ASUS, ProArt

ASUS ProArt: KI-Laptops für Profis erobern den NAB Show

21.04.2026 - 11:39:51 | boerse-global.de

ASUS stellt auf der NAB Show 2026 eine neue Generation mobiler ProArt-Workstations vor, die KI-Workloads wie 8K-Schnitt lokal verarbeiten. Die Geräte setzen auf leistungsstarke NPUs und ein umfassendes Software-Ökosystem.

ASUS ProArt: KI-Laptops für Profis erobern den NAB Show - Foto: über boerse-global.de
ASUS ProArt: KI-Laptops für Profis erobern den NAB Show - Foto: über boerse-global.de

Das Unternehmen stellte seine neue ProArt-Generation vor, die komplexe Aufgaben wie 8K-Schnitt und 3D-Rendering ohne Cloud bewältigen soll. Parallel startete der offizielle Verkaufsstart in ersten Märkten.

Die neue Linie umfasst drei Modelle: das Flaggschiff ProArt P16, das Convertible ProArt PX13 und das abnehmbare Tablet ProArt PZ14. Kern der Geräte sind leistungsstarke neuronale Prozessoren (NPUs), die KI-Workloads direkt auf dem Gerät verarbeiten. Damit reagiert ASUS auf den wachsenden Markt der digitalen Content-Ersteller, die Wert auf Datenschutz und geringe Latenz legen.

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Flaggschiff mit Studio-Power: Das ProArt P16

Für anspruchsvolle Video- und 3D-Projekte positioniert ASUS das ProArt P16 als mobiles Kraftpaket. Angetrieben von einem AMD Ryzen AI 9 HX 370 Prozessor und optional bis zu einer NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop-GPU, soll es Echtzeit-Bearbeitung von 8K-Material ermöglichen.

Herzstück ist ein 16-Zoll-4K-Lumina Pro OLED-Touchdisplay. Mit einer Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits, einer variablen Bildwiederholrate von 120 Hz und PANTONE-Validierung ist es auf farbkritische Arbeit ausgelegt. Bis zu 64 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 4 TB SSD-Speicher rüsten das Gerät für große Projekte. Der Einführungspreis in Manila lag bei umgerechnet etwa 4.500 Euro für die Top-Konfiguration.

Mobilität mit Spezial-Edition: Das ProArt PX13

Das ProArt PX13 ist ein 13,3-Zoll-Convertible, das Portabilität mit Profi-Leistung verbinden will. Sein AMD Ryzen AI Max+ 395 Prozessor beherbergt eine 50-TOPS-NPU. Eine Besonderheit: Es unterstützt bis zu 128 GB vereinheitlichten LPDDR5X-Speicher mit 8000 MHz. Diese Menge soll das lokale Ausführen großer Sprachmodelle ermöglichen.

In Kooperation mit GoPro präsentiert ASUS zudem eine limitierte GoPro Edition. Sie ist für Outdoor- und Action-Creator konzipiert, verfügt über eine militärisch zertifizierte, robuste Bauweise und eine spezielle Software-Integration. Über die ASUS-eigene App StoryCube kann GoPro-Cloud-Material automatisch organisiert und vorgesichtet werden. Beide Versionen nutzen ein 3K Lumina OLED-Display mit einer Delta-E-Farbechtheit von unter 1.

Tablet mit Rekord-KI: Das abnehmbare ProArt PZ14

Maximale Mobilität verspricht das ProArt PZ14. Das nur 0,79 kg leichte und 9 mm dünne 2-in-1-Tablet setzt auf den Snapdragon X2 Elite. Dessen NPU bringt es auf 80 TOPS – ein Spitzenwert für Tablets. Optimiert ist es für Apps wie Adobe Premiere Pro.

Das 14-Zoll-3K-Lumina-Pro-OLED-Display bietet 144 Hz und 1.000 Nits Helligkeit. Es unterstützt den neuen ASUS Pen 3.0 mit haptischem Feedback. Mit magnetischer Standhülle und Bluetooth-Tastatur verwandelt es sich im Handumdrehen in einen Laptop. Mit IP52-Zertifizierung ist es zudem spritzwassergeschützt.

Komplettes Ökosystem: KI-Software und Adobe-Validierung

ASUS treibt nicht nur die Hardware voran. Mit MuseTree bietet das Unternehmen ein lokal laufendes Text-zu-Video-Tool für intelligente Storyboards. Die KI-Medienzentrale StoryCube hilft bei der Verwaltung großer Asset-Bibliotheken.

Ein wichtiges Signal für Profis: Die ProArt-Displays sind offiziell für Adobe Premiere Pro validiert. Sie gehören damit zu den wenigen mobilen Displays, die nahtloses HDR-Video-Editing nach professionellen Standards ermöglichen. Das physische ASUS DialPad im Touchpad erlaubt präzise Einstellungen in Kreativ-Apps.

Trendwende: KI verlässt die Cloud

Die Integration von 80-TOPS-NPUs in mobile Geräte markiert einen Branchentrend. KI-Workloads wandern von der Cloud zurück auf das Endgerät. Prozessoren wie der Snapdragon X2 Elite ermöglichen es, große Sprachmodelle mit 120 Milliarden Parametern lokal auszuführen. Das spart Latenz und schützt sensible Projekt-Daten.

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Auch der Einbau von bis zu 128 GB vereinheitlichtem Speicher in ein 13-Zoll-Gehäuse ist bemerkenswert. Die vereinheitlichte Architektur erlaubt es CPU und GPU, dynamisch auf denselben Hochgeschwindigkeitsspeicherpool zuzugreifen. Das ist entscheidend für das Rendern hochauflösender Texturen oder mehrschichtiger 4K-Videoprojekte.

Ausblick: Vertiefte Integration als Schlüssel

Mit den globalen Markteinführungen nach der NAB Show will ASUS den kreativen Workflow in einem Ökosystem bündeln. Die Partnerschaften mit Adobe und GoPro deuten an, dass künftig die Software-Integration noch tiefer gehen wird. Ziel ist die Automatisierung repetitiver Aufgaben wie das Sortieren von Footage oder einfache Farbanpassungen.

Marktbeobachter sehen in „KI-PCs“ bereits den neuen Standard im Profi-Segment. Der Erfolg der ProArt-Serie wird davon abhängen, wie sehr Tools wie das DialPad oder MuseTree die täliche Produktivität von Filmemachern und Designern steigern. Die parallele Vorstellung der ProArt Cinema-Monitore mit MicroLED-Technik zeigt: ASUS will die Lücke zwischen mobilem Workstation und hochwertigem Studio-Monitoring schließen.

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