Bitcoin, Milliarden

Bitcoin: 2,4 Milliarden Dollar ETF-Zuflüsse im April

15.05.2026 - 20:26:12 | boerse-global.de

Trotz regulatorischer Fortschritte in den USA bleibt die Bitcoin-Euphorie aus. Institutionelle Anleger treiben den Wandel im Kryptohandel voran.

Bitcoin: 2,4 Milliarden Dollar ETF-Zuflüsse im April - Foto: über boerse-global.de
Bitcoin: 2,4 Milliarden Dollar ETF-Zuflüsse im April - Foto: über boerse-global.de

Die US-Politik liefert einen historischen Meilenstein für den Kryptomarkt. Allerdings bleibt die große Euphorie aus. Hinter den Kulissen verändert sich die Struktur des Bitcoin-Handels grundlegend. Institutionelle Käufer dominieren zunehmend das Geschehen.

Der US-Senatsausschuss hat den sogenannten Clarity Act auf den Weg gebracht. Das Gesetz teilt die Aufsicht künftig zwischen SEC und CFTC auf. Daraufhin kletterte der Bitcoin-Kurs kurzzeitig auf 82.000 Dollar. Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 81.285 Dollar. Auf Jahressicht steht ein Minus von gut acht Prozent.

ETFs saugen das Angebot auf

Die Kursbewegungen überdecken einen massiven Wandel im Hintergrund. Die Bestände auf den Kryptobörsen sinken stetig. Sie liegen aktuell bei rund drei Millionen Bitcoin. Parallel dazu kaufen die US-Spot-ETFs den Markt leer.

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Diese Fonds halten inzwischen etwa 6,5 Prozent des gesamten Angebots. Allein im April flossen 2,4 Milliarden Dollar netto in diese Produkte. Ein Rekordwert für das laufende Jahr.

Fehlende Euphorie und Makro-Risiken

Klassische Überhitzungssignale fehlen völlig. Der MVRV Z-Score misst die Differenz zwischen Marktwert und realisiertem Wert. Er liegt aktuell nahe eins. Werte über sechs markierten in der Vergangenheit die Zyklusgipfel. Die typische Euphorie der Privatanleger bleibt stumm. Stattdessen treiben Terminkontrakte die jüngsten Kursanstiege. Echte Spot-Nachfrage schwächelt.

Ein Grund für die Zurückhaltung ist das makroökonomische Umfeld. Die US-Erzeugerpreise stiegen im April um 1,4 Prozent zum Vormonat. Ökonomen hatten lediglich einen Zuwachs von 0,5 Prozent erwartet. Diese hartnäckige Inflation erschwert schnelle Zinssenkungen.

Die Geldpolitik bleibt vorerst ein Bremsklotz. Der neu bestätigte Fed-Chef Kevin Warsh übernimmt die Notenbank in einer schwierigen Phase. Hohe Zinsen belasten riskante Anlagen weiterhin. Auch der regulatorische Durchbruch steht noch aus. Der Clarity Act benötigt im vollen Senat 60 Stimmen. Die Republikaner halten derzeit 53 Sitze. Ohne breite Unterstützung der Demokraten scheitert das Gesetz.

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