BlackRock Latin American Investment Trust: Rekordhoch!
27.02.2026 - 08:21:11 | boerse-global.deDie Aktie des BlackRock Latin American Investment Trust hat im Januar einen beeindruckenden Sprung hingelegt. Der Nettoinventarwert kletterte um 16,2 Prozent auf 705,05 US-Cent je Anteil â und damit auf ein Allzeithoch. Der Aktienkurs selbst legte sogar noch stĂ€rker zu: Plus 22,5 Prozent. Verantwortlich fĂŒr die Rally war vor allem der brasilianische Markt, der von krĂ€ftigen Auslandsinvestments profitierte.
Zum Monatsende notierte der NAV bei 484,73 Pence (inklusive ErtrĂ€ge), der Börsenkurs bei 479 Pence. Die Aktie handelt damit mit einem minimalen Abschlag von nur 1,2 Prozent zum Nettoinventarwert â ein Zeichen fĂŒr das robuste Anlegervertrauen. Die Dividendenrendite liegt bei soliden 4,2 Prozent.
Brasilien und Kupfer treiben Performance
Die Outperformance gegenĂŒber dem MSCI EM Latin America Index verdankt der Fonds vor allem geschickter Titelauswahl in Brasilien. GröĂter Performancetreiber war der Eisenerzproduzent Vale, der seine Position als weltgröĂter Förderer zurĂŒckeroberte und Rekordproduktionszahlen fĂŒr 2025 meldete. Auch der peruanische Kupferkonzern Southern Copper glĂ€nzte, getragen von Kupferpreisen auf historischen HöchststĂ€nden.
Der brasilianische Immobilienentwickler Cyrela profitierte von Zinssenkungshoffnungen. Mit fallenden Zinsen dĂŒrfte das zinsempfindliche GeschĂ€ft des Unternehmens deutlich RĂŒckenwind bekommen. Die Fondsmanager Sam Vecht und Gordon Fraser nutzten die starke Kursentwicklung bei Vale fĂŒr Gewinnmitnahmen und stockten dafĂŒr Cyrela auf, nachdem die Aktie rund 25 Prozent von ihrem Hoch korrigiert hatte.
Mexiko enttĂ€uscht, Kolumbien ĂŒberrascht
Nicht alles lief rund: Mexikanische Titel bremsten die Performance. Die Fluggesellschaft Aeromexico gab nach einer starken Dezember-Performance wieder nach. Walmart Mexico litt unter verschĂ€rftem Wettbewerb im Einzelhandel. Der Industrieimmobilien-Spezialist Vesta blieb hinter der breiten mexikanischen Markterholung zurĂŒck.
Kolumbien ĂŒberraschte hingegen positiv mit einem Kurssprung von 27,4 Prozent im Januar. Der Fonds hat aktuell keine direkten kolumbianischen Engagements im Portfolio.
Die regionale Aufteilung bleibt klar: Brasilien dominiert mit 62,3 Prozent der Gesamtanlagen, gefolgt von Mexiko mit 23,6 Prozent. Peru nimmt 7,3 Prozent ein, wÀhrend Chile mit 1,8 Prozent deutlich untergewichtet ist.
Ausblick: Zinswende im Fokus
FĂŒr die kommenden Monate sehen die Fondsmanager weiteres Potenzial. Die brasilianische Inflation ist auf Mehrmonatstiefs gefallen. Bei gleichzeitig weichem US-Wachstum könnte die brasilianische Zentralbank schon im ersten Halbjahr 2026 mit Zinssenkungen beginnen. Das wĂŒrde die LiquiditĂ€tsbedingungen verbessern und dem Markt zusĂ€tzlichen Schub verleihen.
In Mexiko bleibt das Nearshoring-Thema strukturell intakt, auch wenn handelspolitische Unsicherheiten rund um das USMCA-Abkommen belasten könnten. Die restriktive Geldpolitik lĂ€sst Spielraum fĂŒr Lockerungen, sobald die Inflation mitspielt.
Mit hohen Realzinsen, attraktiven Bewertungen gegenĂŒber entwickelten MĂ€rkten und einem schwĂ€cheren Dollar bleibt Lateinamerika fĂŒr den Fonds ein ĂŒberzeugendes Investmentumfeld. Das Gesamtvermögen belĂ€uft sich auf 155,8 Millionen Pfund bei 29.448.641 ausstehenden Aktien.
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