China, Molybdenum

China Molybdenum: 22 Prozent Minus seit Jahresbeginn

25.06.2026 - 21:10:02 | boerse-global.de

Trotz Rekordzahlen bei Kupfer und Kobalt bricht der Aktienkurs der CMOC Group ein. Anleger reagieren verunsichert auf die Diskrepanz.

CMOC Group: Rekordproduktion trifft auf heftigen Kursverfall
China - Eine abstrakte, atmosphärische Szene, die die Bergbauindustrie darstellt. Die Stimmung ist düster und pessimistisch. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die CMOC Group liefert Rekordzahlen aus ihren Minen, aber an der Börse herrscht Panikstimmung. Während die Produktion von Kupfer und Kobalt neue Höhen erreicht, werfen Anleger die Papiere massenhaft aus den Depots. Dieser Kontrast zwischen operativer Stärke und fallenden Kursen prägt derzeit das Bild beim chinesischen Bergbau-Riesen.

Am Donnerstag verlor die Aktie zeitweise über 7 Prozent und notierte bei 1,77 Euro. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf rund 22 Prozent.

Vom März-Hoch bei 2,73 Euro ist der Titel inzwischen weit entfernt. Die Marktstimmung belastet den Kurs massiv.

Operative Rekorde im Kongo

Dabei laufen die Geschäfte in den Minen auf Hochtouren. Im vergangenen Jahr übertraf der Konzern seine eigenen Ziele bei allen wichtigen Metallen. Die Kupferproduktion stieg auf über 741.000 Tonnen, während CMOC rund 117.000 Tonnen Kobalt förderte.

Das Management plant bereits den nächsten Sprung. Bis 2028 soll die jährliche Kupferförderung auf eine Million Tonnen steigen. Dafür baut das Unternehmen seine Kapazitäten in der Demokratischen Republik Kongo massiv aus.

Expansion in den Goldmarkt

Parallel dazu diversifiziert der Konzern sein Portfolio in Südamerika. Durch Zukäufe in Ecuador und Brasilien will CMOC bis 2029 jährlich 20 Tonnen Gold produzieren. Das verringert die Abhängigkeit von den volatilen Preisen für Industriemetalle.

Der Fokus liegt nun auf den Ausbauprojekten im Kongo. Für 2026 peilt der Vorstand bis zu 820.000 Tonnen Kupfer an. Erreicht CMOC diese Marken, rückt die fundamentale Bewertung wieder stärker in den Fokus.

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