BYD: Großaktionär stößt 370.000 Aktien ab
21.05.2026 - 05:52:00 | boerse-global.deSchwache Verkaufszahlen und ein massiver Gewinneinbruch belasten BYD. Nun kommt sichtbarer Verkaufsdruck hinzu. Ein großer Blocktrade in Hongkong zeigt die Nervosität der Investoren.
Großaktionär macht Kasse
Ein umfangreiches Aktienpaket wechselte kürzlich in Hongkong den Besitzer. Ein unbekannter Akteur stieß 370.000 Papiere ab. Das Volumen lag bei rund 33,5 Millionen Hongkong-Dollar. Die Transaktion fiel in eine ohnehin schwache Handelsphase. Der Kurs rutschte zeitweise um drei Prozent ab.
Die Skepsis am Markt hat handfeste Gründe. Im ersten Quartal erlebte der chinesische Autobauer einen massiven Gewinneinbruch. Der Nettogewinn fiel um 55 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Renminbi. Parallel dazu schrumpfte der Umsatz um knapp zwölf Prozent.
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Auch die operative Stärke lässt nach. Kein Wunder. Der Cashflow aus dem laufenden Geschäft brach drastisch ein. Das Management verweist auf höhere Finanzierungskosten und Währungsverluste. Weniger Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrzeugen belasten die Bilanz zusätzlich. Das zeigt: Der Druck beschränkt sich nicht nur auf die reinen Auslieferungen.
Schwacher Heimatmarkt, starker Export
Die aktuellen Verkaufszahlen unterstreichen die schwierige Lage. Im April verkaufte BYD rund 321.000 Fahrzeuge. Das ist ein spürbarer Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Auf Jahressicht steht bisher ein Minus von 26 Prozent in den Büchern.
Einziger Lichtblick bleibt das Auslandsgeschäft. Der Export von New Energy Vehicles erreichte im April über 135.000 Einheiten. Diese starke Nachfrage aus Übersee federt die Schwäche auf dem chinesischen Heimatmarkt etwas ab.
Die kommenden Monate verlangen dem Management viel ab. Solange die Lücke bei den inländischen Verkaufszahlen nicht schrumpft, bleibt die BYD-Aktie anfällig. Investoren achten nun penibel auf die monatlichen Auslieferungen. Sobald sich der operative Cashflow stabilisiert, sinkt der Druck auf den Aktienkurs.
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