Brent, Crude

Brent Crude: 188.000 Barrel mehr ab Juni

06.05.2026 - 13:28:15 | boerse-global.de

Brent Crude fällt um elf Prozent auf 98,44 USD. Geopolitische Entspannung und OPEC+ Fördererhöhung setzen den Ölpreis massiv unter Druck.

Brent Crude: 188.000 Barrel mehr ab Juni - Foto: ĂĽber boerse-global.de
Brent Crude: 188.000 Barrel mehr ab Juni - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Zwei Nachrichten, die den Ölmarkt gleichzeitig treffen — und der Preis reagiert heftig. Brent Crude fällt am Mittwoch um fast elf Prozent auf 98,44 USD pro Barrel. Innerhalb von sieben Tagen hat das Öl damit rund 17 Prozent verloren.

Diplomatie baut Risikoprämie ab

US-Präsident Trump meldete „große Fortschritte" bei den Verhandlungen mit Teheran. Als konkretes Signal setzte Washington die Eskorte von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus vorerst aus. Die physische Blockade iranischer Häfen besteht zwar weiter. Trotzdem lösen Marktteilnehmer spekulative Positionen auf — die Hoffnung auf rückkehrende iranische Ölmengen reicht als Argument.

Die geopolitische Risikoprämie, die den Preis in den vergangenen Wochen auf bis zu 118 USD getrieben hatte, schmilzt damit rapide ab.

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OPEC+ erhöht Förderung trotz UAE-Abgang

Parallel dazu lieferte ein virtuelles OPEC+-Treffen am 3. Mai den zweiten Preisdruck. Sieben Kernmitglieder — darunter Saudi-Arabien und Russland — beschlossen, die Förderung im Juni um 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Das Timing ist bemerkenswert: Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten das Kartell erst zum 1. Mai verlassen. Die verbleibenden Mitglieder signalisieren mit der Entscheidung, dass sie trotzdem aktiv in die Preisgestaltung eingreifen wollen.

Lagerbestände stützen kaum

Die Fundamentaldaten könnten eigentlich gegensteuern. API-Daten zeigen einen Rückgang der US-Rohölvorräte um rund 8,1 Millionen Barrel in der Vorwoche — ein klares Zeichen physischer Knappheit. Analysten von Macquarie erwarten auch von den offiziellen EIA-Daten, die am heutigen Mittwoch veröffentlicht werden, einen Rückgang von etwa fünf Millionen Barrel. Treiber seien weiterhin hohe US-Exporte.

Die Knappheitssignale verpuffen dennoch. Der Markt preist derzeit das Angebotsszenario ein: mehr OPEC+-Öl, möglicherweise mehr iranisches Öl. Die EIA-Zahlen vom Mittwochnachmittag werden zeigen, ob die physische Realität diesen Erwartungen standhält — und ob das den Verkaufsdruck zumindest kurzfristig bremst.

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