Apple, Lebensdauer

Apple verlängert Lebensdauer des iPhone 5s bis 2027

28.01.2026 - 10:22:12

Apple veröffentlicht ein unerwartetes Software-Update für das iPhone 5s von 2013 und sichert damit die Kernkommunikationsfunktionen von Millionen Altgeräten für mindestens drei weitere Jahre. Dies setzt einen neuen Branchenstandard für Hardware-Langlebigkeit.

Apple hat ein Software-Update für das iPhone 5s von 2013 veröffentlicht – ein Novum in der Smartphone-Branche. Mit dem Patch iOS 12.5.8 sichert der Konzern die grundlegende Funktionalität von Millionen Altgeräten für mindestens drei weitere Jahre. Während die Tech-Welt auf die neueste iOS-Version schaute, verlängerte Apple im Hintergrund die Lebensdauer seiner ältesten Smartphones.

Ein Update als Lebensversicherung für Kommunikation

Das Update hat einen klaren, technischen Zweck: Es erneuert ein ablaufendes Sicherheitszertifikat. Ohne diese Erneuerung wären iMessage, FaceTime und die Geräteaktivierung auf den betroffenen iPhones und iPads ab Januar 2027 schlichtweg ausgefallen. Die Geräte wären dann für ihre Kernaufgabe – die Kommunikation – unbrauchbar geworden.

Der Patch ist für eine ganze Reihe von Geräten verfügbar, die auf dem alten iOS 12 aus dem Jahr 2018 festsitzen. Dazu zählen neben dem iPhone 5s (2013) auch das iPhone 6 und 6 Plus (2014), das iPad Air der ersten Generation, das iPad mini 2 und 3 sowie der iPod touch der sechsten Generation. Die letzte Aktualisierung für diese Modelle gab es im Januar 2023 – das aktuelle Update kam daher für viele überraschend.

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Neuer Branchenmaßstab: 13 Jahre Support für ein Smartphone

Die Entscheidung ist bemerkenswert. Apple hatte das iPhone 5s offiziell bereits 2024 als „obsolet“ eingestuft – ein Status, der normalerweise das endgültige Aus für jeglichen Support bedeutet. Das Unternehmen übertrifft damit seine eigene Zusage von fünf Jahren Sicherheitsupdates bei weitem und setzt einen neuen Maßstab für Hardware-Langlebigkeit.

Dieser langfristige Support steht im krassen Gegensatz zur Praxis vieler anderer Hersteller. Konkurrierende Android-Geräte aus derselben Ära, wie das Samsung Galaxy S4 von 2013, erhalten seit Jahren keine offiziellen Updates mehr. Apples Kontrolle über Hard- und Software ermöglicht diese Wartung und unterstreicht einen zentralen Kundenvorteil: Langlebigkeit. Gleichzeitig verhindert der Konzern, dass Millionen funktionierender Geräte vorzeitig zu Elektroschrott werden.

Strategischer Vertrauensbeweis für das Ökosystem

Das Update ist mehr als nur ein technischer fix. Es ist ein strategischer Schachzug, der Vertrauen in das Apple-Ökosystem stärkt. Für Verbraucher signalisiert es: Eine Investition in Apple-Hardware zahlt sich durch Zuverlässigkeit und lange Nutzungsdauer aus. Das ist praktisch für alle, die ältere iPhones als Zweitgeräte oder für Familienmitglieder nutzen.

Die Veröffentlichung von iOS 12.5.8 erfolgte parallel zu Updates für aktuelle Geräte mit iOS 15, 16, 18 und der neuesten Version 26. Das zeigt einen umfassenden Ansatz: Apple hält nicht nur die neuesten, profitabelsten Modelle am Laufen, sondern kümmert sich gleichzeitig um die Basis seines gesamten Ökosystems.

Grenzen der Altgeräte bleiben bestehen

Trotz der Lebensverlängerung ändert das Update nichts an den fundamentalen Grenzen der Altgeräte. iOS 12.5.8 ist kein umfassendes Sicherheitsupdate gegen moderne Cyber-Bedrohungen und bringt auch keine neuen Funktionen. Nutzer des iPhone 5s und 6 werden weiterhin mit Inkompatibilitäten bei Drittanbieter-Apps kämpfen, die meist neuere iOS-Versionen voraussetzen.

Die Kernkommunikation der über ein Jahrzehnt alten Geräte ist nun bis mindestens Januar 2027 gesichert. Als reine Telefone und Nachrichtendienst bleiben sie nutzbar. Für die moderne, app-zentrierte Welt sind sie jedoch nach wie vor nur bedingt geeignet. Wer aktuelle Apps und maximale Sicherheit braucht, kommt um ein Upgrade auf ein neueres Modell nicht herum. Apple hat den alten iPhones eine außergewöhnliche Gnadenfrist verschafft – mehr aber auch nicht.

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