Angriff auf das DAX-Allzeithoch – geniale Chance oder brutale Bullenfalle?
28.01.2026 - 06:54:36Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell wie ein typischer Zocker-Markt: mal eine heftige Abwärtsbewegung, dann wieder eine grüne Rallye, gefolgt von langen Phasen, in denen der Index nahezu seitwärts durch die Charts schleicht. Der Leitindex testet immer wieder die Region rund um sein Allzeithoch, ohne sich klar zu entscheiden, ob der große Ausbruch nach oben oder der brutale Rücksetzer nach unten ansteht. Bullen und Bären liefern sich ein intensives Tauziehen – und genau da entstehen die spannendsten Trading-Chancen.
Was wir sehen: Rückschläge werden regelmäßig von Dip-Käufern aufgefangen, aber auf der Oberseite kommen schnell Gewinnmitnahmen rein, sobald die Kurse nur den Hauch von Höhenluft schnuppern. Klassischer Markt im Spannungsfeld – perfekt für Trader, gefährlich für FOMO-Anleger, die blind hinterherlaufen.
Die Story: Treiber Nummer eins ist und bleibt die Notenbank. Christine Lagarde und die EZB sitzen zwischen allen Stühlen: Auf der einen Seite eine Eurozone, die konjunkturell schwach unterwegs ist – insbesondere Deutschland mit Industrie- und Exportproblemen. Auf der anderen Seite eine Inflation, die zwar deutlich von ihren Spitzen zurückgekommen ist, aber immer noch nicht komfortabel im Zielbereich von rund 2% verankert ist.
CNBC Europe zeichnet derzeit ein Bild, das perfekt zum nervösen DAX passt:
- Diskussionen um kĂĽnftige Zinssenkungen der EZB, aber ohne klares Timing
- Fokus auf die schwächelnde deutschen Industrie, vor allem Chemie- und Maschinenbau
- Gleichzeitig starke Impulse von Europas Tech-Schwergewichten – Stichwort Software, Cloud, Digitalisierung
- Die deutschen Auto-Giganten stehen im Kreuzfeuer: Konkurrenz aus China, E-Auto-Preiskampf, aber gleichzeitig Hoffnung auf Margenstabilisierung, wenn Lieferketten sich normalisieren
Dazu kommen die klassischen DAX-Schwergewichte aus Tech und Industrie, die mit ihren Quartalszahlen regelmäßig für Stress am Parkett sorgen. Positive Überraschungen bei Margen oder Auftragseingängen erzeugen schnell eine grüne Rallye im Index, während schwache Ausblicke sofort Crash-Ängste triggern.
Makroseitig ist das Setup höchst sensibel:
- Jede Andeutung der EZB, früher oder stärker zu lockern, pusht die Bullen – niedrige Zinsen bedeuten Bewertungsfantasie, besonders für Wachstumswerte.
- Jeder Hinweis, dass die Inflation hartnäckiger ist als gedacht, spielt den Bären in die Karten – höhere Renditen bei Anleihen ziehen Kapital aus Aktien ab.
- Schwache Einkaufsmanagerindizes, rückläufige Auftragseingänge und mauer Export können jederzeit die Rezessionsstory reaktivieren und den DAX in eine heftige Korrektur schicken.
Genau dieses Spannungsfeld führt dazu, dass viele Profis gerade eher taktisch agieren: Kurzfristige Swings, schnelle Reaktionen auf Daten und News, statt stumpf Buy & Hold. Der Markt ist nicht tot – er ist hypersensibel.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse+aktuell
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Auf YouTube dominieren derzeit zwei Lager: Die vorsichtigen Strategen, die vor einer möglichen Bärenfalle warnen, und die Momentum-Trader, die jeden Rücksetzer gnadenlos kaufen wollen. Auf TikTok trendet der Gedanke "Deutschland ist zurück" – viele Creator pushen die Story, dass der DAX strukturell unterschätzt sei und langfristig deutliches Potenzial habe. Auf Instagram sieht man dagegen eine eher gemischte Stimmung: Screenshots von kurzen Erfolgs-Trades, aber auch Posts von Tradern, die von plötzlichen Rücksetzern aus Stopps gekegelt wurden. Kurz: Der Social-Fear-&-Greed-Index steht auf neutral bis leicht gierig.
- Key Levels / Wichtige Zonen: Charttechnisch ist der DAX in einer extrem spannenden Struktur. Oben haben wir eine massive Widerstandszone rund um das aktuelle Allzeithoch – jedes Mal, wenn der Index in diese Region läuft, tauchen Gewinnmitnahmen und skeptische Stimmen auf. Darunter liegen mehrere wichtige Unterstützungsbereiche, in denen die Bullen zuletzt immer wieder verteidigt haben. Ein klarer Bruch einer dieser Zonen nach unten könnte eine schärfere Korrektur einleiten, während ein dynamischer Ausbruch über das Hoch eine Trendbeschleunigung auslösen kann.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt?
Stand jetzt: kein eindeutiger Knockout. Die Bullen haben den Vorteil, dass Liquidität weiterhin reichlich vorhanden ist und viele institutionelle Investoren underinvested sind – also bei Rücksetzern tendenziell nachkaufen müssen. Die Bären hingegen argumentieren mit schwachen Wachstumszahlen, geopolitischen Risiken und der Gefahr, dass die EZB mit Zinssenkungen zu spät kommt.
Technische Szenarien – wie spielst du das?
1. Bullen-Szenario: Der DAX konsolidiert seitwärts unter dem Hoch, die Rücksetzer bleiben moderat. Die Marktteilnehmer gewöhnen sich an das höhere Bewertungsniveau, während die Aussicht auf fallende Zinsen und eine Stabilisierung der Konjunktur die Stimmung Schritt für Schritt verbessert. Kommen dann noch solide Unternehmenszahlen dazu, kann ein sauberer Ausbruch nach oben erfolgen. Trader suchen in diesem Setup nach Pullbacks an Unterstützungszonen, um den Dip zu kaufen und auf einen Ausbruch zu spekulieren.
2. Bären-Szenario: Ein externer Schock – etwa enttäuschende Makrodaten, eine deutlich falkenhaftere EZB-Kommunikation oder ein geopolitischer Stress – sorgt dafür, dass der DAX die unteren Unterstützungen testet. Brechen diese, kann es zu einem beschleunigten Abverkauf kommen. Dann sprechen wir nicht mehr von gesunder Korrektur, sondern von einem ausgewachsenen Bärenangriff. Trader setzen hier auf Short-Setups an gebrochenen Unterstützungen oder nach schwachen Rückläufen an neue Widerstände.
3. Seitwärts-/Range-Szenario: Der Markt bleibt länger in einer breiten Spanne gefangen. Für viele Langfrist-Anleger langweilig, für aktive Trader ein Paradies. Kaufen an Unterstützung, verkaufen an Widerstand – bis ein klarer Ausbruch kommt.
Psychologie: Fear vs. Greed
Aktuell sehen wir einen Mix aus FOMO und Skepsis. Viele haben die starke Erholung in der Vergangenheit verpasst und warten jetzt „auf den großen Crash“, um billiger reinzukommen. Gleichzeitig verhindert genau diese Erwartung eines Crashs, dass der Markt völlig überhitzt – jeder Rücksetzer wird genutzt, bevor Panik überhaupt richtig entstehen kann. Das Ergebnis: zähe Seitwärtsphasen mit plötzlichen dynamischen Bewegungen.
Wichtig ist, dass du dir klar machst: Der DAX ist nicht „billig“, nur weil er unter Druck war. Bewertungen, Margen, Zinsen, Wachstum – all das muss zusammengedacht werden. Wer heute blind den Index kauft, spielt ein Makro-Wettrennen gegen EZB, Konjunktur und geopolitische Nachrichtenlage.
Fazit: Der DAX 40 befindet sich in einer Phase maximaler Unsicherheit – und genau das ist das Spielfeld der Profis. Bullen und Bären haben beide gute Argumente. Die EZB mit Christine Lagarde liefert die großen Makro-Impulse, die deutsche Industrie kämpft mit Strukturwandel und globalem Wettbewerb, während Tech- und Qualitätswerte im Index für Stabilität und Fantasie sorgen.
FĂĽr dich heiĂźt das:
- Kein All-in, kein Hopium. Risikomanagement zuerst.
- Klare Szenarien im Kopf haben: Was machst du bei einem Ausbruch, was bei einer scharfen Korrektur?
- Wichtig: Nicht die Schlagzeilen traden, sondern die Reaktion des Marktes auf die Schlagzeilen.
- Nutze Social Media als Stimmungsbarometer, aber nicht als Entscheidungstool. Was auf YouTube oder TikTok gehypt wird, ist oft schon im Kurs drin.
Ob der DAX vor dem großen Ausbruch steht oder vor einem saftigen Rücksetzer – die Musik spielt gerade. Wer vorbereitet ist, kann beide Richtungen handeln. Wer nur auf ein Wunsch-Szenario setzt, wird vom Markt früher oder später hart aussortiert.
Am Ende gilt: Der DAX ist kein Sparbuch, sondern ein Hochrisiko-Asset, das massiv auf Zinsen, Wachstum und globale Kapitalströme reagiert. Wenn du diese Mechanik verstehst und dich diszipliniert an deinen Plan hältst, kann diese volatile Phase zur Chance werden – nicht zur Falle.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest ĂĽberlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschlieĂźlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


