Bundesheer sichert WEF-Gipfel mit Operation Daedalus26
25.01.2026 - 17:14:12Das Österreichische Bundesheer überwacht mit einer Großoperation den Luftraum für das Weltwirtschaftsforum in Davos. Seit dem 19. Januar patrouillieren Kampfjets und Hubschrauber über Tirol und Vorarlberg, um den hochrangigen Gipfel im benachbarten Schweiz zu schützen.
Rund 1.000 Soldaten und 21 Luftfahrzeuge sind für die Mission „Daedalus26“ im Einsatz. Die Schweiz hatte Österreich wegen der geografischen Nähe Davos‘ zur Grenze um Unterstützung gebeten.
Eurofighter und Black Hawks im Dauereinsatz
Das militärische Aufgebot ist beeindruckend:
* 11 Flächenflugzeuge, darunter Eurofighter-Abfangjäger
* 10 Hubschrauber wie der S-70 „Black Hawk“ und der AW169 „Lion“
* Rund 400 Soldaten allein in Vorarlberg stationiert
Ihre Aufgabe: Patrouillenflüge, Identifizierung von Luftraumverletzungen und Transporte. Moderne Radaranlagen liefern dabei ein lückenloses Lagebild. Bereits registrierten die Kräfte 254 Flugbewegungen – und behandelten drei Luftraumverletzungen.
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Geheimwaffe: Grenzüberschreitende Jagd
Ein Abkommen mit der Schweiz macht die Operation besonders effektiv. Bei „Cross-Border Operations“ dürfen österreichische Jets verdächtige Flugzeuge über die Grenze hinweg verfolgen und nahtlos an die Schweizer Luftwaffe übergeben.
„Bedrohungen aus der Luft kennen keine Grenzen“, betont das Verteidigungsministerium. Diese Kooperation gilt als entscheidend für den Erfolg der Mission. Einen Waffeneinsatz im Nachbarland schließt das Abkommen allerdings aus.
Zwei Millionen Euro für maximale Sicherheit
Der Schutz des Gipfels hat seinen Preis: Knapp zwei Millionen Euro kostet die Operation Daedalus. Die Regierung sieht das als notwendige Investition in die internationale Sicherheit. Schließlich versammeln sich in Davos über 2.500 Teilnehmer, darunter 60 Staats- und Regierungschefs.
Die Mission ist mehr als nur ein WEF-Einsatz. Sie demonstriert die Schlagkraft des Bundesheeres und festigt Österreichs Rolle als verlässlicher Sicherheitspartner. Die gewonnenen Erfahrungen helfen auch bei künftigen Großeinsätzen im Inland.
Was kommt nach dem Gipfel?
Mit dem Ende des Weltwirtschaftsforums am 24. Januar ist auch Daedalus26 beendet. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zog eine positive Bilanz und dankte den Soldaten.
Doch die Luftraumüberwachung bleibt ein Dauerthema. Das Bundesheer treibt seinen „Aufbauplan“ voran und will 2026 weiter in moderne Ausrüstung investieren. Das Verteidigungsbudget soll steigen – und die bewährte Kooperation mit der Schweiz wird auch künftig ein Eckpfeiler der Sicherheitsstrategie bleiben.
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