ASUS macht 800er-Mainboards fit fĂŒr Intels nĂ€chste CPU-Generation
26.01.2026 - 03:22:12ASUS bereitet seine gesamte 800er-Mainboard-Serie mit BIOS-Updates auf die noch unangekündigten Intel Arrow Lake Refresh Prozessoren vor. Dieser vorausschauende Schritt sichert Besitzern aktueller Systeme einen reibungslosen Upgrade-Pfad und deutet auf einen baldigen Start der neuen Chips hin.
Umfassende Kompatibilität für alle Chipsätze
Das Update-Rollout, das ASUS am 22. Januar 2026 über soziale Medien ankündigte, betrifft das gesamte Spektrum der 800er-Chipsätze. Von High-End-Modellen für Gamer und Overclocker mit Z890-Chipsatz über Mainstream-B860-Boards bis hin zu Einsteiger-H810-Platinen – alle werden „BIOS-ready“ für die kommenden Prozessoren. Selbst spezialisierte Chipsätze wie das Workstation-Modell W880 und das Embedded-Q870 sind eingeschlossen. Damit deckt ASUS alle Nutzergruppen ab und stärkt seine Position als Anbieter mit vorausschauender Kompatibilität.
Warum agiert ein großer Mainboard-Hersteller, bevor der CPU-Produzent selbst den Start verkündet? Diese proaktive Maßnahme ist ein starkes Indiz dafür, dass der Marktstart der Arrow Lake Refresh-CPUs unmittelbar bevorsteht. Branchenbeobachter rechnen mit einem Launch bereits im März oder April 2026. Die neuen Prozessoren werden voraussichtlich unter der Bezeichnung Core Ultra 200 „Plus“ Serie vermarktet.
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Was bringt der „Refresh“?
Bei „Arrow Lake Refresh“ handelt es sich um ein Zwischenupdate der bestehenden Architektur, die in Intels aktuellen Core Ultra Serie 2 steckt. Die Erwartungen sind moderat: Es werden voraussichtlich nur wenige neue Modelle eingeführt, die sich auf die High-End-K-Serie konzentrieren. Gerüchte nennen den Core Ultra 9 290K Plus, den Core Ultra 7 270K Plus und den Core Ultra 5 250K Plus.
Die „Refresh“-Bezeichnung bedeutet, dass die grundlegende Architektur gleich bleibt. Die Leistungssteigerung dürfte primär durch höhere Taktraten oder leicht angepasste Kern-Konfigurationen erreicht werden. Diese Strategie soll die LGA-1851-Plattform wettbewerbsfähig halten, bis Intels nächster großer Architektursprung mit dem Codenamen „Nova Lake“ kommt. Für aktuelle Besitzer eines Arrow-Lake-Systems ist das der ideale Fall: ein einfacher CPU-Tausch ohne teuren Mainboard-Wechsel.
Marktstrategie und Branchenkontext
Die frühe BIOS-Unterstützung ist ein kluger Schachzug von ASUS in einem hart umkämpften Markt. Indem das Unternehmen seine gesamte 800er-Serie vor dem offiziellen CPU-Start vorbereitet, positioniert es sich als Vorreiter in Sachen Kundensupport und Zukunftssicherheit. Das ist besonders bemerkenswert, da Intel selbst die Spezifikationen der neuen Chips noch nicht offiziell bestätigt hat – die aktuellen Informationen stammen fast ausschließlich aus Branchenleaks und Vorbereitungen der Partner.
Der Launch findet in einem dynamischen Umfeld statt. Intel hat kürzlich ältere Produktlinien wie die 12. Gen Alder Lake aus dem Programm genommen, um Platz für neue Angebote zu schaffen. Die ersten Arrow-Lake-CPUs überzeugten zwar bei Produktivitäts-Anwendungen, doch einige Enthusiasten monierten, dass die Gaming-Leistung nicht immer die Vorgängergeneration übertraf. Die Branche wird genau beobachten, ob der „Refresh“ mit Optimierungen und höheren Taktraten hier nachlegt.
Das können Nutzer jetzt tun
Die BIOS-Updates sollen Ende Januar verfügbar sein. Nutzer können sie von der offiziellen ASUS-Support-Website herunterladen. Die Installation ist oft einfach über die eingebaute BIOS FlashBack™-Funktion möglich, die ein Update sogar ohne installierte CPU oder Arbeitsspeicher erlaubt.
Für alle, die in den kommenden Monaten einen neuen PC bauen oder ihr bestehendes Arrow-Lake-System aufrüsten wollen, bietet die Aktion von ASUS Planungssicherheit. Der offizielle Launch von Intel, der vor Ende des ersten Quartals 2026 erwartet wird, wird dann die endgültigen Spezifikationen und das Leistungsvermögen der neuen „Plus“-CPUs enthüllen. Bis dahin sind ASUS-Mainboards bereits startklar.
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