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BetaShares Climate ETF: Strenge Selektion

25.03.2026 - 14:16:21 | boerse-global.de

Der BetaShares Climate Change Innovation ETF investiert ausschließlich in Unternehmen, die mindestens 50 % ihres Umsatzes mit Dekarbonisierungslösungen erzielen. Die strenge Auswahl und Indexanpassung sorgen für Transparenz.

BetaShares Climate ETF: Strenge Selektion - Foto: über boerse-global.de
BetaShares Climate ETF: Strenge Selektion - Foto: über boerse-global.de

Während viele ESG-Fonds wegen vager Kriterien in der Kritik stehen, setzt der BetaShares Climate Change Innovation ETF auf eine harte Umsatzgrenze. Nur Unternehmen, die mindestens die Hälfte ihrer Erlöse mit Klimalösungen erzielen, schaffen es ins Portfolio. Dieser radikale Fokus auf Dekarbonisierung bestimmt die aktuelle Strategie des Fonds.

Fokus auf Infrastruktur und Technologie

Das Portfolio konzentriert sich derzeit auf fünf Kernbereiche, darunter saubere Energie, grüner Transport und Energieeffizienz. Zu den größten Positionen gehören Vertiv Holdings, ein Spezialist für Kühl-Infrastruktur in Rechenzentren, sowie der Klimatechnik-Anbieter Carrier Global. Auch der Halbleiter-Ausrüster ASML ist vertreten, da seine Maschinen die Basis für die Produktion moderner, energiesparender Elektronik bilden.

Geografisch dominieren US-Unternehmen die Aufstellung, gefolgt von Firmen aus China und der Schweiz. Die Auswahl folgt dabei einem strengen Ausschlussprinzip: Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Nachhaltigkeitsfonds sind Unternehmen, die direkt mit fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas oder Kohle arbeiten, vollständig ausgeschlossen.

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Transparenz und kommende Termine

Anleger sollten in den kommenden Wochen zwei Ereignisse beobachten. Anfang April veröffentlicht BetaShares die monatlichen Daten zu den umlaufenden Fondsanteilen. Diese Zahlen geben Aufschluss über die tatsächlichen Mittelzuflüsse und zeigen das aktuelle Interesse an thematischen ESG-Produkten. Das sorgt für Transparenz in einem oft unübersichtlichen Markt.

Zudem steht die halbjährliche Index-Anpassung an. Dabei wird geprüft, ob die enthaltenen Unternehmen weiterhin die geforderte Umsatzschwelle von 50 Prozent im Bereich Klimalösungen erreichen. Firmen, die ihre Geschäftsmodelle verändern oder die Nachhaltigkeitsvorgaben verfehlen, werden konsequent aus dem Index entfernt und durch neue Innovatoren ersetzt.

Mit einer jährlichen Verwaltungsgebühr von 0,65 Prozent positioniert sich der ETF preislich attraktiv gegenüber vielen Wettbewerbern im Nachhaltigkeitssektor. Der nächste finanzielle Meilenstein folgt Ende Juni mit der halbjährlichen Ausschüttung. Die Höhe der Auszahlung basiert auf den Dividendeneinnahmen, welche die globalen Portfoliounternehmen im vergangenen Halbjahr erzielt haben.

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