VERMISCHTESROUNDUP, Wintereinbruch

VERMISCHTES / ROUNDUP: Wintereinbruch in Deutschland - UnfÀlle, Verletzte und Tote

24.11.2025 - 10:54:10

Bei UnfĂ€llen auf schnee- und eisbedeckten Straßen sind in Deutschland mehrere Menschen gestorben und zahlreiche weitere verletzt worden.

Auf der Autobahn 93 nahe MaxhĂŒtte-Haidhof in Bayern starben mindestens drei Menschen bei einem Unfall auf glatter Fahrbahn, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Menschen seien zudem verletzt worden. Zwar war die Unfallursache zunĂ€chst unklar, laut Polizei war es auf der Autobahn aber wetterbedingt glatt.

Auch ein Unfall auf glatter Fahrbahn der Autobahn 81 bei Geisingen in Baden-WĂŒrttemberg hatte tödliche Folgen. Ein Mensch kam ums Leben. Die Fahrbahn war am Morgen in Richtung Singen gesperrt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Welche Rolle Glatteis bei dem Unfall gespielt hatte, war zunĂ€chst unklar.

Auch in anderen Teilen Deutschlands hatte das Wetter Folgen: Im Norden kam es durch den Schnee-Einbruch in der Nacht zu einigen UnfÀllen, wie die Polizei berichtete. Allerdings seien dabei keine Menschen schwer verletzt worden. Polizeisprecher in Bayern und in Niedersachsen sprachen von der ersten richtigen Schneenacht dieses Winters.

38 GlÀtte-UnfÀlle mit neun Verletzten in Mittelhessen

In Mittelhessen wurden in der Nacht neun Menschen bei Dutzenden von UnfÀllen durch GlÀtte und Schnee verletzt. Darunter gelte eine Frau als schwer verletzt, weil sie in ein Krankenhaus gekommen sei, sagte eine Polizeisprecherin.

Insgesamt habe es im Gebiet der Polizei Mittelhessen zwischen Sonntagabend, 18.00 Uhr und dem Morgen 38 GlĂ€tte-UnfĂ€lle gegeben, sagte sie. Die meisten davon seien auf Schneefall und daraus resultierende GlĂ€tte zurĂŒckzufĂŒhren. Bei allen UnfĂ€llen zusammen habe es einen Schaden von rund 273.000 Euro gegeben.

Probleme auch am Flughafen

Der Wintereinbruch sorgte in mehreren Regionen fĂŒr Probleme auf den Straßen, auch durch glatte Autobahnen. In Schleswig-Holstein fĂŒhrte Glatteis zu Chaos auf der A7, und auf der A9 rutschten Lastwagen in Mittelfranken sowie bei Schnaittach von der Fahrbahn, was teils kurze Sperrungen auslöste.

In Baden-WĂŒrttemberg blieb es bei mehreren GlĂ€tteunfĂ€llen auf der A7 bei BlechschĂ€den. Am Flughafen Köln/Bonn pausierte der Flugbetrieb wegen Blitzeises am Sonntagnachmittag fĂŒr 45 Minuten. In WĂŒrzburg stellte der Nahverkehr den gesamten Busbetrieb fĂŒr die Nacht ein, die Straßenbahnen fuhren weiter.

Wie geht es mit dem Wetter weiter?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch fĂŒr den heutigen Tag vor weiterem Schneefall, gefrierendem Regen und anhaltenden Verkehrsbehinderungen, besonders im SĂŒden und SĂŒdosten. FĂŒr einige Regionen in Bayern galt in den frĂŒhen Morgenstunden eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis. In Teilen Bayerns und Baden-WĂŒrttembergs warnte der Wetterdienst vor markanter GlĂ€tte.

Zum Wochenstart soll es erst einmal winterlich bleiben. Allerdings kann sich der Schnee auch verflĂŒssigen und kommt dann als Regen herunter. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 1 Grad an der Oder und 8 Grad im Aachener Raum.

In der Nacht zum Dienstag soll es laut Wetterdienst weiterhin viele Wolken und im SĂŒden und SĂŒdosten anhaltenden Regen geben. Auch am Dienstag soll es demnach "im SĂŒdosten bis zum Mittag noch anhaltende teils krĂ€ftige SchneefĂ€lle" geben. Gebietsweise besteht wieder GlĂ€tte.

@ dpa.de