Bauministerin will gegen Mietwucher vorgehen
11.11.2025 - 06:04:31Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte sie: "NatĂŒrlich braucht es mehr Angebot durch den Wohnungsbau, aber es braucht auch gerechte Spielregeln". Deshalb reiche auch die im Sommer beschlossene VerlĂ€ngerung der Mietpreisbremse bis 2029 nicht.
Von der Mietpreisbremse ausgenommen sind etwa möblierte Wohnungen. Hier kritisierte Hubertz, dass das ausgenutzt werde. "Wenn jemand eine olle Couch in die Ecke stellt und dann statt 8 Euro pro Quadratmeter 35 Euro pro Quadratmeter verlangt, und das kommt vor in den Metropolen, dann hat das nichts mehr mit angemessenen ZuschlÀgen zu tun", so die Ministerin.
Bei IndexmietvertrĂ€gen können die Mieten jĂ€hrlich nach dem Wert des Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes erhöht werden. DafĂŒr gibt es bei dieser Variante keine Anpassung der Miete an die ortsĂŒbliche Vergleichsmiete. Darin sieht Hubertz ein Problem. "In der Energiepreiskrise hat man gesehen, wie problematisch es ist, wenn es in kurzer Zeit schnell zweistellige Mietpreissteigerungen gibt." Es gebe deshalb eine Expertenkommission zum Mietrecht, die sich mit diesen Fragen beschĂ€ftigen und Lösungen vorschlagen solle, erklĂ€rte die Bauministerin.

