Bitcoin: 14 Milliarden auf dem Spiel
27.03.2026 - 20:12:02 | boerse-global.deHeute verfallen auf der Derivatebörse Deribit Bitcoin-Optionen im Wert von rund 14,16 Milliarden Dollar – knapp 40 Prozent des gesamten Open Interest. Das ist der größte Optionsverfall des Jahres, und er trifft auf einen Markt, der unter geopolitischem Druck steht.
Der Max-Pain-Level als Preismagnet
Der sogenannte Max-Pain-Preis liegt bei 75.000 Dollar – also deutlich über dem aktuellen Handelsniveau. Deribit-CCO Jean-David Péquignot erklärt den Mechanismus: Market Maker betreiben Delta-Hedging, das Preise in Richtung jenes Strikes zieht, wo die meisten Optionen wertlos verfallen. Die implizite Volatilität hat sich zuletzt komprimiert, und institutionelle Händler verkaufen Calls zu höheren Strikes. Das deutet auf eine geordnete Abwicklung hin – keine Volatilitätsexplosion, sondern kontrollierter Abbau.
Ob die 75.000-Dollar-Marke tatsächlich erreicht wird, ist offen. Mehrere Analysten sehen dieses Level als wichtigen Widerstand. Ein nachhaltiger Durchbruch könnte laut Marktbeobachtern den Einstieg in einen stärkeren Aufwärtstrend im zweiten Quartal 2026 markieren.
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Geopolitik und Fed bremsen institutionelle Nachfrage
Der Verfall kollidiert mit einem schwierigen Makroumfeld. Anhaltende Störungen globaler Ölflüsse haben Inflationsängste geschürt und die Erwartungen an Fed-Zinssenkungen deutlich zurückgedrängt. Laut CME FedWatch Tool preisen 93,8 Prozent des Marktes eine unveränderte Fed-Rate ein, 6,5 Prozent sogar eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte.
Die Folgen sind spürbar: Nach starken ETF-Zuflüssen von 300 bis 400 Millionen Dollar täglich Anfang März kippte das Bild nach der hawkischen Fed-Entscheidung vom 18. März. Die Tage vom 22. bis 25. März zeigten gemischte, überzeugungsarme Flows.
Strukturelle StĂĽtzen bleiben intakt
Trotz kurzfristiger Schwäche liefern On-Chain-Daten ein stabileres Bild. Wallets mit 10 bis 10.000 BTC haben ihre Positionen im vergangenen Monat um 61.568 BTC erhöht. Gleichzeitig ist Bitcoins Funding-Rate-Perzentil auf nur 6 Prozent gefallen – den niedrigsten Stand seit Anfang 2023 – was auf eine ausgedünnte spekulative Positionierung hindeutet.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Nettozuflüsse von 340 Millionen Dollar und verwalteten zuletzt insgesamt 95,93 Milliarden Dollar. Im gesamten März überstiegen die Zuflüsse 2,5 Milliarden Dollar – die dritte Woche in Folge mit positiven Flows, trotz seitwärts tendierender Kurse. Am 10. März wurde zudem der 20-millionste Bitcoin gemined. Mit nur noch einer Million BTC, die in den nächsten 114 Jahren entstehen, dürfte das schrumpfende Angebot langfristig als Preistreiber wirken.
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