Drohnenangriffe, Ukraine

Drohnenangriffe auf Ukraine, Raketeneinschlag in SĂŒdrussland

19.04.2026 - 10:18:41 | dpa.de

Bei schweren Drohnenangriffen des Moskauer MilitÀrs sind in der Ukraine erneut Zivilisten zu Schaden gekommen.

In der Region Tschernihiw nördlich von Kiew sei ein 16-JÀhriger durch Drohnenbeschuss getötet worden, teilte Gouverneur Dmytro Bryschynskyj auf Telegram mit. "Vier Personen wurden verletzt, drei Frauen und ein Mann", schrieb er weiter. Seinen Angaben nach wurden sieben private WohnhÀuser beschÀdigt - drei davon brannten völlig aus. Zudem traf es ein Verwaltungs- und ein SchulgebÀude sowie zwei Autos.

Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr hat das russische MilitĂ€r bei den nĂ€chtlichen Angriffen insgesamt 236 Drohnen eingesetzt. Obwohl die Mehrzahl der Flugobjekte abgefangen werden konnte, gab es EinschlĂ€ge an 18 Orten. In der sĂŒdukrainischen Stadt Cherson traf es dabei ein Taxi; ein 41-JĂ€hriger wurde verletzt. Im zentralukrainischen Poltawa wurde eine Lokomotive zerstört. Verletzte habe es hier glĂŒcklicherweise nicht gegeben, schrieb Gouverneur Witali Djakiwnytsch.

Stadt in SĂŒdrussland unter ukrainischem Beschuss

Auf der Gegenseite sind in der sĂŒdrussischen Hafenstadt Taganrog nach offiziellen Angaben bei einem Raketenangriff der Ukraine drei Menschen verletzt worden. Zudem sei ein Brand in einem Lagerhaus ausgebrochen, schrieb der Gouverneur von Rostow, Juri Sljussar beim russischen Messenger-Dienst Max. Im Netz wurden derweil Bilder und Fotos von BrĂ€nden verbreitet, die von einer RĂŒstungsfabrik stammen sollen, wo unter anderem Drohnen und Drohnenteile produziert werden.

Russland hat vor mehr als vier Jahren seinen Eroberungskrieg gegen die Ukraine gestartet. RegelmĂ€ĂŸig beschießt das russische MilitĂ€r seither auch das Hinterland des Nachbarn und trifft dabei zivile Einrichtungen und einfache Menschen. Aber auch die Ukraine wehrt sich inzwischen mit Gegenangriffen, die in die Tiefe Russlands zielen und neben militĂ€rischen Einrichtungen oft auch der strategisch wichtigen Treibstoffindustrie Moskaus gelten.

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