Bitcoin: Iran-Krieg trifft Krypto-Markt
28.03.2026 - 22:34:09 | boerse-global.deDer Bitcoin-Kurs steht diese Woche unter erheblichem Druck. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten, steigende Ölpreise und ein schwieriges Zinsumfeld haben den Kurs auf rund 66.000 Dollar gedrückt — ein Wochenverlust von gut vier Prozent.
Der Haupttreiber ist der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Trotz einer kurzfristigen Verlängerung der US-Deadline, bis wann der Iran die Straße von Hormus wieder öffnen soll, blieb eine Marktentspannung aus. Berichte über mögliche Truppenaufstockungen im Nahen Osten um weitere 10.000 Soldaten nährten die Sorgen. Zugleich meldete der iranische Außenminister israelische Angriffe auf Stahlfabriken, ein Kraftwerk und zivile Atomanlagen — eine Entwicklung, die die ohnehin fragile Hoffnung auf Deeskalation zunichte machte.
Optionen-Ablauf verstärkt die Nervosität
Zusätzlich zur geopolitischen Lage stand heute der größte Bitcoin-Optionsverfall des bisherigen Jahres an: Rund 14 Milliarden Dollar an Kontrakten liefen aus, hauptsächlich über die Handelsplattform Deribit. Der sogenannte "Maximum Pain"-Punkt — der Kurs, bei dem die meisten Optionen wertlos verfallen — lag dabei bei 75.000 Dollar. Das dürfte Großinvestoren einen gewissen Anreiz geboten haben, den Kurs in Richtung dieser Marke zu lenken. Nach dem Ablauf der Kontrakte sinkt die Absicherungsaktivität, was Bitcoin anfälliger für externe Schocks macht.
Der Rückgang kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt. Bitcoin hatte seit dem Allzeithoch von fast 126.000 Dollar Ende 2025 bereits rund 50 Prozent seines Wertes eingebüßt. Die Marke von 75.000 Dollar, an der mehrfach gescheitert wurde, bleibt vorerst unerreichbar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Institutionelles Interesse als Gegengewicht
Trotz des schwachen Umfelds gibt es strukturelle Unterstützung. Die Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten seit ihrer Einführung Gesamtzuflüsse von über 56 Milliarden Dollar. Morgan Stanley steht demnächst vor dem Launch eines eigenen Bitcoin-ETFs unter dem Kürzel MSBT — mit 15.000 Finanzberatern als Vertriebskanal und prominenten Partnern wie Coinbase und BNY Mellon. Eine Seed-Investition von einer Million Dollar wurde bereits getätigt.
Gleichzeitig akkumulierten Großanleger in den vergangenen 30 Tagen rund 270.000 Bitcoin — ein Volumen von etwa 23 Milliarden Dollar. Das zeigt: Institutionelles Kapital sieht die aktuellen Kursniveaus offenbar als Einstiegsgelegenheit.
Die Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarkts ist indes auf unter 2,1 Billionen Dollar gefallen. Ether verlor diese Woche rund fünf Prozent und notiert knapp unter 2.000 Dollar. XRP büßte gut 5,7 Prozent ein und steht bei 1,33 Dollar. Solana gab rund 4,7 Prozent nach.
Bitcoin vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Ob die institutionelle Nachfrage ausreicht, um den Abwärtsdruck durch Geopolitik und restriktive Geldpolitik zu kompensieren, wird die entscheidende Frage der kommenden Wochen sein. Marktbeobachter erwarten, dass der Konflikt im Nahen Osten zunächst weiter eskaliert — und damit bleibt das makroökonomische Umfeld für risikoreiche Anlagen belastet.
Bitcoin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Bitcoin Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

