Apple, Fold

Apple iPhone Fold: Samsung reagiert mit eigenem Wide Fold

28.01.2026 - 00:12:12

Apple bereitet den Markteintritt mit einem faltbaren iPhone vor – und der größte Konkurrent schlägt zurück. Samsung entwickelt bereits ein direktes Konkurrenzgerät.

Seit Jahren hält sich Apple mit faltbaren Smartphones zurück. Nun scheint der Zeitpunkt gekommen: Die Gerüchte um ein konkretes Design und einen möglichen Marktstart noch 2026 verdichten sich. Die neuesten Berichte zeigen nicht nur Apples Fortschritte, sondern auch, wie die Konkurrenz – angeführt von Marktführer Samsung – bereits auf den erwarteten Tech-Giganten aus Cupertino reagiert.

Das erste faltbare iPhone soll ein klappbares Buchdesign erhalten. Geöffnet bietet es laut Branchenquellen ein großes Innen-Display mit etwa 7,7 Zoll Diagonale. Das würde es in die Nähe eines iPad mini rücken. Ein entscheidender Unterschied zu bestehenden Falt-Handys: Das Seitenverhältnis von 4:3 erinnert eher an ein Tablet und soll produktives Arbeiten fördern.

Für den geschlossenen Zustand ist ein äußeres Display von 5,3 bis 5,5 Zoll geplant. Es soll kürzer und breiter sein als bei aktuellen iPhones und eine vollwertige Einhandbedienung ermöglichen. Apple setzt Berichten zufolge auf eine fortschrittliche CoE-Displaytechnologie von Samsung Display. Sie soll dünnere, hellere und energieeffizientere Bildschirme ermöglichen.

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Samsungs Präventivschlag: Das „Wide Fold“

Die deutlichsten Hinweise auf einen baldigen Apple-Launch liefert ausgerechnet der Marktführer selbst. Samsung bereitet die Produktion eines Geräts mit dem Codenamen „Wide Fold“ vor. Dessen Spezifikationen zielen offenbar direkt auf die durchgesickerten Apple-Details ab.

Auch Samsungs „Wide Fold“ soll ein Innen-Display mit 4:3-Seitenverhältnis erhalten. Das wäre eine Abkehr von der bisherigen, schmaleren Z-Fold-Serie. Geplant ist eine erste Produktionscharge von rund einer Million Einheiten. Die Botschaft ist klar: Samsung will seine Dominanz im Foldable-Segment verteidigen und bietet eine direkte Alternative, sobald Apple vorlegt.

Apples Trumpf: Die unsichtbare Falte?

Warum hat Apple so lange gewartet? Der Konzern wollte die „Kinderkrankheiten“ früher Falt-Handys überwinden. Die sichtbare Falte und die Anfälligkeit für Beschädigungen galten als Hauptprobleme. Hier setzt Apples Forschung an.

Bereits 2024 wurde ein Patent für eine „selbstheilende“ Displayschicht bekannt. Sie könnte kleinere Kratzer mithilfe von Wärme oder Licht reparieren. Zudem deuten Berichte auf ein hochentwickeltes Scharnierdesign hin, möglicherweise auf Basis einer Flüssigmetall-Legierung. Analysten spekulieren: Apple könnte die Display-Falte nahezu unsichtbar machen. Das wäre ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Premium-Preis für das ultimative 2-in-1-Gerät

Der Markteintritt Apples wird das gesamte Segment neu definieren. Bisher galten Falt-Handys oft als Nischenprodukt. Apple könnte sie einem breiteren Publikum bekannt machen – allerdings zu einem Spitzenpreis.

Das iPhone Fold dürfte das teuerste Smartphone im Apple-Portfolio werden. Schätzungen für den Einstiegspreis bewegen sich zwischen 1.800 und über 2.400 US-Dollar (umgerechnet etwa 1.650 bis 2.200 Euro). Apple zielt auf ein kompromissloses Premium-Erlebnis ab, das Smartphone und Tablet in einem robusten Gerät vereint. Die Frage wird sein: Sind Nutzer bereit, diesen Aufpreis für überlegene Haltbarkeit und nahtlose Software-Integration zu zahlen?

2026: Das entscheidende Jahr für Falt-Handys

Viele Indizien deuten auf eine offizielle Vorstellung im Herbst 2026 hin, möglicherweise neben der iPhone-18-Generation. Analysten prognostizieren Verkaufszahlen von acht bis zehn Millionen Einheiten im Launch-Jahr.

Apple schweigt wie üblich zu den Gerüchten. Doch die Richtung ist eindeutig: Das Unternehmen bereitet einen wohlüberlegten Vorstoß in den Foldable-Markt vor. 2026 könnte zum Wendepunkt für diese Geräteklasse werden. Die Reaktionen der Konkurrenz zeigen schon heute, welche Erschütterungen vom ersten faltbaren iPhone erwartet werden.

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