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Columbia Financial: Northfield-Fusion auf 18 Milliarden

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 16:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Columbia Financial schließt Umwandlung und Übernahme ab. Der neue Regionalbanker startet mit Milliarden-Bilanz und starkem Kursplus.

Columbia Financial: Fusion und Börsengang schaffen neuen Regional-Giganten
Modernes Bankgebäude in einem Finanzviertel mit Fokus auf architektonische Details. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Columbia Financial beendet seine Ära als Genossenschafts-Konstrukt. Mit dem Abschluss der vollständigen Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und der parallel erfolgten Übernahme von Northfield Bancorp schlägt die Bank ein neues Kapitel auf. Anleger reagierten sofort.

Milliarden-Börsengang und Strukturwandel

Die Bank sammelte durch die Ausgabe neuer Aktien rund 1,67 Milliarden US-Dollar ein. Insgesamt wechselten mehr als 167 Millionen Anteile für jeweils 10,00 US-Dollar den Besitzer. Die begleitenden Banken meldeten eine erfolgreiche Platzierung im Rahmen des öffentlichen Angebots.

Im selben Schritt änderte Columbia Financial den juristischen Sitz von Delaware nach Maryland. Bestehende Minderheitsaktionäre erhielten neue Aktien in einem Umtauschverhältnis von 2,2 zu 1. Damit gehört das Institut nun vollständig den privaten Aktionären. Die Columbia Bank agiert fortan als hundertprozentige Tochtergesellschaft der neuen Holding.

Neue Schlagkraft im US-Nordosten

Durch die Fusion mit Northfield Bancorp wächst die Bilanzsumme auf rund 18 Milliarden US-Dollar. Das Kreditvolumen erreicht knapp 12 Milliarden US-Dollar. Die Einlagen belaufen sich derweil auf etwa 12,5 Milliarden US-Dollar.

Das Filialnetz umfasst nun mehr als 100 Standorte in New Jersey und New York. Das Management setzt auf Skaleneffekte. Ziel ist eine günstigere Refinanzierung durch die breitere Einlagenbasis der Northfield-Kunden. Das soll das künftige Wachstum im wettbewerbsintensiven Ballungsraum finanzieren.

Kursfeuerwerk und Ausblick

Die Aktie markierte am Dienstag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 25,83 US-Dollar. Das Papier legte seit Jahresbeginn bereits um fast 58 Prozent zu. Mit einem Handelsvolumen von 16 Millionen Stück war das Interesse der Marktteilnehmer ungewöhnlich hoch.

Die Geschäftsführung plant, den nächsten Quartalsbericht Ende Juli oder Anfang August 2026 vorzulegen. Investoren achten dann besonders auf die Fusionskosten und die Entwicklung der Zinsmarge. Erste Signale aus dem Frühjahr deuteten bereits auf eine verbesserte Profitabilität hin.

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