BaFin warnt vor betrügerischer Plattform TagesgeldPlus
05.02.2026 - 20:22:12Die Finanzaufsicht BaFin warnt Verbraucher vor der Online-Plattform „TagesgeldPlus“. Die Betreiber der Seite tagesgeld-plus(.)net bieten ohne die erforderliche Erlaubnis Bankgeschäfte in Deutschland an. Die Behörde rät zu äußerster Vorsicht.
Die Plattform wirbt aggressiv mit Zinsen von bis zu 3,50 Prozent und präsentiert sich als Netzwerk seriöser Finanzexperten. Besonders perfide: Sie behauptet fälschlicherweise, von der BaFin beaufsichtigt zu werden. Diese Aussage ist nachweislich falsch und dient nur dazu, Anleger in die Falle zu locken.
Die Masche mit den unerlaubten Geschäften
Das Vorgehen ist ein klassisches Beispiel für unerlaubte Finanzgeschäfte. „TagesgeldPlus“ bietet die Verwaltung von Tagesgeldanlagen an – eine Tätigkeit, für die nach dem Kreditwesengesetz (KWG) zwingend eine BaFin-Lizenz nötig ist. Indem die Betreiber Gelder mit dem Versprechen von Rückzahlung und Verzinsung annehmen, betreiben sie ein illegales Einlagengeschäft.
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Recherchen zeigen, dass die Plattform in der Vergangenheit sogar mit falschen Angeboten etablierter Banken wie Klarna oder ING DiBa geworben hat. Solche Taktiken sind typisch für Betrüger. Das Geld fließt oft nicht auf ein Konto bei einer Partnerbank, sondern direkt in die Hände der Kriminellen.
Ein klares Signal der Aufsicht
Die offizielle Warnung der BaFin basiert auf dem Kreditwesengesetz und ist ein unmissverständliches Zeichen. Die Behörde betont: Jedes seriöse Unternehmen für Bank- oder Finanzdienstleistungen muss in ihrer öffentlichen Unternehmensdatenbank registriert sein. Ein kurzer Abgleich dort hätte gezeigt, dass „TagesgeldPlus“ nicht verzeichnet ist.
Versprechen von überdurchschnittlich hohen Renditen bei angeblich geringem Risiko sollten immer als Warnsignal verstanden werden. Seriöse Anbieter klären transparent über Risiken auf und werben nicht mit falschen Aufsichts-Siegeln.
So schützen Sie sich vor Betrug
Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl von Betrugsversuchen im Online-Finanzsektor ein. Kriminelle nutzen professionelle Webseiten und Social-Media-Werbung, um von der Suche nach renditestarken Anlagen zu profitieren. Was können Verbraucher tun?
- BaFin-Datenbank checken: Stellen Sie sicher, dass der Anbieter eine Lizenz für Deutschland besitzt.
- Impressum prüfen: Fehlende oder unvollständige Kontaktdaten sind ein Alarmzeichen.
- Unrealistische Versprechen hinterfragen: Hohe Zinsen ohne Risiko gibt es nicht.
- Keinem Druck nachgeben: Seriöse Berater drängen nicht zu schnellen Überweisungen.
Anleger, die bereits Geld an „TagesgeldPlus“ überwiesen haben, sollten umgehend ihre Bank kontaktieren und Strafanzeige bei der Polizei erstatten.
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