Coca-Cola, Aktie

Coca-Cola Aktie: Dämpfer beim Umsatz

11.02.2026 - 03:10:00

Coca-Cola verfehlt Umsatzerwartungen, übertrifft aber Gewinnziele. Der Ausblick für 2026 fällt vorsichtig aus, während Analysten die Fundamentaldaten positiv bewerten.

Der Getränkegigant Coca-Cola lieferte am Dienstag einen Quartalsbericht mit Licht und Schatten. Während der Gewinn die Erwartungen übertraf, blieb der Umsatz hinter den Prognosen der Analysten zurück. Das Management blickt zudem vorsichtig auf das Geschäftsjahr 2026, was die Aktie im frühen Handel unter Druck setzte.

Gemischtes Bild im vierten Quartal

Im vierten Quartal 2025 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von 11,8 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht zwar einem Wachstum von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, verfehlte jedoch den Analystenkonsens, der mit Erlösen um die 12-Milliarden-Marke gerechnet hatte. Das organische Wachstum lag bei soliden 5 Prozent.

Auf der Ergebnisseite konnte Coca-Cola hingegen punkten. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) stieg um 6 Prozent auf 0,58 US-Dollar und lag damit über der durchschnittlichen Schätzung von 0,56 US-Dollar. Belastet wurde das operative Ergebnis jedoch durch eine Abschreibung in Höhe von 960 Millionen US-Dollar auf die Marke BODYARMOR, was zu einem Rückgang des operativen Gewinns um 32 Prozent führte.

Konservativer Ausblick und Führungswechsel

Für das Geschäftsjahr 2026 stellt Coca-Cola ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent in Aussicht. Das bereinigte währungsneutrale Ergebnis je Aktie soll um 5 bis 6 Prozent zulegen. Marktbeobachter werteten diese Prognose angesichts des inflationären Umfelds teilweise als konservativ.

Parallel zu den Zahlen rückt die künftige Führungsmannschaft in den Fokus. Wie bereits angekündigt, wird Henrique Braun am 31. März 2026 den Posten des CEO von James Quincey übernehmen. Quincey bleibt dem Unternehmen als Executive Chairman erhalten. Zudem soll die digitale Transformation unter der neuen Chief Digital Officer Sedef Salingan Sahin vorangetrieben werden.

Das sagen die Analysten

Trotz der Umsatzverfehlung reagierten große Finanzinstitute gelassen. Jefferies bestätigte die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 88 US-Dollar und bezeichnete den Ausblick für 2026 als angemessen vorsichtig. Auch JPMorgan behielt das Rating „Overweight“ bei einem Ziel von 79 US-Dollar bei und betonte, dass die fundamentalen Daten trotz der verpassten Umsatzerwartungen stabil seien.

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Die Aktie notiert aktuell bei 76,44 US-Dollar und hat sich damit seit Jahresanfang gut behauptet (+10,42 Prozent), liegt jedoch knapp 3 Prozent unter ihrem kürzlich erreichten 52-Wochen-Hoch.

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:

  • Umsatz Q4: 11,8 Mrd. USD (+2% ggü. Vorjahr)
  • Gewinn je Aktie (bereinigt): 0,58 USD (über Erwartung)
  • Jahresumsatz 2025: 47,9 Mrd. USD
  • Free Cash Flow 2025: 5,3 Mrd. USD
  • Ausblick 2026: 4-5% organisches Umsatzwachstum

Mit dem anstehenden Führungswechsel Ende März richtet sich der Fokus nun auf die strategische Ausrichtung unter dem neuen CEO Henrique Braun. Die soliden Cashflow-Zahlen und die bestätigten Analysten-Ratings deuten darauf hin, dass die fundamentalen Daten trotz der leichten Umsatzschwäche intakt sind.

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