BMW VZ: 99,99% für Umwandlung in Stammaktien
20.05.2026 - 03:06:52 | boerse-global.deBMW bekommt eine neue Aktienstruktur. Die Aktionäre haben den Weg dafür fast einstimmig freigemacht. Gleichzeitig drückt das schwache Marktumfeld auf die Vorzugsaktie.
Umbau mit Signalwirkung
Auf der Hauptversammlung im Mai stimmten die Aktionäre mit 99,99 Prozent für die Umwandlung der stimmrechtslosen Vorzugsaktien in Stammaktien. Auch die getrennt abstimmenden Vorzugsaktionäre stellten sich mit 99,77 Prozent hinter den Plan. BMW will damit am Ende nur noch eine Aktiengattung haben.
Der Konzern verspricht sich davon mehr Sichtbarkeit bei internationalen und institutionellen Investoren. Finanzvorstand Walter Mertl verwies zudem auf eine höhere Gewichtung in wichtigen Indizes. Wirksam wird der Schritt erst mit der Eintragung der Satzungsänderung ins Handelsregister. Ab dem Geschäftsjahr 2026 soll der Bilanzgewinn dann gleichmäßig auf alle Aktien verteilt werden.
Dividende trifft auf schwache Zahlen
Parallel dazu lief die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr an. Für die Vorzugsaktie gab es 4,40 Euro je Anteilsschein. Das lag leicht über der Ausschüttung für die Stammaktie und unterstreicht die bisher verlässliche Ausschüttungspolitik des Konzerns.
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Die Zahlen zum ersten Quartal fielen dagegen schwächer aus. Der Gewinn sank im Jahresvergleich um rund ein Viertel. Höhere Zölle und Preisdruck in wichtigen Märkten belasteten das Ergebnis. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 2.348 Millionen Euro, die EBT-Marge bei 7,6 Prozent.
China bleibt der Engpass
Besonders schwierig bleibt der Markt in China. Ein schwächerer Renminbi und harter Wettbewerb drücken dort auf die Margen. Das trifft BMW in einer Phase, in der der Konzern seine neue Modelloffensive vorantreibt.
Hoffnung macht die „Neue Klasse“. Der neue BMW iX3 kommt in Europa auf mehr als 50.000 Vorbestellungen. Das zeigt, dass die Marke trotz Gegenwind noch Zugkraft hat.
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An der Börse überwiegt trotzdem die Vorsicht. Die Vorzugsaktie schloss gestern bei 74,15 Euro, rund 21 Prozent unter dem Jahreshoch und knapp 7 Prozent unter der 50-Tage-Linie. Mit einem Abstand von gut 10 Prozent zur 200-Tage-Linie bleibt das Chartbild angespannt. Ende Mai und im zweiten Halbjahr rücken nun die technische Umsetzung der Umwandlung und weitere Fortschritte bei der „Neuen Klasse“ in den Fokus.
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