Banpu, TH0264010Z10

Banpu PCL-Aktie (TH0264010Z10): Dividende und Strategieumbau im Fokus

Veröffentlicht am: 20.05.2026 um 18:42 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Banpu PCL plant eine Dividendenzahlung und treibt zugleich den Umbau vom Kohle- zum integrierten Energieunternehmen voran. FĂŒr Anleger stellt sich die Frage, wie sich AusschĂŒttungen, Energiewende-Investitionen und das Asien-GeschĂ€ft kĂŒnftig austarieren.

Banpu, TH0264010Z10, Illustration mit AI erstellt.
Banpu, TH0264010Z10, Illustration mit AI erstellt.

Banpu PCL steht derzeit im Fokus vieler Dividendenanleger, weil der asiatische Energiekonzern erneut eine AusschĂŒttung angekĂŒndigt hat und gleichzeitig den strategischen Umbau vom klassischen Kohleförderer hin zu einem breiter aufgestellten Energie- und Stromanbieter forciert. In einem aktuellen Überblick zum Dividendenkalender wird fĂŒr Mai 2026 eine Auszahlung im Zusammenhang mit Banpu Power genannt, die den ĂŒbergeordneten Kurs des Konzerns zur Verzahnung von Kohle-, Gas- und StromaktivitĂ€ten unterstreicht, wie aus Daten von DivvyDiary Stand 20.05.2026 hervorgeht (DivvyDiary Stand 20.05.2026). Parallel berichtet ein Überblicksbeitrag, dass Banpu PCL mit der ISIN TH0264010Z10 insbesondere wegen Dividendenpolitik und Energiewende-Strategie stĂ€rker in den Fokus rĂŒckt (Ad-hoc-news.de Stand 20.05.2026).

Stand: 20.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Banpu
  • Sektor/Branche: Energie, Kohle, Gas, Stromerzeugung
  • Sitz/Land: Bangkok, Thailand
  • KernmĂ€rkte: Thailand, Indonesien, Australien, China, weitere asiatisch-pazifische MĂ€rkte
  • Wichtige Umsatztreiber: Kohleförderung, Energiehandel, Stromerzeugung, Gas- und Energieinfrastruktur
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Börse Thailand (Ticker: BANPU)
  • HandelswĂ€hrung: ThailĂ€ndischer Baht

Banpu PCL: KerngeschÀftsmodell

Banpu PCL ist ein in Bangkok ansÀssiger Energiekonzern mit einer Historie als traditioneller Kohleförderer in Asien. Das Unternehmen betreibt Kohleminen in mehreren LÀndern der asiatisch-pazifischen Region und hat sein GeschÀft in den vergangenen Jahren zunehmend um Stromerzeugung, GasaktivitÀten und energienahe Infrastruktur erweitert. Laut Unternehmensangaben sieht sich Banpu als integrierter Energieversorger mit Fokus auf Versorgungssicherheit und regional diversifizierte Ressourcenbasis, wie auf der offiziellen Website dargelegt wird (Banpu Stand 20.05.2026).

Historisch generierte Banpu einen Großteil seiner Erlöse aus dem Abbau und Verkauf von thermischer Kohle, die vor allem in Kraftwerken zur Stromproduktion eingesetzt wird. Mit zunehmendem regulatorischem und gesellschaftlichem Druck in Richtung Dekarbonisierung investiert der Konzern jedoch in neue GeschĂ€ftsfelder. Dazu zĂ€hlen Gas-Assets, Stromerzeugungsprojekte und schrittweise auch erneuerbare Energien, die den Portfolio-Mix langfristig verschieben sollen. Das GeschĂ€ftsmodell basiert damit auf einer Kombination aus Rohstoffförderung, Energiehandel und langfristigen Strom- und Infrastrukturprojekten, die in verschiedenen LĂ€ndern ĂŒber Beteiligungen und Tochtergesellschaften umgesetzt werden.

Die Wertschöpfungskette von Banpu erstreckt sich entlang mehrerer Stufen des Energiesektors. Im Upstream-Bereich steht weiterhin die Kohleförderung im Zentrum, ergĂ€nzt um Explorations- und ProduktionsaktivitĂ€ten fĂŒr andere EnergietrĂ€ger, sofern diese im Portfolio aufgebaut werden. Im Midstream- und Downstream-Bereich fokussiert sich Banpu auf Logistik, Vermarktung und Lieferung von Kohle sowie auf die Einspeisung und den Betrieb von KraftwerkskapazitĂ€ten. Die Unternehmensstrategie sieht verschiedene Plattformen in den Bereichen Kohle, Stromerzeugung und energiebezogene Technologien vor, die sich gegenseitig ergĂ€nzen und Risiken wie Rohstoffpreisschwankungen teilweise abfedern sollen.

Banpu tritt laut eigener Darstellung zunehmend als regionaler Energieversorger auf, der durch Beteiligungen an Stromerzeugungsprojekten und Energieinfrastruktur konstanten Cashflow anstrebt. WĂ€hrend KohleaktivitĂ€ten tendenziell stĂ€rker zyklisch und von Marktpreisen abhĂ€ngig sind, können langfristige StromliefervertrĂ€ge oder regulierte Assets fĂŒr stabilere Einnahmen sorgen. Das GeschĂ€ftsmodell verschiebt sich damit von einer reinen Rohstoffstory hin zu einer Kombination aus Cashflow-starken Kohleoperationen und wachstumsorientierten Energieprojekten, die im Kontext der Energiewende stehen.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Banpu PCL

Zu den wichtigsten Umsatztreibern von Banpu PCL zĂ€hlt weiterhin das KohlegeschĂ€ft, insbesondere thermische Kohle fĂŒr Kraftwerke in Asien. Die Nachfrage resultiert aus dem nach wie vor hohen Strombedarf in Schwellen- und EntwicklungslĂ€ndern, in denen Kohlekraftwerke vielerorts noch einen erheblichen Anteil am Energiemix stellen. Preisniveaus auf den internationalen KohlemĂ€rkten, Förderkosten und logistische Rahmenbedingungen wirken sich direkt auf die ProfitabilitĂ€t dieses Segments aus. In Phasen höherer Kohlepreise kann Banpu ĂŒberproportional profitieren, wĂ€hrend PreisrĂŒckgĂ€nge und strengere Umweltauflagen zu Belastungen fĂŒhren.

Daneben gewinnt die Stromerzeugung als Umsatz- und Ergebnisquelle an Bedeutung. Banpu ist ĂŒber verschiedene Beteiligungen an Kraftwerken und Energieprojekten in mehreren asiatischen MĂ€rkten engagiert, darunter konventionelle Kraftwerke und zunehmend auch Anlagen mit einem höheren Effizienzstandard. Einnahmen aus StromverkĂ€ufen und gegebenenfalls aus regulierten Tarifen schaffen zusĂ€tzliche Planbarkeit, insbesondere wenn langfristige StromabnahmevertrĂ€ge bestehen. Dieser Bereich entwickelt sich zu einer wichtigen ErgĂ€nzung zum volatileren RohstoffgeschĂ€ft.

Ein weiterer Treiber ist der Ausbau von Gas- und energiebezogenen Infrastrukturen, der in die breitere Unternehmensstrategie eingebettet ist. Gas kann im regionalen Energiemix eine Rolle als Übergangsbrennstoff spielen und ermöglicht Banpu das Angebot eines diversifizierteren Energieportfolios. Zudem prĂŒft der Konzern nach eigenen Angaben Chancen im Bereich erneuerbare Energien und neue Energielösungen, darunter etwa Solar- oder Windprojekte sowie Speichertechnologien. Solche Projekte brauchen meist lĂ€ngere Vorlaufzeiten, können aber die AbhĂ€ngigkeit von Kohle langfristig verringern.

FĂŒr die Einnahmenstruktur ist auch das geografische Profil entscheidend. Banpu erzielt einen Großteil seiner UmsĂ€tze in asiatisch-pazifischen MĂ€rkten, die zum Teil ein höheres Wachstum beim Stromverbrauch aufweisen als reife MĂ€rkte in Europa. Die Kombination aus wachsenden EnergiemĂ€rkten, bestehender Kohlebasis und neuen Projekten im Strom- und Gasbereich prĂ€gt das Profil des Konzerns. Gleichzeitig bleibt Banpu damit exponiert gegenĂŒber regionalen regulatorischen Entwicklungen sowie der internationalen Klimapolitik, die Einfluss auf die Nachfrage nach Kohle und fossilen Energien haben.

Dividendenpolitik und jĂŒngste AusschĂŒttungsankĂŒndigung

Die Banpu PCL-Aktie steht aktuell besonders wegen der Dividendenthematik im Fokus. Ein aktueller Überblick zum Dividendenkalender weist fĂŒr Mai 2026 eine AusschĂŒttung im Umfeld von Banpu Power aus, wobei am 10.05.2026 das Ex-Dividenden-Datum und der 30.05.2026 als Zahlungstermin genannt werden, bei einer Renditeangabe von 7,62 Prozent und einer AusschĂŒttung von 0,30 Baht pro Aktie laut DivvyDiary Stand 20.05.2026. Auch wenn Banpu Power eine eigene Einheit darstellt, wird der ĂŒbergeordnete Konzern Banpu PCL dadurch als dividendenorientierter Player im Energiesektor wahrgenommen.

Banpu verfolgt nach Unternehmensangaben eine Dividendenpolitik, die AusschĂŒttungen an die operative Ertragskraft und die InvestitionsplĂ€ne koppelt. Kohle- und EnergiegeschĂ€fte generierten in den vergangenen Jahren teilweise erhebliche Cashflows, vor allem in Phasen erhöhter Rohstoffpreise. In solchen Phasen wurden Dividenden erhöht oder SonderausschĂŒttungen diskutiert, wĂ€hrend in schwĂ€cheren Jahren eine defensivere AusschĂŒttungspolitik im Vordergrund stand. Diese FlexibilitĂ€t erlaubt es dem Unternehmen, schwankende Marktbedingungen zu berĂŒcksichtigen und gleichzeitig Investitionen in die Transformation des GeschĂ€fts zu finanzieren.

FĂŒr Anleger ist relevant, dass die Dividende von Banpu PCL in der Regel in thailĂ€ndischem Baht gezahlt wird und somit Wechselkursrisiken fĂŒr Investoren aus dem Euroraum bestehen können. Je nach Broker und Verwahrstelle können zudem Quellensteuerregelungen und Umrechnungskosten anfallen, die die effektive Rendite beeinflussen. Beobachter verweisen darauf, dass im asiatischen Energiesektor Dividenden hĂ€ufig als Instrument genutzt werden, um Investoren an zyklische GeschĂ€ftsmodelle zu binden, was auch bei Banpu PCL eine Rolle spielt.

Die Kombination aus laufenden AusschĂŒttungen und einem hohen Anteil fossiler GeschĂ€ftsbereiche fĂŒhrt zu einer besonderen Konstellation: Auf der einen Seite steht eine attraktive laufende Rendite, auf der anderen Seite der Transformationsbedarf hin zu einem weniger emissionsintensiven GeschĂ€ftsmodell. Wie Banpu mittelfristig das Gleichgewicht zwischen Dividenden, Investitionen in neue Energien und Entschuldung hĂ€lt, gilt als zentraler Aspekt der Eigenkapitalstory und wird von institutionellen wie privaten Investoren aufmerksam verfolgt.

Strategischer Umbau im Zeichen der Energiewende

WĂ€hrend Banpu PCL historisch primĂ€r fĂŒr das KohlegeschĂ€ft stand, rĂŒckt zunehmend der strategische Umbau hin zu einem breiteren Energieportfolio in den Fokus. Ein Überblicksbericht hebt hervor, dass Banpu den laufenden Strategieumbau und die Energiewende als zentrale Themen adressiert und sich stĂ€rker als integrierter Energieanbieter positionieren will, wie Ad-hoc-news.de Stand 20.05.2026 berichtet. Dazu zĂ€hlen Investitionen in Stromerzeugungsanlagen, Gasinfrastruktur und potenziell auch erneuerbare Energien.

Der Transformationspfad von Banpu lĂ€sst sich als schrittweise Diversifikation beschreiben. ZunĂ€chst wurden neben Kohleprojekten Beteiligungen an Kraftwerken aufgebaut, um einen stabileren Cashflow zu erzielen. In einem zweiten Schritt rĂŒckten Gasprojekte und neue Energielösungen in den Vordergrund. Langfristig dĂŒrfte der Konzern darauf abzielen, den Anteil der Kohleerlöse am Gesamtumsatz zu reduzieren, ohne kurzfristig auf die Cashflows aus diesem Segment zu verzichten. Dieser Weg ist in der Branche nicht ungewöhnlich, stellt Unternehmen jedoch vor die Herausforderung, parallel in bestehende und neue Technologien investieren zu mĂŒssen.

FĂŒr die Umsetzung der Energiewende-Strategie ist neben der Kapitalallokation auch das regulatorische Umfeld entscheidend. Viele asiatische LĂ€nder stehen unter Druck, ihren CO2-Ausstoß zu begrenzen, sind jedoch gleichzeitig auf kostengĂŒnstige Energie angewiesen. Banpu positioniert sich in diesem Spannungsfeld als Anbieter von Lösungen, die sowohl Versorgungssicherheit als auch eine schrittweise Reduktion der Emissionen ermöglichen sollen. Dazu gehört möglicherweise der Einsatz effizienterer Kraftwerkstechnologien oder das Angebot von Gas- und Hybridlösungen, die Kohle ĂŒber einen Übergangszeitraum ergĂ€nzen.

Der Fortschritt dieser Transformation wird von Beobachtern unter anderem an der Zusammensetzung des Projektportfolios, an Investitionsentscheidungen und an der Kommunikation des Managements gemessen. Investoren achten darauf, wie konsequent Banpu neue Energieprojekte priorisiert und in welchem Tempo CO2-intensive Assets zurĂŒckgefahren oder umstrukturiert werden. Zugleich spielt die FĂ€higkeit des Konzerns, in verschiedenen MĂ€rkten mit lokalen Partnern zu kooperieren und regulatorische Anforderungen zu erfĂŒllen, eine wichtige Rolle fĂŒr den Erfolg des Strategieumbaus.

Regionale Aufstellung und Bedeutung fĂŒr den asiatischen Energiemarkt

Banpu PCL ist stark in Asien verankert und agiert in mehreren energieintensiven Volkswirtschaften. Der Konzern betreibt Kohleminen unter anderem in Indonesien und Australien und ist an Energieprojekten in Thailand, China und weiteren MĂ€rkten beteiligt. Diese regionale Aufstellung verschafft Banpu Zugang zu wachstumsstarken MĂ€rkten, in denen der Stromverbrauch pro Kopf noch steigt und Infrastrukturprojekte vorangetrieben werden. Gleichzeitig ist der Konzern damit auch den politischen und regulatorischen Bedingungen in unterschiedlichen Jurisdiktionen ausgesetzt.

Die Position von Banpu im asiatischen Energiemarkt ist auch deshalb relevant, weil viele LĂ€nder der Region ihre Energiesysteme diversifizieren und modernisieren. WĂ€hrend Industrienationen in Europa teils bereits weitreichende Dekarbonisierungsstrategien verfolgen, verlĂ€uft der Wandel in Asien hĂ€ufig schrittweise. Kohle bleibt in einigen LĂ€ndern aus KostengrĂŒnden oder aufgrund verfĂŒgbarer Ressourcen wichtig, wĂ€hrend parallel Gas, erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen ausgebaut werden. Banpu bewegt sich damit in einem Umfeld, das sowohl Chancen als auch strukturelle Herausforderungen bietet.

In mehreren MĂ€rkten tritt Banpu als Lieferant von Kohle und als Partner fĂŒr Kraftwerksprojekte auf. Dies verschafft dem Unternehmen eine Doppelrolle als Rohstoffanbieter und Infrastrukturanbieter. So kann Banpu von steigender Stromnachfrage profitieren, muss aber auch mit der wachsenden Kritik an kohlebasierten Energieformen umgehen. Je nachdem, wie schnell einzelne LĂ€nder ihre Dekarbonisierungsziele umsetzen, kann dies Auswirkungen auf die langfristige Nachfrage nach Kohle und auf die Auslastung von KraftwerkskapazitĂ€ten haben.

FĂŒr die Wettbewerbssituation ist zudem die PrĂ€senz anderer regionaler und globaler Energiekonzerne bedeutend, die ebenfalls in Kohle, Gas und Stromerzeugung aktiv sind. Banpu muss sich im Wettbewerb um Konzessionen, LiefervertrĂ€ge und Projektbeteiligungen behaupten. Dabei spielen Kostenstruktur, technologische Kompetenz und die FĂ€higkeit zur Projektfinanzierung eine wichtige Rolle. In diesem Umfeld kann die Kombination aus bestehender Kohleinfrastruktur und dem Ausbau neuer Energieprojekte fĂŒr Banpu sowohl ein Vorteil als auch eine strategische Herausforderung sein.

Risiken aus Regulierung, Klimapolitik und Marktzyklen

Die Banpu PCL-Aktie ist mit einer Reihe von Risiken verbunden, die aus der Natur des GeschÀftsmodells resultieren. Ein zentrales Risiko ist die AbhÀngigkeit von der internationalen Klimapolitik und von regulatorischen Rahmenbedingungen, die den Einsatz von Kohle begrenzen sollen. Sollten einzelne LÀnder schnellere und strengere Emissionsziele umsetzen, könnte dies die Nachfrage nach kohlebasierten EnergietrÀgern und damit auch nach den Produkten und Dienstleistungen von Banpu belasten. Gleichzeitig erhöht sich bei strengeren Umweltauflagen der Investitionsbedarf in effizientere oder alternative Technologien.

Zyklen an den Rohstoff- und EnergiemĂ€rkten stellen ein weiteres wesentliches Risiko dar. Die Erlöse aus Kohle und anderen fossilen EnergietrĂ€gern reagieren sensibel auf Preisbewegungen, die von globalen Konjunkturtrends, AngebotsverĂ€nderungen und geopolitischen Entwicklungen beeinflusst werden. In Phasen niedriger Preise wird die ProfitabilitĂ€t der Kohleförderung gedrĂŒckt, wĂ€hrend bei hohen Preisen kurzfristig hohe Cashflows generiert werden können. Diese VolatilitĂ€t wirkt sich auf Cashflows, InvestitionsspielrĂ€ume und damit indirekt auch auf die Dividendenpolitik aus.

Hinzu kommen lĂ€nderspezifische Risiken, etwa in Form von politischen VerĂ€nderungen, Anpassungen von Steuer- und Lizenzregeln oder infrastrukturellen Herausforderungen. Da Banpu in mehreren LĂ€ndern tĂ€tig ist, muss das Unternehmen ein breites Spektrum an regulatorischen Anforderungen erfĂŒllen. VerĂ€nderungen in einem grĂ¶ĂŸeren Markt können sich unmittelbar auf Ertragslage und Bewertungsniveau der Aktie auswirken. Auch WĂ€hrungsrisiken sind angesichts der regionalen PrĂ€senz und der Notierung in thailĂ€ndischem Baht ein struktureller Faktor fĂŒr internationale Anleger.

Schließlich besteht fĂŒr Banpu das Risiko, dass der strategische Umbau hin zu einem breiteren Energieportfolio langsamer vorankommt als geplant oder dass sich neue Projekte als weniger profitabel erweisen als erhofft. Investitionen in Stromerzeugung, Gas und erneuerbare Energien erfordern hohe Anfangsinvestitionen und sorgfĂ€ltige Projektsteuerung. Verzögerungen, Kostensteigerungen oder regulatorische Änderungen können die Wirtschaftlichkeit einzelner Vorhaben beeintrĂ€chtigen. Anleger beobachten daher die Umsetzung der strategischen Roadmap und die Entwicklung der Projektpipeline sehr genau.

Relevanz der Banpu PCL-Aktie fĂŒr deutsche Anleger

FĂŒr Anleger in Deutschland ist die Banpu PCL-Aktie vor allem als internationaler Energiewert mit Schwerpunkt Asien interessant. WĂ€hrend viele deutsche Energieunternehmen bereits stark in Richtung erneuerbare Energien und Netzinfrastruktur transformiert sind, bietet Banpu ein Exposure zu Kohle- und Energieprojekten in wachstumsstarken asiatischen MĂ€rkten. Damit kann die Aktie einen Baustein in Portfolios darstellen, die geografisch diversifiziert sein sollen und gezielt Chancen in Schwellen- und EntwicklungslĂ€ndern abbilden möchten.

Deutsche Anleger können Banpu in der Regel ĂŒber Auslandsbörsen oder Handelsplattformen mit Zugang zur Börse Thailand erwerben, sofern der jeweilige Broker entsprechenden Handel anbietet. Der Handel erfolgt in thailĂ€ndischem Baht, was neben dem Kursrisiko der Aktie auch ein WĂ€hrungsrisiko mit sich bringt. Kursinformationen und Handelsvolumina sollten deshalb ĂŒber etablierte Plattformen oder die Website der Börse Thailand verfolgt werden. FĂŒr Anleger, die vor allem mit Euro-Werten vertraut sind, bedeutet dies einen zusĂ€tzlichen KomplexitĂ€tsfaktor.

Die Dividendenpolitik von Banpu kann aus Sicht deutscher Anleger ebenfalls eine Rolle spielen, da laufende AusschĂŒttungen ein Motiv fĂŒr Engagements in internationalen Energiewerten sein können. Allerdings sind neben der Wechselkursentwicklung auch steuerliche Aspekte zu beachten, etwa mögliche Quellensteuern in Thailand und deren Anrechenbarkeit. Zudem unterscheiden sich die regulatorischen Rahmenbedingungen in Asien deutlich von denen in der EuropĂ€ischen Union, was sich auf Corporate Governance, Offenlegungspflichten und AktionĂ€rsrechte auswirken kann.

Ein weiterer Aspekt fĂŒr deutsche Anleger ist die Einordnung der Banpu PCL-Aktie im Kontext nachhaltiger Investitionsstrategien. Viele institutionelle Investoren in Europa reduzieren ihre Exponierung gegenĂŒber kohleintensiven GeschĂ€ftsmodellen. Privatanleger in Deutschland, die Wert auf ESG-Kriterien legen, berĂŒcksichtigen daher hĂ€ufig, in welchem Umfang ein Unternehmen Kohle abbaut oder nutzt und wie konkret die TransformationsplĂ€ne in Richtung klimafreundlicherer GeschĂ€ftsmodelle ausgestaltet sind. Banpu spielt in dieser Debatte eine besondere Rolle, da das Unternehmen gleichzeitig Dividenden zahlt und einen Übergang zu einem breiteren Energieportfolio vorantreibt.

Offizielle Quelle

FĂŒr Informationen aus erster Hand zu Banpu PCL lohnt sich der Besuch der offiziellen Unternehmenswebsite.

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Fazit

Banpu PCL steht stellvertretend fĂŒr die komplexe Lage vieler asiatischer Energieunternehmen: Auf der einen Seite generiert das traditionelle KohlegeschĂ€ft weiterhin hohe Cashflows und ermöglicht Dividendenzahlungen, wie die aktuelle Aufmerksamkeit rund um AusschĂŒttungen im Umfeld von Banpu Power und die ErwĂ€hnung der Banpu PCL-Aktie im Dividendenkalender zeigen. Auf der anderen Seite wĂ€chst der Druck, das GeschĂ€ftsmodell an die Anforderungen der globalen Energiewende anzupassen und den Anteil fossiler AktivitĂ€ten schrittweise zu reduzieren.

Die Aktie reprĂ€sentiert damit ein Engagement in einen integrierten Energiekonzern, der sich zwischen Kohle, Gas und Stromerzeugung positioniert und in wachstumsstarken asiatischen MĂ€rkten aktiv ist. FĂŒr Anleger spielen neben Dividendenperspektive und Rohstoffpreisentwicklung insbesondere der Fortschritt des Strategieumbaus, regulatorische Entwicklungen und WĂ€hrungsaspekte eine Rolle. Wie Banpu mittelfristig das Spannungsfeld aus AusschĂŒttungen, Investitionen und Dekarbonisierung ausbalanciert, dĂŒrfte maßgeblich beeinflussen, wie der Kapitalmarkt die Aktie bewertet.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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