iMac, Apple iMac

Apple iMac im Design-Check: Warum der iMac mehr ist als ein schöner All-in-One

07.02.2026 - 22:27:04

Der Apple iMac kombiniert minimalistisches Design, starkes M?Chip?Herz und ein 24" 4.5K Retina Display. Wie gut schlägt sich der iMac im Alltag zwischen Homeoffice, Kreativarbeit und Familienrechner?

Ein Schreibtisch kann wie ein stilles Versprechen wirken. Wenn der Apple iMac darauf steht, wird dieses Versprechen sichtbar: klare Linie, kräftige Farben, kaum Kabel. Der iMac ist seit Jahren eine Design-Ikone – doch gerade das aktuelle Modell mit Apple Silicon M?Chip will mehr sein als nur ein schönes Objekt im Raum. Die Frage ist: Hält der iMac im Alltag, was seine elegante Silhouette verspricht?

Aktuelle Farben, Konfigurationen & Preise des iMac ansehen

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Apple positioniert den aktuellen Apple iMac bewusst als All-in-One für Menschen, die ihren Rechner nicht verstecken, sondern wie ein Möbelstück inszenieren wollen. Das Gehäuse ist extrem flach, die Front reduziert, die Rückseite in intensiven Farben gehalten. Wer seinen Arbeitsplatz gern kuratiert, bekommt hier nicht nur Technik, sondern ein Stück visueller Ruhe – oder bewusst einen Farbakzent.

Technisch steckt im iMac derselbe Apple M?Chip, den man aus den mobilen Macs kennt. Der Vorteil: hohe Effizienz, starke Performance und ein lüfterarmes System im Alltag. Der M?Chip vereint CPU, GPU und Arbeitsspeicher in einem SoC. In der Praxis bedeutet das: Apps starten schnell, selbst komplexe Workflows wirken deutlich flüssiger als auf älteren Intel?iMacs oder vielen klassischen Desktops dieser Leistungsklasse.

Das Herzstück bleibt allerdings das 24 Zoll 4.5K Retina Display. Mit seiner Auflösung von 4480 x 2520 Pixeln, hoher Pixeldichte und P3?Farbraum wirkt alles gestochen scharf. Texte sehen aus wie gedruckt, Bilder haben eine Tiefe, die man bei günstigeren Monitoren meist vergeblich sucht. Für Designer:innen, Fotograf:innen oder alle, die täglich mit visuellen Inhalten arbeiten, ist dieses Panel ein Argument für sich. Das Display ist schlichtweg brillant: gleichmäßige Ausleuchtung, knackiger Kontrast, und dank True Tone wirkt das Bild auch bei wechselndem Umgebungslicht stimmig.

Im Vergleich zu einem Mac mini plus Monitor ist der iMac radikal aus einem Guss gedacht. Während man beim Mini erst einmal nach einem passenden Display suchen muss – 4K, 5K, Farbraum, Helligkeit, Design – ist beim iMac alles abgestimmt: Panel, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone, Anschlüsse. Wer diese kuratorische Arbeit nicht selbst übernehmen will, profitiert enorm von diesem All-in-One-Konzept. Der iMac nimmt wenig Platz ein und ersetzt Tower, Monitor, Lautsprecher und Webcam gleichzeitig.

Spannend ist auch der Blick auf das Homeoffice. Die integrierte 1080p FaceTime HD-Kamera nutzt die Bildsignalverarbeitung des M?Chips, um das Bild sichtbar aufzuwerten. Gesichtskonturen, Dynamikumfang, Rauschen – all das profitiert von der Rechenpower des Apple Silicon. Dazu kommen Studio?Mikrofone, die Sprache fokussiert und relativ rauscharm übertragen. Für Videokonferenzen ergibt sich ein Setup, das fühlt sich an wie eine dedizierte Konferenzlösung – nur eben im schlanken iMac-Gehäuse.

Für viele dürfte die Frage sein: iMac oder MacBook? Ein MacBook punktet mit Mobilität, klar. Wer jedoch die meiste Zeit am Schreibtisch arbeitet, profitiert beim iMac von der größeren Arbeitsfläche, dem besseren Lautsprechersystem und dem aufgeräumten Setup. Ein MacBook plus externer Monitor kommt funktional heran, wirkt aber selten so integriert: zusätzliche Kabel, separate Netzteile, Docking-Stationen. Der iMac macht genau hier den Unterschied – er fühlt sich wie ein digitales Möbelstück an, das man aufstellt und dann einfach benutzt.

Der iMac bleibt dabei erstaunlich alltagstauglich. Der M?Chip sorgt selbst in der Basisvariante dafür, dass Browser mit vielen Tabs, Office, Musikstreaming und Bildbearbeitung parallel laufen, ohne dass das System sichtlich ins Schwitzen kommt. Für 4K?Videobearbeitung, leichtes 3D oder Musikproduktion ist der iMac in vernünftigen Konfigurationen ebenfalls gewappnet – nur wer regelmäßig große 8K?Projekte oder massive 3D?Pipelines abarbeitet, fährt mit einem Mac Studio oder MacBook Pro besser.

Ein unterschätzter Aspekt ist der Sound: Apple integriert ein mehrteiliges Lautsprechersystem mit Unterstützung für 3D Audio. Serien, Musik und Videocalls klingen voller und räumlicher, als man es einem so schlanken Gehäuse zutrauen würde. In vielen Fällen kann man auf externe Lautsprecher verzichten – ein weiterer Punkt, der den Schreibtisch sichtbar entschlackt. Endlich kein Kabelsalat mehr um den Monitor herum.

In Sachen Anschlüsse bleibt Apple seiner Linie treu: Der iMac setzt auf USB?C/Thunderbolt und Stromzufuhr über ein magnetisches, farblich passendes Kabel. Je nach Konfiguration gibt es zusätzliche Ports auf der Rückseite, dazu optional Ethernet im Netzteil. Für Legacy?Hardware braucht es Adapter, aber wer bereits im USB?C?Kosmos unterwegs ist, lebt mit dieser Reduktion ganz gut. Der Lohn ist eine Rückseite, die so clean aussieht, wie man es von einem Apple Computer erwartet.

Die Farbauswahl ist mehr als nur Kosmetik. Sie erlaubt, den iMac in sehr unterschiedliche Umgebungen einzubetten: Leuchtende Töne als Statement im Kreativstudio oder Empfangsbereich, gedämpftere Farben wie Blau oder Silber fürs Homeoffice oder Wohnzimmer. Besonders schön: Die Farbigkeit setzt sich in Tastatur, Maus/Trackpad und Kabeln fort. Dadurch wirkt alles wie aus einem Guss, statt wie ein zufällig zusammengestelltes Technik-Buffet.

Wer über die Jahre aufgerüstet hat, kennt den anderen Weg: Mac mini unterm Monitor, USB?Hub daneben, externe Lautsprecher, eine separate Webcam obendrauf. Funktional ist das okay, optisch selten befriedigend. Der iMac legt genau auf diesen Bruch seinen Finger und bietet eine Alternative: Ein einziger, klarer Block, ein Netzstecker – fertig. Wer Wert auf visuelle Ruhe und ein bewusst gestaltetes Setup legt, wird mit dem iMac entspannter arbeiten.

Natürlich ist der iMac nicht für jede Person die logische Wahl. Wer maximale Flexibilität bei Monitorgröße oder Paneltyp braucht, fährt mit Mac mini oder Mac Studio in Kombination mit einem hochwertigen Display besser. Wer einen Rechner ständig mitnehmen muss, sollte zum MacBook greifen. Aber für Familienarbeitsplätze, stilvolle Empfangsbereiche, Agenturen, Praxen und das private Homeoffice mit Schwerpunkt stationäres Arbeiten ist der iMac eine der elegantesten Lösungen am Markt.

Am Ende steht weniger die Frage, ob der iMac stark genug ist – das ist er dank M?Chip mühelos – sondern ob man dieses All-in-One-Prinzip will. Wenn die Antwort ja lautet, liefert der Apple iMac eine überzeugende Mischung aus Design, Displayqualität und leiser Leistung, die man im Alltag fast schon vergisst, weil einfach alles funktioniert.

Jetzt iMac-Konfiguration wählen und Verfügbarkeit prüfen

@ ad-hoc-news.de