BrainChip Aktie: 38,8 Millionen RSUs trotz Gegenstimmen
12.05.2026 - 03:58:06 | boerse-global.deKurz nach einer deutlichen Niederlage bei der Vergütungsabstimmung schüttet BrainChip neue Aktienrechte aus. Das Timing sorgt für Gesprächsstoff.
Massive Ausgabe unnotierter Wertpapiere
Am 10. Mai 2026 gab BrainChip knapp 39 Millionen neue Wertpapiere aus. Konkret handelt es sich um rund 38,8 Millionen Restricted Stock Units (RSUs) sowie gut 584.000 Performance Rights. Beide Instrumente sind nicht an der australischen Börse ASX notiert und unterliegen Übertragungsbeschränkungen.
Das Ziel: Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen binden, ohne Barmittel zu verbrauchen. Für bestehende Aktionäre bedeutet das jedoch ein Verwässerungsrisiko, sobald die Papiere vesten und in Stammaktien umgewandelt werden.
CEO erhält zusätzliche RSUs
Einen Tag später meldete BrainChip eine Änderung im Anteilsbesitz von CEO Sean Hehir. Er erhielt weitere 5,7 Millionen RSUs. Damit hält Hehir nun insgesamt rund 15,4 Millionen RSUs. Seine direkte Aktienposition von knapp 3,9 Millionen Stammaktien bleibt unverändert. Die Zuteilung erfolgte auf Basis der Genehmigungen der letzten Hauptversammlung.
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Zweite Gegenstimme, kein Vorstandswechsel
Genau hier liegt der Kern des Problems. Nur vier Tage vor den Zuteilungen, am 6. Mai 2026, stimmten rund 38,7 Prozent der Aktionäre gegen den Vergütungsbericht. Das übersteigt die gesetzliche Schwelle von 25 Prozent und löste nach australischem Recht einen sogenannten "Second Strike" aus.
Ein solcher zweiter Gegenvotum hätte theoretisch zu einer Neuwahl des gesamten Vorstands führen können. Die dafür nötige Spill-Resolution scheiterte jedoch. Das Management bleibt im Amt— und vergibt kurz darauf neue Aktienrechte in großem Umfang.
Knappes Cashpolster, langer Weg zur Kommerzialisierung
BrainChip verfügt über liquide Mittel von rund 25,3 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen setzt auf seine Akida-Technologie und plant für das dritte Quartal 2026 die Produktion des Chips AKD1500. Ein Lizenzvertrag mit ASICLAND soll zusätzliche Einnahmen bringen.
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Die Aktie notiert aktuell bei rund 0,10 Euro und liegt damit knapp 27 Prozent unter dem Niveau vor zwölf Monaten. Das Volumen ausstehender, noch nicht notierter Wertpapiere bleibt für viele Privatanleger das zentrale Thema— zumal der Weg zur Profitabilität noch lang ist.
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