Bush-Reset, Manager

Bush-Reset: Manager suchen mentale StÀrke in der Wildnis

24.01.2026 - 21:42:12

Führungskräfte flüchten vor dem digitalen Dauerstress in die Natur. Der neue Trend „Bush-Reset“ kombiniert Survival-Training mit Resilienz-Coaching am Lagerfeuer. Es geht um mehr als Urlaub: Teilnehmer lernen, ohne Smartphone zu navigieren und Feuer zu machen.

Die wachsende Nachfrage spiegelt ein tiefes Bedürfnis wider. Immer mehr Menschen suchen im analogen Leben nach einem Gegenpol zur ständigen Erreichbarkeit.

Wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung. Ein Aufenthalt im Grünen kann die Aktivität in Stressregionen des Gehirns reduzieren und den Cortisol-Spiegel senken. Der „Bush-Reset“ baut darauf auf.

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Das Erlernen von Bushcraft-Fähigkeiten wie dem Bau eines Unterstands fördert das Selbstvertrauen. Dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit geht im abstrakten Büroalltag oft verloren.

Vom Konferenzraum zum Lagerfeuer: So läuft ein Retreat ab

Smartphones und Laptops sind tabu. Auf dem Programm stehen stattdessen:
* Orientierung mit Karte und Kompass
* Beschaffung von Wasser
* Identifizierung essbarer Pflanzen

Anbieter in Deutschland und Europa verzeichnen steigendes Interesse aus der Wirtschaft. Die gemeinsame Bewältigung natürlicher Herausforderungen soll den Teamgeist stärker fördern als jedes Büro-Meeting. Einige Retreats beinhalten sogar eine 24-stündige Solo-Zeit in der Wildnis zur Reflexion.

Ein Markt für mentale Entschleunigung entsteht

Aus der Nachfrage ist ein spezialisierter Markt geworden. Überlebensschulen und Coaches bieten maßgeschneiderte Programme an – von Wochenend-Camps bis zu einwöchigen Expeditionen.

Unternehmen erkennen den Wert für die Burnout-Prävention und binden Outdoor-Elemente in Führungstrainings ein. Der Begriff „Bush-Reset“ wurde kürzlich von der australischen Unternehmerin Naomi Simson populär gemacht.

Mehr als ein Trend: Die Gegenbewegung zur Digitalisierung

Der „Bush-Reset“ ist Teil einer größeren Reaktion auf das „Work-Life-Blending“. Während Achtsamkeits-Apps boomen, suchen viele eine greifbarere Form der Erholung.

Arbeitspsychologen betonen: Die direkte Konfrontation mit den eigenen Grenzen in der Natur kann die Resilienz nachhaltiger stärken als theoretische Schulungen. Die Erfahrung, eine Herausforderung mit den eigenen Händen zu meistern, wirkt lange nach.

Wird die Wildnis zum neuen Corporate-Benefit?

Die Nachfrage nach echten Naturexperiencen wird voraussichtlich weiter steigen. Für Unternehmen könnten solche Retreats zu einem wichtigen Faktor im Wettbewerb um Talente werden.

Sie bieten einen messbaren Mehrwert für die persönliche Entwicklung. Auch wenn Kosten und Logistik Hürden sind, überwiegen für viele die Vorteile einer resilienteren Belegschaft. Das Gespräch am Lagerfeuer könnte bald so wertvoll sein wie das im Konferenzraum.

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