlüssel steht dann automatisch auf allen anderen Geräten zur Verfügung, auf denen der Nutzer mit demselben Konto angemeldet ist.
Große Technologiekonzerne wie Google, Apple und Microsoft treiben die Adaption aktiv voran. Immer mehr Apps und Webseiten bieten die Anmeldung per Passkey an. Experten prognostizieren, dass traditionelle Passwörter in den kommenden Jahren bei vielen Diensten vollständig ersetzt werden könnten.
Ein Paradigmenwechsel für die digitale Sicherheit
Der Vorstoß hin zu Passkeys ist Teil eines branchenweiten Konsenses. Die FIDO Alliance, der hunderte Unternehmen angehören, hat das Ziel, die globale Abhängigkeit von Passwörtern zu reduzieren. Während Passwörter ein geteiltes Geheimnis sind, das an vielen Stellen kompromittiert werden kann, basiert die Sicherheit von Passkeys auf dem privaten Besitz eines physischen Geräts.
Laut dem Global Cybersecurity Outlook 2026 des Weltwirtschaftsforums bleiben Datenlecks eine der größten Sorgen für Unternehmen. Die Einführung von inhärent sichereren Authentifizierungsmethoden wie Passkeys soll die Angriffsfläche für Cyberkriminelle signifikant verkleinern. Die größte Herausforderung ist nun die Aufklärung der Nutzer, um eine breite Akzeptanz zu fördern.
PS: Sie möchten verhindern, dass Ihre Zugangsdaten in falsche Hände geraten? Das kostenlose Anti-Phishing-Paket fasst die wichtigsten Schutzmaßnahmen kompakt zusammen: Von der Erkennung gefälschter Login-Seiten über sichere Authentifizierungsalternativen wie Passkeys bis hin zu Notfall-Checklisten, falls trotzdem ein Leak passiert. Ideal, um sofort wirksame Maßnahmen umzusetzen und das persönliche Risiko zu reduzieren. Gratis Anti-Phishing-Guide sichern


