BASF Aktie: 12 Milliarden Euro bis 2028
20.05.2026 - 23:33:19 | boerse-global.deBASF hat am Mittwoch ein umfassendes Reformpaket vorgestellt. Der Chemiekonzern will bis 2028 insgesamt 12 Milliarden Euro an Aktionäre zurückführen — und gleichzeitig die Fixkosten tief ins Fleisch schneiden.
20 Prozent weniger Fixkosten bis 2029
Das Herzstück der „Winning Ways"-Strategie ist ein radikales Kostenziel. Bis 2029 will BASF die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft um bis zu 20 Prozent gegenüber 2024 senken. Betroffen sind die vier Hauptsegmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions sowie Nutrition & Care — zusammen erwirtschaften sie rund 40 Milliarden Euro Jahresumsatz.
Zur Steuerung dieser Transformation hat Vorstandschef Markus Kamieth ein neues „Core Transformation Office" eingerichtet. Julia Raquet leitet es und berichtet direkt an ihn. Konkrete Stellenabbauzahlen nannte das Unternehmen zunächst nicht. Klar ist aber: Die organisatorische Komplexität soll deutlich sinken.
Bereits laufende Effizienzprogramme zeigen Wirkung. Per Ende März hat BASF 1,9 Milliarden Euro an jährlichen Einsparungen realisiert. Das Gesamtziel für Ende 2026 liegt bei 2,3 Milliarden Euro.
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Aktienrückkäufe beschleunigen sich
Die Ausschüttungsseite der Strategie ist konkret: Von den geplanten 12 Milliarden Euro sollen rund 8 Milliarden Euro über Dividenden fließen, etwa 4 Milliarden über Aktienrückkäufe. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 stellt das Management jeweils 2,25 Euro je Aktie in Aussicht.
Das laufende Rückkaufprogramm läuft bis Juni 2026. Seit dem Start im November 2025 hat BASF bereits rund 25,3 Millionen eigene Aktien erworben. Allein in der letzten Berichtswoche waren es knapp 4,8 Millionen Papiere — ein Zeichen, dass das Tempo in der Schlussphase anzieht.
Portfolio wird schlanker
Parallel dazu trennt sich BASF von Randaktivitäten. Das Silikatgeschäft am Standort Düsseldorf-Holthausen geht an die PQ Corporation. Die freiwerdenden Mittel sollen in die Kernsparten fließen.
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Ein weiterer Termin im Blick: der für 2027 geplante Börsengang der Agrarsparte. Er gilt als wichtiger Schritt, um Kapital zu mobilisieren und den Konzern weiter zu verschlanken.
Die BASF-Aktie notiert am Mittwoch bei rund 51,16 Euro — ein Tagesverlust von knapp zwei Prozent. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von über 14 Prozent. Mit einem RSI von 83,9 signalisieren technische Indikatoren eine überkaufte Zone, was kurzfristigen Gegenwind erklären dürfte.
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