Apple, Samsung

Apple und Samsung: Der große Kampf um das faltbare Smartphone

28.01.2026 - 12:04:12

Samsung lanciert ein teures Premium-Faltgerät, während Apple mit hohen Stückzahlen und einem günstigeren Preis den Massenmarkt anvisiert. Die Strategien der Konkurrenten könnten unterschiedlicher nicht sein.

Samsung startet mit einem teuren Dreifach-Faltgerät, während Apple auf Massenmarkt setzt. Die Smartphone-Branche erlebt eine entscheidende Woche. Nach Samsungs Ankündigung eines revolutionären Triple-Falt-Handys richten sich alle Blicke auf Apples lange erwartetes Gegenstück. Neue Berichte konkretisieren Zeitplan und Ausstattung des „iPhone Fold“.

Samsung setzt mit Galaxy Z TriFold neue Maßstäbe

Der südkoreanische Konzern erhöht den Druck. Ab diesem Freitag kommt das Galaxy Z TriFold für stolze 2.899 Euro in den USA auf den Markt. Das Gerät entfaltet sich durch eine Dual-Scharnier-Technik zum 10-Zoll-Tablet. Angetrieben vom Snapdragon-8-Elite-Chip etabliert Samsung damit eine dritte Generation faltbarer Geräte – während Apple noch auf sein erstes Klapphandy wartet.

Samsung vermarktet das Ultra-Premium-Modell in „Crafted Black“ mit 512 GB Speicher zunächst nur direkt über eigene Stores und die Website. Ein klares Signal: Das TriFold richtet sich an Early Adopter und soll technologische Führerschaft demonstrieren.

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Apples Massenmarkt-Strategie: 10 Millionen zum Start

Während Samsung die Hardware-Grenzen verschiebt, formt sich Apples Antwort. Branchenberichte zeigen ein klares Ziel: Massentauglichkeit. Die geplante Startauflage des iPhone Fold soll bei rund 10 Millionen Einheiten liegen. Zum Vergleich: Samsungs kommendes „Wide Fold“-Modell, das ähnliche Abmessungen wie Apples Gerät haben soll, plant mit nur etwa einer Million Stück.

Analysten erwarten den Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2026, wahrscheinlich parallel zum iPhone 18 im September. Apple befindet sich damit in der finalen Produktionsvorbereitung. Der späte Markteintritt könnte ein Vorteil sein – viele Anfangsprobleme früher Falt-Handys sind inzwischen gelöst.

Design-Revolution: Touch-ID kehrt zurück

Die technischen Spezifikationen für Apples erstes Faltgerät verdichten sich. Statt des bei Samsung populären „Clamshell“-Designs setzt Apple auf ein buchähnliches Format – ähnlich dem Galaxy Z Fold, aber dünner und leichter.

Die größte Überraschung: Aus Platzgründen soll Face ID für den Innenbildschirm entfallen. Stattdessen plant Apple die Integration eines Touch-ID-Sensors in den Seitentaster. So bleibt der innere 7,9- bis 8,3-Zoll-Bildschirm randlos. Die äußere 6-Zoll-Anzeige könnte weiterhin Face ID unterstützen.

Unter der Haube arbeitet voraussichtlich der A20 Pro-Chip aus TSMCs 2-nm-Fertigung. Zudem debütiert der hauseigene C2-Modem-Chip, ein weiterer Schritt in Apples Unabhängigkeit von Zulieferern.

Zwei Philosophien prallen aufeinander

Die Strategien der Konkurrenten könnten unterschiedlicher nicht sein. Samsung verfolgt einen „Hardware-zuerst“-Ansatz mit experimentellen, teuren Geräten. Apple dagegen zielt mit hohen Stückzahlen und einem vermutlich günstigeren Preis direkt auf den Massenmarkt.

Beobachter glauben, dass Apple durch seine Verspätung die typischen Anfangsprobleme umgeht. Ein Hybridrahmen aus Titan und Aluminium soll Gewichts- und Stabilitätsbedenken ausräumen – bisher die größten Hürden für Durchschnittskäufer.

Foxconn vor größter iPhone-Herausforderung

Mit dem Verkaufsstart des Galaxy Z TriFold wächst der Druck auf Apple. Die kommenden Monate werden entscheidend für Zulieferer wie Foxconn. Sie müssen sich auf den wohl komplexesten iPhone-Fertigungsprozess der Geschichte vorbereiten.

Das Falt-Handy-Segment wandelt sich vom Nischen- zum Premium-Schlachtfeld. Samsung führt aktuell bei der Innovation. Doch Apples Größe und Lieferketten-Dominanz könnten das iPhone Fold schnell zum meistverkauften Klappsmartphone machen. Weitere Details zum Design werden mit näher rückendem September-Termin erwartet.

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