ROUNDUPReul, ZustÀndigkeiten

Brauchen klare ZustÀndigkeiten bei Drohnenabwehr

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 14:16 Uhr | dpa.de

Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle fordert Nordrhein-Westfalens Innenminister eine schnelle Festlegung darauf, wer bei Àhnlichen FÀllen wann genau zustÀndig ist.

"Wir können nicht mehr lĂ€nger warten: Wir mĂŒssen klĂ€ren, wer fĂŒr die deutsche Luftsicherheit zustĂ€ndig ist. LĂ€nderpolizeien, Bundespolizei, Luftverkehrsbehörden und Bundeswehr mĂŒssen wissen, wann wer eingreifen darf, kann und muss", sagte Herbert Reul (CDU) der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

"Der Vorfall in Leipzig fĂŒhrt uns das vor Augen, wovor wir schon seit langem warnen: Drohnen werden zu Bomben. Es geht nicht mehr nur um Verunsicherung, sondern auch um gezielte Bedrohung. Um Gefahr fĂŒr Leib und Leben", sagte Reul.

Gleichzeitig brauche es fĂŒr die inlĂ€ndische Drohnenabwehr die technische Ausstattung, um schnell reagieren zu können, sagte der NRW-Innenminister. Nordrhein-Westfalen halte eine der modernsten Drohnenabwehrtechniken vor. "Wir helfen immer, wo wir können, aber auch unsere Fachleute können nicht ĂŒberall sein."

Hinweise auf einen vergleichbaren Angriff fĂŒr NRW gibt es laut Reul derzeit nicht. Dabei sei der Austausch zwischen den verschiedenen Sicherheitsorganen wichtig. "Deshalb mĂŒssen wir die rechtlichen HĂŒrden fĂŒr den Austausch zwischen Polizei und Verfassungsschutz senken. Schneller Informationsaustausch ist ein echter Vorteil im Kampf gegen jede hybride Bedrohung."

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