EQS-News: Commerzbank mit starkem Jahresauftakt - Bestes Konzernergebnis im Quartal seit mehr als 10 Jahren (deutsch)
15.05.2024 - 07:00:48Commerzbank mit starkem Jahresauftakt - Bestes Konzernergebnis im Quartal seit mehr als 10 Jahren
EQS-News: Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
Commerzbank mit starkem Jahresauftakt - Bestes Konzernergebnis im Quartal
seit mehr als 10 Jahren
15.05.2024 / 07:00 CET/CEST
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* Operatives Ergebnis im ersten Quartal signifikant auf 1,1 Mrd. Euro
verbessert (Q1 2023: 875 Mio. Euro) - Konzernergebnis auf 747 Mio. Euro
gesteigert (Q1 2023: 580 Mio. Euro)
* ErtrÀge durch starkes KundengeschÀft und weiter vorteilhaftes Zinsumfeld
auf 2,75 Mrd. Euro erhöht (Q1 2023: 2,67 Mrd. Euro)
* Firmenkundensegment mit Rekordquartal, Segment Privat- und
Unternehmerkunden profitiert von saisonal starkem WertpapiergeschÀft und
Einlagenwachstum
* Kosten auf 1,6 Mrd. Euro (Q1 2023: 1,7 Mrd. Euro) gesunken -
Cost-Income-Ratio deutlich auf 58 % verbessert (Q1 2023: 65 %)
* Moderates Risikoergebnis von minus 76 Mio. Euro belegt hohe QualitÀt des
Kreditbuches
* Harte Kernkapitalquote auf 14,9 % weiter erhöht (Ende Q4 2023: 14,7 %)
* Prognose fĂŒr den ZinsĂŒberschuss 2024 auf rund 8,1 Mrd. Euro angehoben,
ĂŒbrige Ziele fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr bestĂ€tigt
* Bank bekrĂ€ftigt fĂŒr 2024 angestrebte AusschĂŒttungsquote von mindestens
70 %
Die Commerzbank hat im ersten Quartal 2024 ihr bestes Konzernergebnis seit
mehr als zehn Jahren erzielt. Sie steigerte ihr Operatives Ergebnis zum
Jahresauftakt um rund 24 % auf 1,1 Milliarden Euro und verbesserte ihr
Konzernergebnis um rund 29 % auf 747 Millionen Euro. Treiber waren
insbesondere das starke KundengeschĂ€ft und das immer noch gĂŒnstige
Zinsumfeld. Der ZinsĂŒberschuss lag mit gut 2,1 Milliarden Euro auf dem
Niveau des Vorquartals und damit nahe am Rekordwert des dritten Quartals
2023. Der ProvisionsĂŒberschuss legte sowohl im Vergleich zum Vorquartal als
auch im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Die Kosten sind in den ersten
drei Monaten dieses Jahres weiter gesunken. Das Risikoergebnis blieb im
anhaltend herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld weiterhin auf einem
moderaten Niveau.
Die KapitalrĂŒckgabe fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2023 hat die Commerzbank
erfolgreich abgeschlossen. Auf der Hauptversammlung am 30. April 2024
stimmten die AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re fĂŒr den Dividendenvorschlag in Höhe
von 0,35 Euro pro Aktie. Damit hat die Bank wie angekĂŒndigt insgesamt rund 1
Milliarde Euro an ihre Anteilseigner zurĂŒckgegeben - bestehend aus der
DividendenausschĂŒttung in Höhe von rund 415 Millionen Euro sowie dem im MĂ€rz
abgeschlossenen zweiten AktienrĂŒckkaufprogramm im Volumen von rund 600
Millionen Euro.
"Wir liefern, was wir versprechen. Wir sind mit viel Schwung ins neue Jahr
gestartet. Das starke KundengeschÀft und das sehr gute Ergebnis im ersten
Quartal bestÀrken uns in unserem Ziel, den Gewinn 2024 zu steigern", sagte
der Vorsitzende des Vorstands Manfred Knof. "Bei der Umsetzung unserer
Strategie bis 2027 machen wir weiter gute Fortschritte. Vor allem auf der
Ertragsseite zeigt sich immer klarer, dass unser kundenzentriertes
GeschÀftsmodell auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld trÀgt.
Dabei werden sich die jĂŒngsten Akquisitionen im Asset-Management und im
ZahlungsverkehrsgeschÀft im weiteren Jahresverlauf bei den
ProvisionsertrÀgen bemerkbar machen."
Die Commerz Globalpay GmbH, das Joint Venture der Commerzbank zusammen mit
Global Payments, hat Ende April die kartellrechtliche Freigabe erhalten. Die
Beteiligung der Commerzbank wurde Anfang Mai vollzogen. Der Vertrieb des
gemeinsamen Angebots digitaler Bezahlprodukte soll zeitnah starten. Die
Commerz Globalpay GmbH wird Unternehmerkunden unter anderem die Möglichkeit
bieten, mit der Smartphone-basierten App "GP tom" mobil Zahlungen ohne
zusÀtzliches KartenlesegerÀt zu akzeptieren.
Auf dem Weg zu ihren strategischen Zielen hat die Commerzbank im
FirmenkundengeschÀft im ersten Quartal einen wichtigen Meilenstein bei der
IT-Konsolidierung erreicht. Mit Abschluss der Migration ihrer
Buchungsplattform fĂŒr WĂ€hrungen und Rohstoffe hat die Bank ihre
IT-Infrastruktur deutlich vereinfacht. Seit 2020 hat die Commerzbank die
Anzahl der IT-Applikationen fĂŒr den Kapitalmarkthandel insgesamt um 40 %
reduziert. Dadurch konnte KomplexitÀt abgebaut und die
Anwenderfreundlichkeit verbessert werden. Die eingesparten Kosten werden
reinvestiert, um Kunden zukĂŒnftig ein noch besseres Preis- und
Produktangebot bieten zu können.
Als die Bank fĂŒr Deutschland hat die Commerzbank den Anspruch, jeder Kundin
und jedem Kunden das passende Angebot fĂŒr die individuellen finanziellen
BedĂŒrfnisse anzubieten. Das unterstreicht die Bank mit ihrer heute
gestarteten neuen Markenkampagne.
GeschÀftsentwicklung im ersten Quartal: Starkes KundengeschÀft treibt
ErtrÀge
Die Commerzbank steigerte ihre ErtrÀge in den ersten drei Monaten dieses
Jahres um 3 % auf 2.747 Millionen Euro (Q1 2023: 2.668 Millionen Euro).
Dabei profitierte sie von einem starken KundengeschÀft und dem anhaltend
gĂŒnstigen Zinsumfeld. Die erneute Vorsorge fĂŒr Rechtsrisiken aus
FremdwÀhrungskrediten bei der mBank in Höhe von 318 Millionen Euro konnte so
mehr als kompensiert werden (Q1 2023: 173 Millionen Euro). Der
ZinsĂŒberschuss lag im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 % höher bei 2.126
Millionen Euro (Q1 2023: 1.947 Millionen Euro) und damit auf dem gleichen
Niveau wie im Vorquartal (Q4 2023: 2.126 Millionen Euro). Den
ProvisionsĂŒberschuss hat die Commerzbank, getragen vom saisonal starken
WertpapiergeschÀft, mit 920 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal
und auch im Vergleich zum Vorquartal (Q1 2023: 915 Millionen Euro, Q4 2023:
798 Millionen Euro) gesteigert.
Bei den Kosten hÀlt die Bank trotz des anhaltenden Inflationsdruckes Kurs.
Die Gesamtkosten gingen im ersten Quartal des Jahres um rund 8 % auf 1.588
Millionen Euro (Q1 2023: 1.724 Millionen Euro) zurĂŒck. Positiv wirkten sich
dabei vor allem die auf 91 Millionen Euro gesunkenen PflichtbeitrÀge aus (Q1
2023: 260 Millionen Euro). Hintergrund ist insbesondere die deutlich
niedrigere EuropÀische Bankenabgabe, da das Zielvolumen des EuropÀischen
Abwicklungsfonds (Single Resolution Fund) im vergangenen Jahr erreicht
wurde. Zwar stiegen die Verwaltungsaufwendungen demgegenĂŒber geringfĂŒgig auf
1.496 Millionen Euro (Q1 2023: 1.464 Millionen Euro), dies geht jedoch
maĂgeblich auf höhere Kosten bei der mBank bedingt durch Investitionen fĂŒr
kĂŒnftiges GeschĂ€ftswachstum sowie auf FremdwĂ€hrungseffekte zurĂŒck. Die
Verwaltungsaufwendungen ohne die mBank lagen auf einem Àhnlichen Niveau wie
im Vorjahresquartal. Allgemeine Gehaltssteigerungen konnten durch aktives
Kostenmanagement ausgeglichen werden. Die Cost-Income-Ratio sank deutlich
auf 58 % (Q1 2023: 65 %). Sie befand sich damit im ersten Quartal unter der
Zielmarke von rund 60 % fĂŒr das Gesamtjahr 2024.
Das Risikoergebnis der Bank lag mit minus 76 Millionen Euro im ersten
Quartal trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes erneut auf
moderatem Niveau (Q1 2023: minus 68 Millionen Euro). Es war geprÀgt von
wenigen EinzelfÀllen und Auflösungen, was die hohe QualitÀt des Kreditbuches
unterstreicht. Dies zeigt sich auch in einer unverÀndert niedrigen
Non-Performing-Exposure-Quote (NPE-Quote) von nur 0,8 %. Das
Russland-Exposure der Bank wurde weiter reduziert. Die pauschale
Risikovorsorge (Top-Level-Adjustment, TLA) reduzierte sich im Vergleich zum
Vorquartal in beiden Kundensegmenten infolge von Neuberechnungen leicht.
Noch immer stehen 423 Millionen Euro (Q4 2023: 453 Millionen Euro) fĂŒr
erwartete SekundÀreffekte aus Lieferkettenunterbrechungen und Unsicherheiten
aufgrund der Inflation sowie der Auswirkungen der derzeitigen restriktiveren
Geldpolitik zur VerfĂŒgung.
Insgesamt verbesserte die Commerzbank ihr Operatives Ergebnis in den ersten
drei Monaten des laufenden Jahres um rund 24 % auf 1.084 Millionen Euro (Q1
2023: 875 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten
erhöhte sich ebenfalls deutlich auf 747 Millionen Euro (Q1 2023: 580
Millionen Euro). Damit war es das beste Quartal fĂŒr die Bank seit mehr als
zehn Jahren. Höher war das Konzernergebnis zuletzt im ersten Quartal des
GeschÀftsjahres 2011.
Die harte Kernkapitalquote der Bank (CET-1-Quote) stieg zum Stichtag am 31.
MĂ€rz 2024 auf 14,9 % (31. Dezember 2023: 14,7 %, 31. MĂ€rz 2023: 14,2 %).
Damit verfĂŒgt die Commerzbank ĂŒber einen sehr komfortablen Abstand von 455
Basispunkten zur regulatorischen Mindestanforderung (MDA-Schwelle), die
derzeit bei rund 10,3 % liegt. Die Eigenkapitalrendite (RoTE) verbesserte
sich infolge des saisonal starken Quartals auf 10,5 % (Q1 2023: 8,3 %).
Damit ist die Bank auf einem guten Weg, ihr Ziel von mindestens 8 % fĂŒr das
Gesamtjahr zu erreichen.
"Die signifikant verbesserte Ertragskraft und die hohe Kernkapitalquote
untermauern unseren Plan, die AusschĂŒttungsquote weiter zu erhöhen", sagte
FinanzvorstÀndin Bettina Orlopp. "Dabei setzen wir weiter auf eine
Kombination aus Dividendenzahlungen und AktienrĂŒckkĂ€ufen. Sofern sich das
zweite Quartal entwickelt wie erwartet, planen wir, den nÀchsten
AktienrĂŒckkauf auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres bei der EZB
und der Deutschen Finanzagentur zu beantragen."
Entwicklung der Segmente: Starke Performance in beiden Kundenbereichen
fortgesetzt
Das Firmenkundensegment zeigte im ersten Quartal erneut eine sehr starke
Performance ĂŒber alle Kundengruppen hinweg. Es steigerte seine ErtrĂ€ge um
rund 13 % auf den Rekordwert von 1.224 Millionen Euro (Q1 2023: 1.079
Millionen Euro). Das Provisionsergebnis legte dabei um rund 8 % auf 361
Millionen Euro (Q1 2023: 334 Millionen Euro) zu. Das Zinsergebnis war im
Vergleich zum Vorjahresquartal mit 713 Millionen Euro rund 14 % höher (Q1
2023: 627 Millionen Euro), aufgrund der anhaltenden Verschiebungen von
Sichteinlagen zu Termin- und Tagesgeldern lag es bei stabilem
Einlagenvolumen allerdings unter dem Wert des Vorquartals (Q4 2023: 741
Millionen Euro). Das Operative Ergebnis des Segments stieg gleichwohl auf
einen Rekordwert von 661 Millionen Euro (Q1 2023: 541 Millionen Euro, Q4
2023: 508 Millionen Euro). Dabei profitierte es auch von einem erneut
niedrigen Risikoergebnis und gesunkenen Kosten.
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland steigerte seine
ErtrÀge im ersten Quartal auf 1.166 Millionen Euro (Q1 2023: 1.146 Millionen
Euro). Dabei profitierte das Segment vor allem vom saisonal starken
WertpapiergeschÀft, dem anhaltenden Einlagenwachstum und dem positiven
Effekt aus der auf Konzernebene neutralen Anpassung der Einlagenmodelle im
vierten Quartal 2023. Das Zinsergebnis stieg um rund 10 % auf 661 Millionen
Euro (Q1 2023: 603 Millionen Euro). Das Provisionsergebnis lag mit 489
Millionen Euro um rund 12 % höher als im Vorquartal (Q4 2023: 438 Millionen
Euro). Es blieb jedoch leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q1 2023:
511 Millionen Euro). Grund hierfĂŒr waren Einmaleffekte bei der
Sachwertetochter Commerz Real im ersten Quartal 2023. Ohne diese
Einmaleffekte blieben die ErtrÀge der Commerz Real im ersten Quartal dieses
Jahres mit 47 Millionen Euro nahezu stabil. Das Operative Ergebnis des
Segments in Deutschland verbesserte sich insgesamt deutlich um 46 % auf 423
Millionen Euro (Q1 2023: 289 Millionen Euro).
Die Kundeneinlagen des Segments in Deutschland stiegen im
Quartalsdurchschnitt auf 166 Milliarden Euro (Q1 2023: 150 Milliarden Euro),
wobei sich der Zuwachs in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf rund 9
Milliarden Euro (Q4 2023: 157 Milliarden Euro) belief. Dabei hielt die
Verschiebung von Geldern in zinstragende Produkte weiter an. Das
Kreditvolumen war im ersten Quartal mit 125 Milliarden Euro im
Jahresvergleich stabil. Das Baufinanzierungsvolumen lag nahezu unverÀndert
bei 95 Milliarden Euro. Beim NeugeschÀft zeigte sich hier im Vergleich zum
Jahresende 2023 ein positiver Trend: Die NeuabschlĂŒsse in den ersten drei
Monaten zogen deutlich an. Der Wertpapierbestand stieg, begĂŒnstigt durch die
starke Entwicklung an den AktienmÀrkten, zum Ende des Quartals auf ein
Volumen von 230 Milliarden Euro (Q1 2023: 202 Milliarden Euro).
Die polnische Tochter mBank zeigte im ersten Quartal erneut eine starke
operative Performance. Trotz Vorsorgen fĂŒr Rechtsrisiken bei
FremdwÀhrungskrediten in Höhe von 318 Millionen Euro (Q1 2023: 173 Millionen
Euro) erzielte sie ErtrÀge von 341 Millionen Euro (Q1 2023: 356 Millionen
Euro). Zum Operativen Ergebnis des Konzerns steuerte die mBank insgesamt 82
Millionen Euro (Q1 2023: 100 Millionen Euro) bei. Treiber war vor allem das
starke Zinsergebnis, das um rund 19 % auf 583 Millionen Euro (Q1 2023: 488
Millionen Euro) zulegte. Ohne die Sonderbelastungen durch die Vorsorge fĂŒr
Rechtsrisiken bei FremdwÀhrungskrediten hÀtte die mBank ihr Operatives
Ergebnis im ersten Quartal weiter auf 400 Millionen Euro gesteigert (Q1
2023: 273 Millionen Euro), den höchsten Wert in ihrer Geschichte.
Ausblick: Jahresziele fĂŒr 2024 bestĂ€tigt
Die Commerzbank hĂ€lt an ihrem Ausblick fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2024 fest. Sie
strebt ein Konzernergebnis ĂŒber dem Vorjahr an, wobei der Ausblick von der
Entwicklung der Belastungen bei den Schweizer-Franken-Krediten der mBank
abhĂ€ngt. Beim ZinsĂŒberschuss geht die Bank nun von rund 8,1 Milliarden Euro
fĂŒr das Gesamtjahr aus. FĂŒr den ProvisionsĂŒberschuss liegt das Ziel bei 4 %
Wachstum. Die Commerzbank strebt fĂŒr das laufende Jahr eine
Cost-Income-Ratio von rund 60 % an. Das Risikoergebnis sieht sie bei
niedriger als minus 800 Millionen Euro im Gesamtjahr unter der Verwendung
von TLA. Die CET-1-Quote wird ĂŒber der Marke von 14 % liegen.
Die AusschĂŒttungsquote will die Bank weiter erhöhen. Nachdem sie fĂŒr das
GeschĂ€ftsjahr 2023 insgesamt 50 % des Konzernergebnisses fĂŒr Dividende und
AktienrĂŒckkĂ€ufe verwendet hat, will die Commerzbank fĂŒr das laufende
GeschĂ€ftsjahr gemÀà ihrer KapitalrĂŒckgaberichtlinie mindestens 70 % des
Gewinns an ihre Anteilseigner zurĂŒckgeben, jedoch nicht mehr als das
Konzernergebnis nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen.
Ăbersicht ĂŒber wesentliche Finanzkennzahlen
in Mio. Euro Q1 Q1 Q1 24 vs. Q4 Q1 24 vs. GJ
2024 2023 Q1 23 in 2023 Q4 23 in 2023
% %
ZinsĂŒberschuss 2.126 1.947 + 9,2 2.126 + 0,0 8.368
ProvisionsĂŒberschuss 920 915 + 0,5 798 + 15,3 3.386
Fair-Value-Ergebnis1 - 53 - 72 + 26,2 - 202 + 73,6 - 359
Sonstige ErtrÀge - 246 - 122 - 313 + 21,3 - 933
ErtrÀge 2.747 2.668 + 3,0 2.409 + 14,0 10.461
ErtrÀge ohne 2.719 2.655 + 2,4 2.434 + 11,7 10.438
Sondereffekte
Risikoergebnis - 76 - 68 - 10,8 - 252 + 70,0 - 618
Verwaltungsaufwendun- 1.496 1.464 + 2,2 1.557 - 3,9 6.006
gen
PflichtbeitrÀge 91 260 - 64,9 59 + 55,2 415
Operatives Ergebnis 1.084 875 + 23,8 542 + 100,0 3.421
Restrukturierungs-auf- 1 4 - 86,2 4 - 86,9 18
wendungen
Ergebnis vor Steuern 1.083 871 + 24,4 537 3.403
Steuern 322 279 + 15,5 166 + 94,1 1.188
Minderheiten 14 12 + 16,9 - 24 - 10
Konzernergebnis2 747 580 + 28,8 395 + 89,0 2.224
Cost-Income-Ratio im 54,5 54,9 64,6 57,4
operativen GeschÀft
exkl. PflichtbeitrÀge
(%)
Cost-Income-Ratio im 57,8 64,6 67,1 61,4
operativen GeschÀft
inkl.
PflichtbeitrÀgen (%)
Operativer RoTE (%) 14,1 11,8 7,0 11,3
Netto-RoTE (%)3 10,5 8,3 5,2 7,7
Netto-RoE (%) 10,1 8,0 5,0 7,4
CET-1-Quote (%)3 14,9 14,2 14,7 14,7
Leverage Ratio 4,6 4,8 4,9 4,9
Bilanzsumme (Mrd. 552 497 517 517
Euro)
1 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
2 Den Commerzbank-AktionÀrinnen und -AktionÀren und den Investoren in
zusÀtzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis.
3 2023 nach Abzug von Abgrenzung fĂŒr AusschĂŒttungen und potenzielle
(komplett diskretionÀre) AT-1-Kupons - Q1 2024 ohne Ansatz des
Konzernergebnisses.
Pressekontakt
Kathrin Jones +49 69 9353-45687
Svea Junge +49 69 9353-45691
Sina WeiĂ +49 69 9353-45738
Kontakt fĂŒr Investoren
Jutta Madjlessi +49 69 9353-47707
Michael Klein +49 69 9353-47703
Ăber die Commerzbank
Die Commerzbank ist die fĂŒhrende Bank fĂŒr den deutschen Mittelstand. Zudem
ist sie starke Partnerin von rund 25.500 FirmenkundenverbĂŒnden sowie knapp
11 Millionen Privat- und Unternehmerkundinnen und -kunden in Deutschland. In
zwei GeschÀftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden -
bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die
Commerzbank wickelt rund 30 % des deutschen AuĂenhandels ab und ist im
FirmenkundengeschÀft international in mehr als 40 LÀndern vertreten. Die
Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, GroĂunternehmen sowie
institutionelle Kunden. Im internationalen GeschÀft begleitet die
Commerzbank Kunden mit einem GeschĂ€ftsbezug zu Deutschland, Ăsterreich oder
der Schweiz und Unternehmen aus ausgewÀhlten Zukunftsbranchen. Im Segment
Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und
comdirect an der Seite ihrer Kundinnen und Kunden: online und mobil, im
Beratungscenter und persönlich vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft
mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen
Privat- und Firmenkunden ĂŒberwiegend in Polen sowie in der Tschechischen
Republik und der Slowakei.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthÀlt in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt
es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben.
Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete
zukĂŒnftige GeschĂ€ftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne
und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen fĂŒr eine
Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukĂŒnftigen finanziellen
Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen
und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf
aktuellen Planungen, Erwartungen, SchÀtzungen und Prognosen des Vorstands.
Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhÀngig und unterliegen bekannten und
unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren
können, dass die tatsÀchlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von
jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen
ausgedrĂŒckt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung
der FinanzmÀrkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in
denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer ErtrÀge erzielt und einen
erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hÀlt, die Preisentwicklung von
Vermögenswerten und Entwicklung von MarktvolatilitÀten, insbesondere
aufgrund der andauernden europÀischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall
von Kreditnehmern oder Kontrahenten von HandelsgeschÀften, die Umsetzung
ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des GeschÀftsmodells, die
VerlÀsslichkeit ihrer GrundsÀtze, Verfahren und Methoden zum
Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Ănderungen sowie andere
Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag,
an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in
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