APA FMA klÀrt auf: Money Mules - Wenn dein Konto zum...
20.01.2026 - 10:06:33APA ots news: FMA klÀrt auf: "Money Mules" - Wenn dein Konto zum Tatwerkzeug wird
Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der Finanzmarktaufsicht (FMA) erklÀrt ein verbreitetes Hilfsmittel der GeldwÀscherei
Wien (APA-ots) - "Money Mules, also Personen, die ihr Bankkonto fĂŒr Geldtransfers zur VerfĂŒgung stellen, sind ein wichtiger und weit verbreiteter Baustein bei der Verschleierung illegaler Geldströme. Darauf weist die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) in ihrem neuen Kurzvideo "1 Minute - 1 Begriff" hin. Diese "Geldesel" werden von Kriminellen hĂ€ufig ĂŒber soziale Medien, tĂ€uschend echte Jobangebote oder Betrugsmaschen wie Romance-Scams angeworben. Sie kommen vor allem in cybergestĂŒtzten Betrugsformen, darunter Phishing, Hacking und Authority Scam, zum Einsatz, bei denen TĂ€ter gestohlene Gelder rasch weiterleiten mĂŒssen.
Zudem werden Money Mules regelmĂ€Ăig in breiter organisierte KriminalitĂ€tsformen eingebunden, etwa im Zusammenhang mit ErtrĂ€gen aus Drogen- und Menschenhandel oder anderen deliktischen AktivitĂ€ten, die ĂŒber ihre Konten gewaschen werden. PrĂ€vention und Bewusstseinsbildung sind wesentlich, da grundsĂ€tzlich jede und jeder - unabhĂ€ngig von Alter oder Beruf - ins Visier solcher Netzwerke geraten kann. In einer konzertierten Europol-Aktion gegen Money Mules wurden im Jahr 2023 europaweit 10.759 Money Mules identifiziert, begleitet von rund 100 Millionen an gemeldeten SchĂ€den - nur die Spitze eines gröĂeren Eisbergs.
Insbesondere junge Erwachsene werden ĂŒberdurchschnittlich hĂ€ufig ĂŒber vermeintlich attraktive Jobinserate im Internet und auf Social Media angesprochen. Diese versprechen schnelles Geld ohne viele Vorkenntnisse und meist bequem von zu Hause. Die FMA warnt eindrĂŒcklich davor, solche Jobangebote leichtfertig anzunehmen. Oft steckt dahinter die Rekrutierung als "Money Mule". Wer darauf eingeht unterstĂŒtzt - ob bewusst oder unbewusst - GeldwĂ€sche, eine strafbare Handlung, die ernste rechtliche Konsequenzen haben kann.
Die FMA empfiehlt:
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Hinterfragen Sie lukrative Jobangebote kritisch.
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Geben Sie niemals Ihre Kontodaten leichtfertig an Dritte weiter.
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Ăberweisen Sie kein Geld fĂŒr andere - auch nicht einmalig.
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Bei Verdacht: Melden Sie sich bei der Polizei oder direkt bei der FMA.
Mit diesem Video startet die FMA die zweite Staffel ihrer Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff". In diesem Format werden wichtige Finanzbegriffe kurz und bĂŒndig fĂŒr alle leicht verstĂ€ndlich erklĂ€rt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @ redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.
RĂŒckfragehinweis: FMA-Mediensprecher Boris Gröndahl Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995 E-Mail: [email protected]
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