BHP, Aktie

BHP Aktie: 2,6 Prozent Rückgang nach Allzeithoch

18.05.2026 - 02:18:19 | boerse-global.de

Nach einem Allzeithoch fällt die BHP-Aktie zurück. Der fallende Kupferpreis belastet, während der Konzern an seinen langfristigen Zielen festhält.

BHP Aktie: 2,6 Prozent Rückgang nach Allzeithoch - Foto: über boerse-global.de
BHP Aktie: 2,6 Prozent Rückgang nach Allzeithoch - Foto: über boerse-global.de

Die BHP-Aktie startet mit Gegenwind in die neue Woche. Nach einem Allzeithoch von umgerechnet 38,65 Euro am vergangenen Mittwoch notierte das Papier am Freitag bei 36,22 Euro – ein Minus von gut 2,6 Prozent innerhalb weniger Tage. Der Rücksetzer wirft die Frage auf, ob sich der Bergbausektor nur kurz abkühlt oder ob eine breitere Trendwende einsetzt.

Kupfer bleibt der entscheidende Faktor

BHP reagiert empfindlich auf Rohstoffpreise – und Kupfer macht aktuell rund 51 Prozent des operativen Ergebnisses (EBITDA) aus. Der Kupferpreis gab am Freitag um knapp fünf Prozent nach. Auch Eisenerz notierte schwächer. Kein Wunder, dass Anleger vorsichtiger werden.

Dabei hat der Konzern ein starkes Jahr hinter sich. Das Plus seit Januar beträgt 37 Prozent, auf Jahressicht liegt der Zuwachs sogar bei 62 Prozent. Der RSI von 58 signalisiert eine neutrale Lage – weder überkauft noch überverkauft. Die Volatilität bleibt mit annualisiert 35 Prozent hoch, was auf weiterhin heftige Kursschwankungen hindeutet.

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Strategie auf Kurs – Chefwechsel in Sicht

BHP hält langfristig an seinem Ziel fest: Bis 2035 sollen 2,5 Millionen Tonnen Kupferäquivalent produziert werden. Die Nachfrage aus den Bereichen Energieinfrastruktur und Künstliche Intelligenz stützt die Margen der gesamten Branche.

Ein personeller Einschnitt steht unmittelbar bevor. Ab Juli 2026 übernimmt Brandon Craig den Vorstandsvorsitz. Der designierte CEO gilt als offen für Übernahmen, um das Rohstoffportfolio zu erweitern.

Die Finanzbasis ist solide: Der Marktwert des Konzerns liegt umgerechnet bei rund 307 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung beträgt 9,5 Milliarden US-Dollar, die Eigenkapitalquote liegt mit einem Debt-to-Equity-Ratio von 45 Prozent im Rahmen. Die Eigenkapitalrendite von knapp 20 Prozent unterstreicht die Profitabilität.

Ob sich die Kauflaune der Anleger rasch wieder einstellt oder ob eine Konsolidierungsphase folgt, dürfte sich in den kommenden Handelstagen entscheiden. Die Richtung geben dabei vor allem die Rohstoffmärkte vor.

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