Trump: Geheime US-Störwaffe half bei Einsatz in Venezuela
25.01.2026 - 15:50:44 | dpa.deEr nannte sie "Discombobulator" (Verwirrer) laut einem Interview der US-Zeitung "New York Post". Dadurch soll die venezolanische AusrĂŒstung ausgefallen sein, so dass der autoritĂ€re Machthaber NicolĂĄs Maduro gefangen genommen und auĂer Landes gebracht werden konnte.
Trump gab keine weiteren Details zu der angeblich eingesetzten Störwaffe bekannt. "Ich darf nicht darĂŒber sprechen", sagte er. Deswegen hĂ€tten die venezolanischen SicherheitskrĂ€fte aber nicht auf den US-Angriff reagieren können. "Sie haben ihre Raketen nie abgefeuert", sagte Trump. "Sie hatten russische und chinesische Raketen, aber sie haben keine einzige abgefeuert. Wir kamen, sie drĂŒckten auf die Knöpfe, aber nichts funktionierte."
Am 3. Januar griffen US-Eliteeinheiten mehrere Ziele in Venezuela an, darunter auch die wichtigste MilitĂ€rbasis des sĂŒdamerikanischen Landes, Fuente Tiuna. Dort wurden Maduro und seine Frau Cilia Flores festgenommen. Ihnen soll in New York der Prozess wegen mutmaĂlicher Drogendelikte gemacht werden. Bei dem Einsatz wurden laut venezolanischen Behörden mindestens 100 Menschen getötet, darunter venezolanische und kubanische Sicherheitsbeamte. Laut Washington kam kein US-Soldat ums Leben.
"NYT": Zuvor wurden russische Abwehrsysteme zerstört
Dennoch gibt es auch weitere ErklĂ€rungen in der US-Presse fĂŒr das Versagen der venezolanischen Verteidigung. Laut einem Bericht der "New York Times" waren die hochmodernen russischen Luftabwehrsysteme Venezuelas laut US-Beamten nicht einmal mit dem Radar verbunden, als die US-Hubschrauber ĂŒber Caracas auftauchten, um Maduro zu fassen.
Dem Bericht zufolge hatte Venezuela Schwierigkeiten gehabt, die russische AusrĂŒstung zu warten. Oft hĂ€tten die notwendigen Ersatzteile und das technische Wissen gefehlt. Zudem soll das US-MilitĂ€r vor der Gefangennahme Maduros auch Standorte bombardiert haben, an denen russische bodenbasierte Flugabwehrsysteme vom Typ Buk-M2 stationiert oder gelagert waren.
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