Bangor Savings Bank warnt vor neuer Betrugswelle per SMS
10.02.2026 - 08:23:12Eine neue Welle betrügerischer SMS-Nachrichten zielt derzeit gezielt auf Bankkunden in Maine ab. Die als Smishing bekannte Methode nutzt gefälschte Dringlichkeitsmeldungen, um an sensible Kontodaten zu gelangen.
So funktioniert der SMS-Betrug
Die Nachrichten enthalten vage Sicherheits-„Warnungen“ und fordern Empfänger auf, umgehend eine angegebene Nummer anzurufen. Dort geben sich Betrüger als Bankmitarbeiter aus. Ihr Ziel: Debitkartennummern, PINs und Online-Banking-Passwörter abzugreifen.
„Die Bank kontaktiert Kunden niemals unaufgefordert per SMS, E-Mail oder Telefon, um solche Details abzufragen“, stellt Bangor Savings Bank klar. Die Täter setzen auf psychologischen Druck – wer eine angebliche Sicherheitslücke fürchtet, handelt oft unbedacht.
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Immer gleiches Muster, anhaltende Gefahr
Bereits in der Vergangenheit wurde die Bank Opfer ähnlicher Kampagnen. Dies zeigt ein anhaltendes Problem: Trotz hoher Investitionen in Sicherheitssysteme bleiben Kunden ein beliebtes Angriffsziel. Die Nachrichten erreichen sowohl Kunden als auch Nicht-Kunden der Bank.
Alle Debitkarten-Inhaber der Bank erhalten zwar kostenlosen FraudWatch PLUS-Schutz mit Rund-um-die-Uhr-Überwachung. Doch der beste Schutz bleibt die eigene Wachsamkeit.
Smishing: Ein lokales Symptom eines globalen Problems
Der aktuelle Fall spiegelt einen weltweiten Anstieg digitaler Finanzkriminalität wider. Immer raffiniertere Technologien ermöglichen Betrügern, täuschend echte Nachrichten im großen Stil zu versenden. Oft geben sie sich als vertrauenswürdige Institutionen wie Banken oder Behörden aus.
Die Dimensionen sind enorm: Verbraucher melden jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Erst am 4. Februar 2026 veröffentlichte das Bank Policy Institute einen Anti-Betrugs-Leitfaden und forderte branchenübergreifende Lösungen. Am selben Tag brachte der US-Senat ein Gesetz gegen betrügerische Werbung und Bank-Imitation ein.
So schützen Sie sich vor Betrug
Bank und Cybersicherheitsexperten raten zu diesen vier Schritten:
- Seien Sie misstrauisch: Unerwartete Nachrichten zu Kontoproblemen sind oft betrügerisch.
- Nutzen Sie keine Kontaktdaten aus der Nachricht: Rufen Sie Ihre Bank immer über die Nummer auf der Kartenrückseite oder der offiziellen Website an.
- Prüfen Sie Dringlichkeitsmeldungen: Betrüger hetzen ihre Opfer. Nehmen Sie sich Zeit zur Überprüfung.
- Melden Sie verdächtige Nachrichten: Löschen Sie betrügerische SMS und informieren Sie gegebenenfalls Ihren Mobilfunkanbieter.
Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte umgehend handeln. Kunden von Bangor Savings Bank wählen die Support-Hotline 1-877-226-4671 oder suchen eine Filiale auf. Betroffene anderer Banken kontaktieren sofort ihre eigene Finanzinstitution.
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