ROUNDUP, Europas

Europas Stunde im All: Berlin und Oslo mit RaumfahrtplÀnen

13.03.2026 - 13:50:14 | dpa.de

Auf dem Weg zu einer unabhÀngigen europÀischen Raumfahrt wollen Deutschland und Norwegen in Zukunft enger zusammenarbeiten.

"Wir haben uns viel zu lange auf andere TrÀgersysteme und andere Nationen in der Welt verlassen", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch des norwegischen Weltraumbahnhofs AndÞya, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises. "Dies ist jetzt die Stunde Europas."

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Ministerien und Industrie beider LĂ€nder solle die Möglichkeiten fĂŒr eine engere Kooperation ausloten, sagte der norwegische MinisterprĂ€sident Jonas Gahr StĂžre bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag. "Die Gruppe wird mit VorschlĂ€gen fĂŒr konkrete Projekte arbeiten, mit ZeitplĂ€nen und möglichen Verbindungen zu den Rahmenwerken von EU und Nato."

Die Raumfahrt sei ein immer wichtigerer Bereich, in dem sich die beiden LĂ€nder ergĂ€nzten, betonte der norwegische Regierungschef: "Deutschland hat eine große industrielle Breite - und hier in Norwegen haben wir Technologie, etablierte Forschungsfelder und eine einzigartige strategische geografische Lage." Das deutsche Start-up Isar Aerospace plant ab der kommenden Woche einen zweiten Raketen-Testflug vom Weltraumbahnhof AndĂžya aus. Das deutsch-britische Start-up Hypersonica hat eine europĂ€ische Hyperschallrakete entwickelt und im Februar von AndĂžya aus erstmals getestet.

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