Boeing Aktie: Dreifachschlag versetzt Luftfahrt-Giganten
17.09.2025 - 03:55:43Der Luftfahrtriese steht unter enormem Druck. Gleich drei kritische Entwicklungen belasten das Unternehmen zeitgleich – und die Auswirkungen dĂŒrften sich in den kommenden Monaten voll entfalten.
Der sechswöchige Streik bei Boeing Defense eskaliert weiter. Die Gewerkschaft IAM floatet zwar ein neues Angebot fĂŒr die 3.200 streikenden Arbeiter in St. Louis, doch das Management lehnt kategorisch ab. „Diese Publicity-Show ist Zeitverschwendung“, so Dan Gillian von Boeing Defense scharf. Ein Ende des kostspieligen Arbeitskampfs ist nicht in Sicht.
Besonders brisant: Die bestreikten Werke produzieren Kampfjets, Munition und die entscheidenden FlĂŒgelkomponenten fĂŒr den 777X-Flieger. Boeing droht bereits mit der Einstellung von Ersatzarbeitern – doch selbst Einsteiger-Positionen brauchen wochenlange Schulungen, Sicherheitsfreigaben können bis zu sechs Monate dauern.
Milliardeninvestitionen in Gefahr
Die Timing könnte kaum schlechter sein. Boeing hat gerade Milliarden in die St. Louis-Standorte gepumpt, um den neuen F-47-Kampfjet fĂŒr die US Air Force zu produzieren. Der lukrative Auftrag wurde erst dieses Jahr gewonnen, zusĂ€tzlich kĂ€mpft der Konzern um den Navy-Vertrag fĂŒr den F/A-XX-Fighter.
Doch auch international schwĂ€chelt Boeing. Nach neunjĂ€hriger Wartezeit nimmt VietJet endlich die erste 737 MAX entgegen – eigentlich ein Erfolg. Die RealitĂ€t zeigt jedoch das Dilemma: UrsprĂŒnglich sollten 100 Maschinen zwischen 2019 und 2023 ausgeliefert werden, spĂ€ter wurde der Auftrag sogar auf 200 Jets verdoppelt.
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United Airlines erteilt klare Absage
Kommt die nĂ€chste Hiobsbotschaft von United Airlines? CEO Scott Kirby macht unmissverstĂ€ndlich klar: Sein Konzern wird nicht auf Spirit Airlines‘ Konkursmasse bieten. Zwar bestellt United weiterhin 2.500 neue Piloten bis Ende 2025 und wartet auf Boeing-Lieferungen – doch die Skepsis gegenĂŒber dem Flugzeugbauer wĂ€chst.
Die A350-Bestellung von United hĂ€ngt weiterhin in der Schwebe. UrsprĂŒnglich 45 Maschinen bestellt, wurde der Auftrag bereits mehrfach verschoben und geĂ€ndert. „Wir haben noch nicht entschieden“, so Kirby knapp. Branchenkenner spekulieren bereits ĂŒber eine Stornierung zugunsten von Airbus-Alternativen.
Boeing steht vor einem kritischen Wendepunkt. Der anhaltende Defense-Streik kostet tÀglich Millionen, internationale Auslieferungen verzögern sich weiter, und wichtige Airline-Kunden zeigen sich zunehmend skeptisch. Die nÀchsten Wochen werden zeigen, ob der Konzern die Kurve kriegt.
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