Maduro, Energie

Maduro: 'Energie darf nicht zur Kriegswaffe werden'

22.12.2025 - 20:17:44

Angesichts der massiven MilitĂ€rprĂ€senz der Vereinigten Staaten in der Karibik und EinsĂ€tzen der US-KĂŒstenwache gegen mit Sanktionen belegte Öltanker in der Region hat der venezolanische PrĂ€sident NicolĂĄs Maduro vor Konsequenzen fĂŒr die internationalen MĂ€rkte gewarnt.

"Energie darf nicht zu einer Kriegswaffe werden", hieß es in einem Brief Maduros an die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, den Außenminister Yván Gil auf einer Pressekonferenz vorlas.

Der autoritĂ€re Staatschef verurteilte darin die US-Angriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggler-Boote, bei denen in den vergangenen Monaten ĂŒber 100 Menschen ums Leben kamen, und die Blockade von Öltankern auf dem Weg nach oder von Venezuela. "Wenn die einseitige Anwendung von Gewalt, die Hinrichtung von Zivilisten, Piraterie und die PlĂŒnderung der Ressourcen souverĂ€ner Staaten toleriert werden, steuert die Welt auf eine globale Konfrontation von unvorhersehbarem Ausmaß zu", hieß es in dem Schreiben.

Die US-KĂŒstenwache beschlagnahmte kĂŒrzlich zwei Öltanker in der Karibik. Seit Sonntag verfolgt sie Medienberichten zudem ein drittes Schiff, das zu der sogenannten Schattenflotte gehören soll, mit der Venezuela Sanktionen umgehen wolle. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte zuletzt angekĂŒndigt, eine "vollstĂ€ndige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela" zu verhĂ€ngen.

@ dpa.de