Black Hills: 1,8 GW Datencenter in Wyoming
08.05.2026 - 14:08:30 | boerse-global.deEin milder Winter drückt auf die Bilanz, während der Hunger der Tech-Branche nach Energie das langfristige Wachstum treibt. Black Hills Corp. verfehlte im ersten Quartal 2026 die Erwartungen am Markt. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,79 US-Dollar, während Analysten im Schnitt mit 1,88 US-Dollar gerechnet hatten. Ein witterungsbedingter Gegenwind belastete das Ergebnis mit 0,18 US-Dollar je Aktie.
Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 780,7 Millionen US-Dollar. Zuvor hatten noch 805,2 Millionen US-Dollar in den Büchern gestanden.
Massive Expansion für Rechenzentren
Das Unternehmen setzt verstärkt auf den Ausbau der Infrastruktur für Rechenzentren. Die Projektpipeline umfasst mittlerweile mehr als 3 Gigawatt. In Wyoming sicherte sich der Versorger eine Reservierung über 1,8 Gigawatt, unterstützt durch Kundenzahlungen in Höhe von 201 Millionen US-Dollar für die notwendige Ausrüstung.
Der Bau des Gaskraftwerks Lange II mit einer Leistung von 99 Megawatt verläuft planmäßig bis Ende 2026. Diese Projekte sind Teil eines Investitionsprogramms, das über fünf Jahre rund 4,7 Milliarden US-Dollar umfasst. Indes treibt das Unternehmen seine Kapitalmaßnahmen voran und gab 0,6 Millionen Aktien über ein laufendes Emissionsprogramm aus.
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Fusion und Dividendenkontinuität
Die geplante Fusion mit NorthWestern Energy hat wichtige Hürden genommen. Die Aktionäre stimmten bereits zu, die kartellrechtliche Wartefrist ist abgelaufen. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Halbjahr 2026 erwartet, sofern die Behörden in Montana, Nebraska und South Dakota zustimmen.
Hinsichtlich der Gewinnbeteiligung bleibt der Versorger verlässlich. Das Management kündigte eine Quartalsdividende von 0,703 US-Dollar an. Dies markiert das 56. Jahr in Folge, in dem das Unternehmen die jährliche Ausschüttung erhöht hat.
An der Börse zeigt sich die Aktie mit einem Plus von 7,34 Prozent seit Jahresbeginn robust. Ein Relative-Stärke-Index von über 80 deutet allerdings auf eine kurzfristige Überhitzung des Titels hin.
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Trotz der schwachen Quartalszahlen hält der Vorstand an seinen Zielen für 2026 fest. Der bereinigte Gewinn soll zwischen 4,25 und 4,45 US-Dollar liegen. Ein entscheidender Impuls wird im zweiten Halbjahr erwartet, wenn der Abschluss der Fusion ansteht.
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