Arista Networks, US0404131064

Arista Networks Inc.-Aktie (US0404131064): KI-Boom, starke Q1-Zahlen und frische Analysten-Upgrades im Fokus

19.05.2026 - 14:22:57 | ad-hoc-news.de

Arista Networks Inc. profitiert vom KI- und Cloud-Boom, zeigt starke Q1-2026-Zahlen und hebt den Ausblick an. Dennoch bleibt die Aktie nach einem Kursrutsch von rund 14 Prozent und neuen Analysten-Upgrades auffallend volatil.

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Arista Networks Inc. steht aktuell im Spannungsfeld aus starkem operativem Momentum und deutlichen Kursschwankungen. Das Netzwerkunternehmen meldete für das erste Quartal 2026 robuste Wachstumszahlen und erhöhte seine Jahresprognose, wie aus einer Auswertung mehrerer Unternehmens- und Marktdaten hervorgeht, die von Ad-hoc-News am 20.05.2026 zusammengefasst wurden, laut Ad-hoc-News Stand 20.05.2026. Dennoch fiel die Aktie am Tag nach der Zahlenvorlage um rund 13,6 bis 14 Prozent, obwohl Arista die Erwartungen übertraf und den Ausblick anhob.

Auch Analystenstimmen haben sich zuletzt deutlich bewegt. Am 15.05.2026 stufte Raymond James den Wert von Market Perform auf Outperform hoch und setzte ein Kursziel von 164 US-Dollar, wie eine Berichterstattung von TheStreet schildert, die in der Ad-hoc-News-Auswertung zitiert wird, laut Ad-hoc-News Stand 20.05.2026. Parallel dazu bestätigte Rothschild & Co Redburn ein positives Votum mit einem auf 179,15 US-Dollar erhöhten Zielpreis am 18.05.2026, so MarketScreener, laut MarketScreener Stand 18.05.2026.

Stand 18.05.2026 wurde die Aktie von Arista Networks Inc. auf BATS bzw. anderen US-Handelsplätzen mit rund 141,70 bis 141,97 US-Dollar gehandelt, nachdem sie zuvor bei etwa 139,88 US-Dollar lag, was einem Wochenplus von gut 2 bis 3 Prozent entspricht, wie Daten von Finanzen.ch und MarketScreener zeigen, laut Finanzen.ch Stand 18.05.2026 und MarketScreener Stand 18.05.2026. Damit bleibt die Bewertung mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 40 für 2026 nach Finanzen.ch eher ambitioniert und spiegelt hohe Erwartungen an den langjährigen KI- und Cloud-Wachstumspfad wider.

Stand: 19.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Arista Networks
  • Sektor/Branche: Netzwerktechnik, Kommunikationsausrüstung
  • Sitz/Land: Santa Clara, USA
  • Kernmärkte: Hyperscaler, Cloud-Rechenzentren, Unternehmensnetzwerke
  • Wichtige Umsatztreiber: Ethernet-Switches und -Router, Cloud-Netzwerklösungen, Software für Netzwerkautomatisierung
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York, NYSE (Ticker: ANET)
  • Handelswährung: US-Dollar

Arista Networks Inc.: Kerngeschäftsmodell

Arista Networks Inc. ist ein auf Hochleistungsnetzwerke für Rechenzentren spezialisiertes Technologieunternehmen mit Fokus auf Cloud- und KI-Workloads. Das Geschäftsmodell basiert im Kern auf skalierbaren Ethernet-Switches und Routing-Plattformen, die besonders in Hyperscale-Rechenzentren und großen Unternehmensnetzwerken eingesetzt werden. Das Unternehmen adressiert damit die stark wachsende Nachfrage nach Bandbreite, geringer Latenz und hoher Zuverlässigkeit in modernen Cloud-Infrastrukturen, insbesondere bei der Anbindung von Serverfarmen und KI-Beschleunigern.

Ein zentrales Differenzierungsmerkmal ist das eigene Betriebssystem EOS (Extensible Operating System), das als einheitliche Softwarebasis für nahezu alle Produkte fungiert. Durch diese Architektur kann Arista Hardware- und Softwarefunktionen konsistent ausrollen, was für große Kunden mit tausenden Switches und Routern operative Vorteile bringt. Der höhere Softwareanteil im Portfolio ermöglicht zudem eine enge Integration von Automatisierungs- und Überwachungsfunktionen, die insbesondere für KI-Cluster und große Cloud-Umgebungen entscheidend sind.

Arista verfolgt überwiegend ein indirektes Vertriebsmodell mit fokussierten Partnerschaften zu Systemintegratoren, Cloud-Providern und spezialisierten Resellern, ergänzt um direkte Kundenbeziehungen zu großen Hyperscalern und Telekommunikationsanbietern. Ein wesentlicher Teil der Umsätze stammt aus wiederkehrenden Wartungs- und Softwareerlösen, die an den installierten Gerätebestand gekoppelt sind. Dadurch entsteht ein gewisses Maß an Visibilität, auch wenn das Geschäft insgesamt zyklisch bleibt und von Investitionsphasen im Rechenzentrumsbereich geprägt ist.

Das Unternehmen ist klar im Premiumsegment positioniert und konzentriert sich auf anspruchsvolle, oft mission-kritische Einsatzszenarien. Die Kundenbasis umfasst große Cloud-Plattformen, Anbieter von generativer KI, Finanzinstitute, Medienunternehmen und Betreiber von Content-Delivery-Netzwerken. In vielen dieser Märkte wächst das Datenvolumen rasant, was die Nachfrage nach leistungsfähigen Spine-Leaf-Architekturen, 100-Gigabit- und 400-Gigabit-Ethernetlösungen sowie perspektivisch 800-Gigabit-Systemen antreibt. Arista versucht, diesen Trend mit schnellen Produktzyklen und enger Zusammenarbeit mit Halbleiterpartnern zu nutzen.

Im Wettbewerb setzt Arista auf eine vergleichsweise fokussierte Produktpalette und eine offene, programmierbare Softwareplattform, die sich in bestehende Automatisierungs- und Orchestrierungssysteme einbinden lässt. Die Strategie zielt auf technologische Führerschaft bei Durchsatz, Energieeffizienz und Betriebsstabilität. Für Kunden, die große KI-Trainingscluster betreiben, sind diese Faktoren besonders relevant, da Netzwerkausfälle oder Performanceengpässe direkt in geringerer Auslastung teurer Beschleunigerchips resultieren können.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Arista Networks Inc.

Zu den wichtigsten Umsatztreibern von Arista Networks Inc. zählen Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Switches für Spine-Leaf-Architekturen in Hyperscale-Rechenzentren. Die jüngste Nachfragewelle im Bereich generative KI und Large Language Models erfordert hochgradig vernetzte GPU-Cluster mit sehr hoher Bandbreite. Arista positioniert seine Plattformen als Kernstück solcher Infrastrukturen. Mehrere Analysten verweisen in ihren Begründungen auf den KI-Boom als zentrale Wachstumsquelle, so etwa Raymond James am 15.05.2026 mit Verweis auf eine breiter werdende KI-Nachfrage und potenziell wachsende Umsätze mit Kunden wie Oracle, laut Ad-hoc-News Stand 20.05.2026.

Ein weiterer Treiber ist der wachsende Einsatz von Cloud-Diensten in Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen. Arista adressiert nicht nur Hyperscaler, sondern zunehmend auch sogenannte Enterprise-Cloud-Kunden, die hybride Infrastrukturen aus eigenen Rechenzentren und Public-Cloud-Diensten nutzen. Hier wächst der Bedarf an konsistenten Netzwerkarchitekturen, die sich sowohl on-premises als auch in Co-Location- und Cloud-Umgebungen betreiben lassen. Arista bietet hierfür Portfolios für Campus-Netzwerke, Rechenzentren und WAN-Anbindungen, ergänzt durch zentrale Management-Software.

Die Produktumsätze werden durch Services und Softwarelizenzen flankiert, etwa für erweiterte Supportverträge, Netzwerkautomatisierung oder Telemetrie- und Analysedienste. Diese Erlöse sind tendenziell margenstärker und tragen zur Stabilisierung des Geschäfts über Hardwarezyklen hinweg bei. In den vergangenen Jahren hat Arista wiederholt betont, dass Software und Dienstleistungen einen steigenden Anteil am Gesamtumsatz einnehmen sollen, um die Abhängigkeit vom zyklischen Hardwaregeschäft zu reduzieren. Konkrete aktuelle Quartalsanteile wurden im hier betrachteten Quellenkorpus jedoch nicht im Detail ausgewiesen und bleiben daher an dieser Stelle generalisiert.

Zusätzlich profitiert Arista von der Migration der Kunden auf höhere Ethernet-Geschwindigkeiten. Wenn Hyperscaler von 100- auf 400-Gigabit-Lösungen umstellen oder ihre Backbones für KI-Workloads aufrüsten, entstehen umfangreiche Austausch- und Erweiterungsbedarfe. Diese Migrationszyklen erzeugen Phasen mit besonders hoher Nachfrage. Zugleich können sie zu Zwischenphasen führen, in denen Kunden Installationen zunächst konsolidieren, bevor neue Ausbaustufen beginnen. Diese Dynamik erklärt zum Teil, warum trotz langfristig positiver Perspektiven einzelne Quartale mit hoher Volatilität bei Auftragseingang und Kursverlauf einhergehen.

Strategisch wichtig sind darüber hinaus Kooperationen mit großen Cloud- und Plattformanbietern, die Arista frühzeitig in die Planung neuer Rechenzentrumsgenerationen einbinden. Solche Kooperationen ermöglichen es, Produkte eng an reale Workload-Anforderungen anzupassen, beispielsweise für Streamingdienste, Online-Games oder globale Unternehmensanwendungen. Für Arista entsteht daraus nicht nur Umsatzpotenzial, sondern auch ein Wissensvorsprung, der in die Weiterentwicklung der Plattform zurückfließt.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Arista Networks Inc. ist in einer Branche aktiv, die stark vom langfristigen Wachstum des globalen Datenverkehrs geprägt ist. Treiber sind Streamingdienste, Cloud-Anwendungen, mobile Endgeräte und zunehmend KI-gestützte Dienste. Marktbeobachter wie Gartner und andere Fachhäuser verweisen seit Jahren auf hohe Wachstumsraten im Segment Cloud-Netzwerkhardware, wobei konkrete Zahlen in den hier betrachteten Quellen nicht datiert wurden und deshalb an dieser Stelle nicht zitiert werden. Klar ist jedoch, dass Anbieter mit starker Position bei Hyperscalern und Cloud-Providern strukturell gute Voraussetzungen besitzen, um von diesem Wachstum zu profitieren.

Im Wettbewerb trifft Arista auf große Netzwerkausrüster, die ebenfalls im Bereich Rechenzentrumsnetzwerke und Campus-Lösungen aktiv sind. Während einige Wettbewerber stärker auf klassische Telekommunikationskunden fokussiert sind, hat Arista sich früh und konsequent auf Cloud-Rechenzentren und softwaregetriebene Ansätze ausgerichtet. Diese Spezialisierung hat dem Unternehmen einen Ruf als technologisch führender Anbieter im Hochleistungssegment eingebracht, was sich unter anderem in der Präsenz bei großen Hyperscalern und Internetplattformen widerspiegelt. Detaillierte Marktanteilszahlen wurden in den recherchierten Quellen für den aktuellen Zeitraum jedoch nicht quantifiziert.

Der Übergang zur KI-getriebenen Infrastruktur bietet zusätzliche Chancen, verschärft aber auch den Wettbewerb. Netzwerklösungen müssen künftig nicht nur hohe Bandbreiten liefern, sondern auch eng mit der Orchestrierung von KI-Workloads und Datenpipelines verzahnt sein. Arista verfolgt hier eine Strategie der Offenheit und Programmierbarkeit, um sich in DevOps- und MLOps-Umgebungen einfügen zu können. Dies könnte für Kunden attraktiv sein, die proprietäre Abhängigkeiten vermeiden und stattdessen auf offene Schnittstellen setzen. Gleichzeitig müssen Anbieter erhebliche Forschungs- und Entwicklungsausgaben stemmen, um bei neuen Standards und ASIC-Generationen vorne mitzuspielen.

Ein weiterer Trend ist die zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz in Rechenzentren. Netzwerkausrüstung trägt zum Gesamtstromverbrauch bei, und Betreiber achten verstärkt darauf, die Energie pro transportiertem Bit zu senken. Arista hebt in Unternehmensunterlagen regelmäßig die Effizienzvorteile neuer Plattformgenerationen hervor, ohne dass diese Aussagen in den hier ausgewerteten Quellen numerisch hinterlegt wurden. Für Hyperscaler und KI-Betreiber spielt dieser Aspekt dennoch eine zentrale Rolle, da Stromkosten und Nachhaltigkeitsziele immer stärker in die Investitionsentscheidungen einfließen.

Warum Arista Networks Inc. für deutsche Anleger relevant ist

Für deutsche Privatanleger ist Arista Networks Inc. aus mehreren Gründen interessant. Zum einen ist die Aktie als US-Titel über verschiedene Handelsplätze, darunter elektronische Plattformen wie Tradegate, sowie über Zertifikate und Fondsstrukturen auch für Anleger aus Deutschland gut zugänglich. Zum anderen sind viele der wichtigsten Kunden von Arista weltweit tätig, sodass deren Investitionsentscheidungen auch Rechenzentren und Cloud-Regionen in Europa betreffen können. Dies wirkt indirekt auf die digitale Infrastruktur und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen und deutschen Wirtschaft.

Deutsche Anleger, die bereits in große US-Technologie- und KI-Werte investiert sind, begegnen Arista häufig als Zulieferer oder Partner in Ökosystemen rund um Hyperscaler und Cloudanbieter. In thematischen Fonds, die sich auf KI, Cloud oder Digitalisierung konzentrieren, ist Arista in vielen Fällen als Portfolio-Position vertreten, wie ein Blick auf entsprechende Fondsberichte zeigt, die jedoch je nach Produkt und Stichtag variieren und deshalb hier nicht im Detail aufgeführt werden. Für Anleger ist damit wichtig zu verstehen, dass die Kursentwicklung von Arista auch indirekt Einfluss auf die Wertentwicklung solcher Produkte haben kann.

Gleichzeitig ist der Titel ein Beispiel für ein Unternehmen, dessen Bewertung stark von erwarteten Wachstumsraten im KI- und Cloud-Segment abhängt. Schwankende Investitionsbudgets bei Hyperscalern, regulatorische Entwicklungen oder Veränderungen bei Halbleiterlieferketten können sich auf die Nachfrage nach Netzwerkausrüstung auswirken. Für deutsche Anleger, die in US-Technologieaktien engagiert sind oder dies erwägen, bietet Arista somit ein Lehrbeispiel für Chancen und Risiken in einem dynamischen, aber zyklischen Markt.

Welcher Anlegertyp könnte Arista Networks Inc. in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Arista Networks Inc. könnte vor allem für Anleger interessant sein, die ein grundsätzliches Verständnis für Technologie- und Infrastrukturthemen mitbringen und bereit sind, sich mit den Zyklen im Rechenzentrums- und Cloudgeschäft auseinanderzusetzen. Dazu zählen etwa Investoren, die sich schon mit Themen wie Hyperscale-Architekturen, KI-Trainingsclustern oder Netzwerktopologien beschäftigt haben und bereit sind, Quartalsberichte und Branchenkommentare genauer zu verfolgen. Die hohe Bewertung relativ zu klassischen Industrie- oder Finanzwerten setzt voraus, dass Anleger eine gewisse Risikoaffinität für Wachstumswerte mitbringen.

Vorsicht könnte bei sehr sicherheitsorientierten Anlegern angebracht sein, die stark schwankende Kurse und branchentypische Investitionszyklen vermeiden möchten. Der Kursrückgang von rund 13,6 bis 14 Prozent am Tag nach den Q1-2026-Zahlen zeigt, dass selbst bei operativ guten Ergebnissen und einer angehobenen Prognose erhebliche Volatilität auftreten kann, wie die Auswertung von Tikr- und Marktdaten in der Ad-hoc-News-Analyse verdeutlicht, laut Ad-hoc-News Stand 20.05.2026. Wer kurzfristige Schwankungen schwer aushält oder auf stabile Ausschüttungen angewiesen ist, könnte bei einem Wert ohne Dividende und mit hoher Bewertung zurückhaltender agieren.

Ebenfalls sorgfältig abwägen sollten Anleger, deren Portfolio bereits stark in US-Technologie und insbesondere in KI- und Cloudwerte konzentriert ist. Arista bewegt sich im gleichen makroökonomischen und regulatorischen Umfeld wie viele andere Wachstumswerte aus dem Technologiesektor. Zusätzliche Engagements können daher die Abhängigkeit von diesem Segment erhöhen. Diversifikation über unterschiedliche Branchen, Regionen und Anlagestile bleibt ein wichtiger Grundsatz, insbesondere in Phasen, in denen einzelne Sektoren stark im Fokus des Marktes stehen.

Was sagen Analysten zu Arista Networks Inc.

Analystenkommentare zu Arista Networks Inc. haben sich in den vergangenen Wochen spürbar bewegt. Besonders hervorzuheben ist die Ratingänderung von Raymond James am 15.05.2026, als Analyst Simon Leopold die Einstufung von Market Perform auf Outperform anhob und ein Kursziel von 164 US-Dollar nannte, wie aus einer Berichterstattung von TheStreet hervorgeht, die in der Ad-hoc-News-Analyse zusammengefasst wird, laut Ad-hoc-News Stand 20.05.2026. Leopold betonte demnach, dass Arista von einer breiter werdenden KI-Nachfrage profitieren könnte und nannte Oracle als potenziellen Kunden mit mehr als 10 Prozent Umsatzanteil.

Parallel dazu bestätigte Rothschild & Co Redburn seine positive Sicht auf die Aktie und hob das Kursziel am 18.05.2026 von 173,22 auf 179,15 US-Dollar an, wie MarketScreener berichtet, laut MarketScreener Stand 18.05.2026. Die Plattform verweist zudem darauf, dass sich basierend auf einem Konsens von 29 Analysten ein durchschnittliches Rating im Bereich Kaufen und ein mittleres Kursziel von rund 188 US-Dollar ergeben, was einem Aufwärtspotenzial von gut 32 Prozent gegenüber einem Schlusskurs von 141,97 US-Dollar entspricht. Diese Zahlen stellen Konsensschätzungen dar und können sich im Zeitablauf ändern.

Risiken und offene Fragen

Trotz der positiven Analystenstimmen und des starken strukturellen Umfelds gibt es eine Reihe von Risiken und offenen Fragen rund um Arista Networks Inc. Ein wesentliches Risiko ist die hohe Abhängigkeit von Investitionszyklen im Rechenzentrumsbereich. Wenn große Kunden ihre Ausgaben für Netzwerkausrüstung temporär zurückfahren oder verschieben, kann dies kurzfristig deutliche Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis haben. Die starke Kursreaktion nach den Q1-2026-Zahlen zeigt, dass der Markt sehr sensibel auf Veränderungen in den Erwartungen hinsichtlich Auftragsdynamik und Margen reagiert.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor betrifft die Konkurrenzsituation und technologische Entwicklungen. Der Markt für Hochleistungsnetzwerke ist von intensivem Wettbewerb und raschen Innovationszyklen geprägt. Neue Chipsätze, Architekturansätze oder Softwarelösungen können bestehende Produkte schnell unter Druck setzen. Arista investiert erheblich in Forschung und Entwicklung, um hier Schritt zu halten, dennoch bleibt das Risiko, dass Wettbewerber in Teilbereichen technologische Vorsprünge erzielen oder aggressive Preisstrategien verfolgen.

Hinzu kommen typische Risiken für US-Technologiewerte, etwa regulatorische Eingriffe, Exportbeschränkungen oder Veränderungen im steuerlichen Umfeld. Da Arista global tätig ist, können auch geopolitische Spannungen und Währungsschwankungen die Geschäftsentwicklung beeinflussen. Konkrete aktuelle Auswirkungen solcher Faktoren auf Arista wurden in den ausgewerteten Quellen nur allgemein adressiert, ohne dass detaillierte Zahlen genannt wurden, weshalb diese Aspekte auf einer eher übergeordneten Ebene zu sehen sind.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für die weitere Kursentwicklung von Arista Networks Inc. sind insbesondere die kommenden Quartalsberichte und Aussagen des Managements zur Nachfrage im KI- und Cloudsegment relevant. Nach dem Q1-2026-Bericht mit erhöhter Jahresprognose, wie in der Ad-hoc-News-Auswertung dargestellt, richtet sich der Blick des Marktes auf die Frage, ob das Unternehmen das Tempo bei Umsatz- und Ergebniswachstum halten kann, laut Ad-hoc-News Stand 20.05.2026. Konkrete Termine für die nächsten Quartalszahlen wurden in den hier ausgewerteten Quellen nicht explizit genannt, können aber auf der Investor-Relations-Seite des Unternehmens eingesehen werden.

Zusätzlich können größere Kundenaufträge, Produktneuvorstellungen oder Änderungen der Investitionspläne von Hyperscalern als Katalysatoren wirken. Wenn etwa ein bedeutender Cloud-Anbieter öffentlich umfangreiche Investitionen in neue KI-Rechenzentren ankündigt, kann dies Rückschlüsse auf die Nachfrage nach Netzwerklösungen von Anbietern wie Arista zulassen. Ebenso können neue Analystenstudien, Ratingänderungen oder Brancheneinschätzungen kurzfristig Bewegung in die Aktie bringen, wie die jüngsten Beispiele von Raymond James und Rothschild & Co Redburn verdeutlichen.

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Fazit

Arista Networks Inc. bewegt sich an der Schnittstelle zwischen KI-Boom und Cloud-Wachstum, profitiert von starken Q1-2026-Zahlen und einer angehobenen Jahresprognose, sieht sich aber gleichzeitig mit hoher Kursvolatilität konfrontiert. Der deutliche Rückgang der Aktie von rund 13,6 bis 14 Prozent nach der Zahlenvorlage zeigt, dass der Markt sehr hohe Erwartungen eingepreist hat und sensibel auf jede Veränderung der Wachstumsdynamik reagiert. Die anschließenden Analysten-Upgrades von Raymond James und Rothschild & Co Redburn unterstreichen, dass ein Teil der Marktteilnehmer das Potenzial des Unternehmens im Umfeld steigender KI-Investitionen weiterhin positiv beurteilt.

Für Anleger bedeutet dies, dass Arista ein prominentes Beispiel für einen wachstumsstarken Technologie- und Infrastrukturwert ist, der von strukturellen Trends profitiert, zugleich aber ausgeprägten Bewertungs- und Zyklusriskiken unterliegt. Die Aktie steht stellvertretend für die Chancen, die sich aus dem Ausbau globaler KI- und Cloud-Infrastrukturen ergeben, und für die Risiken, die in einem wettbewerbsintensiven, schnelllebigen Marktumfeld liegen. Wie sich das Chance-Risiko-Profil künftig entwickelt, hängt maßgeblich davon ab, ob Arista seine Rolle als Technologiepartner für Hyperscaler und Unternehmensnetzwerke im KI-Zeitalter nachhaltig festigen und ausbauen kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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