Bitcoin, Hormus-Schock

Bitcoin: Hormus-Schock belastet

20.04.2026 - 12:43:58 | boerse-global.de

Geopolitische Spannungen um die Straße von Hormus drücken Bitcoin auf etwa 75.000 Dollar. Trotz institutioneller Zuflüsse in ETFs belasten dünne Liquidität und regulatorische Unsicherheit die Kurse.

Bitcoin: Hormus-Schock belastet - Foto: über boerse-global.de

Der Iran-Konflikt hinterlässt klare Spuren im Kryptomarkt. Bitcoin rutschte auf rund 75.000 Dollar ab — ein Minus von gut zwei Prozent, ausgelöst durch die erneute Sperrung der Straße von Hormus und die damit verbundene Flucht der Anleger aus risikoreicheren Anlageklassen.

Das Narrativ vom „digitalen Gold" bekommt dabei erneut Risse. Statt als sicherer Hafen zu glänzen, gibt Bitcoin im Gleichklang mit anderen Risikoassets nach. Ethereum verlor knapp drei Prozent, Solana und Cardano sogar über 3,5 Prozent.

Institutionelles Kapital zeigt Stabilität

Trotz der geopolitischen Turbulenzen bleibt ein Detail bemerkenswert: Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt Zuflüsse von 663,91 Millionen Dollar und überschritten damit die Schwelle von 100 Milliarden Dollar an verwalteten Nettovermögen. Auch Ether-ETFs zogen sieben Handelstage in Folge frisches Kapital an — 127,49 Millionen Dollar in der jüngsten Periode.

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Das zeigt ein zweigeteiltes Bild. Kurzfristige Marktteilnehmer ziehen sich zurück, während institutionelles Kapital weiter kontinuierlich in den Sektor fließt.

Dünne Orderbücher verstärken den Druck

Zur geopolitischen Last kommen strukturelle Belastungen hinzu. Die Stablecoin-Liquidität auf zentralen Handelsplattformen ist merklich gesunken, was die Orderbücher ausdünnt und Kursausschläge nach unten verstärkt. Gleichzeitig halten erhöhte Renditen auf risikofreie Anleihen den Druck aufrecht — wer keine Zinsen benötigt, muss sich den Opportunitätskostenvorteil klassischer Zinspapiere zunehmend bewusst machen.

Hinzu kommt regulatorische Unsicherheit im DeFi-Bereich, die laut Branchenberichten die Stimmung rund um Ethereum und Solana belastet — und indirekt auch Bitcoin in Mitleidenschaft zieht.

Entscheidend für die weitere Richtung bleibt das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Die Waffenruhe läuft am Mittwoch aus. Eine Einigung könnte die Risikobereitschaft schnell zurückbringen — ein Scheitern dürfte den Abgabedruck im gesamten Kryptomarkt weiter anfachen.

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