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Bits of Gold erhĂ€lt Lizenz fĂŒr ersten regulierten Schekel-Stablecoin

29.04.2026 - 03:31:35 | boerse-global.de

Bits of Gold erhĂ€lt CMA-Genehmigung fĂŒr den BILS-Stablecoin auf Solana-Basis. Die Bank of Israel treibt parallel den digitalen Schekel SHAKED voran.

Bits of Gold erhĂ€lt Lizenz fĂŒr ersten regulierten Schekel-Stablecoin - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Bits of Gold erhĂ€lt Lizenz fĂŒr ersten regulierten Schekel-Stablecoin - Foto: ĂŒber boerse-global.de

April 2026 die finale Genehmigung fĂŒr die Ausgabe und den Vertrieb des ersten regulierten digitalen Schekel-Stablecoins erteilt. Der BILS genannte Token wird vom lizenzierten Finanzdienstleister Bits of Gold emittiert und markiert den Höhepunkt eines mehrjĂ€hrigen Projekts zur Integration blockchain-basierter Finanzinstrumente unter strenger regulatorischer Aufsicht.

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Vom Sandkasten zur Marktreife

Die Genehmigung beendet eine rund zweijĂ€hrige Experimentierphase in einer regulatorischen Testumgebung. WĂ€hrend dieser Zeit wurde die WĂ€hrung samt ihrer technischen Infrastruktur auf BetriebsstabilitĂ€t, Verwahrung und Einhaltung der GeldwĂ€schebestimmungen geprĂŒft. Die CMA betonte, dass die Lizenz erst nach erfolgreichem Nachweis der GeschĂ€ftskontinuitĂ€t auch unter Stressszenarien erteilt wurde.

Der BILS-Stablecoin ist als 1:1 an den Schekel gekoppelt. Der Emittent hĂ€lt vollstĂ€ndige Reserven auf regulierten Konten in Israel, um PreisstabilitĂ€t und RĂŒcknahmegarantien zu gewĂ€hrleisten. Die technische Basis bildet die Solana-Blockchain, gewĂ€hlt wegen ihrer Transaktionsgeschwindigkeit und Kosteneffizienz. Fireblocks ĂŒbernimmt die Verwahrlösungen, Ernst & Young die PrĂŒfung und Transparenzberichte.

Der Start erfolgt zunĂ€chst in begrenztem Umfang. Diese Vorsichtsmaßnahme erlaubt es der CMA, die Auswirkungen auf das Zahlungssystem zu beobachten, wĂ€hrend die finale Gesetzgebung zu Stablecoins noch verfeinert wird.

Die Zentralbank plant parallel

WĂ€hrend BILS als privates Projekt startet, treibt die Bank of Israel (BoI) ihre eigenen PlĂ€ne fĂŒr eine digitale ZentralbankwĂ€hrung (CBDC) voran, den sogenannten Digitalen Schekel (SHAKED). Bereits 2025 veröffentlichte die Notenbank ein erstes Design-Dokument und startete technische Konsultationen.

Doch die BoI bleibt vorsichtig: Eine endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber die Ausgabe hĂ€ngt von mehreren Faktoren ab – darunter der RĂŒckgang des Bargeldgebrauchs und die Akzeptanz privater Stablecoins. Der umfassende Plan fĂŒr den Digitalen Schekel soll bis Ende 2026 vorliegen und dem Gouverneur vorgelegt werden.

Marktstimmung: Interesse ja, aber mit Vorbehalten

Eine Umfrage der Bank of Israel vom Februar 2025 zeigte: 51 Prozent der Befragten haben mittleres bis hohes Interesse an einer digitalen WĂ€hrung. Besonders Ă€ltere Bevölkerungsgruppen zeigten sich aufgeschlossen, getrieben durch die Sicherheit einer Zentralbank-RĂŒckendeckung.

Allerdings gaben 37 Prozent geringes Interesse an. Bedenken bestehen hinsichtlich möglicher BeschrĂ€nkungen bei Guthaben und den Risiken digitaler WĂ€hrungen. Branchenanalysten sehen im Erfolg von BILS einen wichtigen Test fĂŒr das Zentralbank-Projekt: Sollte der private Stablecoin breite Akzeptanz finden, könnte dies die BoI zu einer schnelleren EinfĂŒhrung bewegen.

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Die israelische Blockchain-Branche erlebt derzeit einen Aufschwung. Eine KPMG-Studie prognostiziert, dass ein klares Regulierungsumfeld fĂŒr Stablecoins bis 2035 rund 120 Milliarden Schekel in die Volkswirtschaft spĂŒlen und etwa 70.000 ArbeitsplĂ€tze schaffen könnte.

Im Gleichschritt mit globalen Trends

Israel reiht sich mit diesem Schritt in eine weltweite Bewegung ein. Die USA verabschiedeten 2025 den GENIUS Act fĂŒr Zahlungs-Stablecoins, die EU setzte die MiCA-Verordnung vollstĂ€ndig um. Die israelische CMA signalisierte, dass ihre Aufsicht ĂŒber BILS diesen internationalen Standards folgen wird.

Besonders relevant ist das Konzept der „EntbĂŒndelung“ von Finanzdienstleistungen, das im Projekt Sela (2023) zwischen der Bank of Israel, der Hongkonger WĂ€hrungsbehörde und dem BIS Innovation Hub getestet wurde. Dieses Zweistufen-Modell – die Zentralbank betreibt das Hauptbuch, private IntermediĂ€re die Kundenkontakte – spiegelt sich im aktuellen israelischen Ansatz wider.

Ausblick: Entscheidendes Jahr 2026

Mit dem begrenzten Start von BILS zeichnen sich weitere VerĂ€nderungen ab. Parlamentarische Beratungen zu einer nationalen Krypto-Strategie laufen, die Steuerbehörde hĂ€lt ihr freiwilliges Offenlegungsverfahren fĂŒr digitale Vermögenswerte bis August 2026 offen.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob BILS die Erwartungen erfĂŒllt. Entscheidende Indikatoren sind das Transaktionsvolumen auf Solana, die EffektivitĂ€t der LiquiditĂ€tsmechanismen und die Nutzung fĂŒr grenzĂŒberschreitende Zahlungen. Mit der Entscheidungsfrist der Zentralbank Ende 2026 steht das Jahr ganz im Zeichen der digitalen Transformation des israelischen Geldsystems.

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