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Critical Infrastructure Aktie: 40 Prozent Crash nach Deal-Abbruch

25.06.2026 - 05:15:02 | boerse-global.de

Critical Infrastructure Technologies bricht die Übernahme eines australischen Maschinenbauers ab. Der Aktienkurs fällt auf ein neues Jahrestief.

Critical Infrastructure: Übernahme in Australien gescheitert
Critical - Eine beschädigte Betonbrücke oder Industrieleitung unter einem stürmischen Himmel, die Zusammenbruch und finanziellen Stress symbolisiert. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Critical Infrastructure Technologies zieht die Reißleine. Das Unternehmen bricht die geplante Übernahme eines australischen Maschinenbauers ab. Parallel dazu scheitert die dazugehörige Millionen-Finanzierung.

Finanzierungslücke nach Deal-Abbruch

Der Deal stand seit März im Raum. Jetzt ist er Geschichte. CEO Brenton Scott bezeichnet das Scheitern der Akquisition als bedauerlich. Auch die Zusammenarbeit mit Centurion One Capital Corp. endet vorzeitig. Damit entfällt eine geplante Privatplatzierung in Höhe von rund drei Millionen Dollar.

Anleger reagieren mit massiven Verkäufen. Der Aktienkurs brach innerhalb einer Woche um fast 40 Prozent ein. Mit 0,10 Euro markiert das Papier ein neues Jahrestief. Seit Januar hat die Aktie über drei Viertel ihres Wertes verloren.

Ein RSI-Wert von 22,7 deutet auf einen technisch überverkauften Zustand hin. Die Volatilität bleibt mit jährlich 127 Prozent jedoch extrem hoch. Das Management versucht nun, die Aufmerksamkeit auf bestehende Kooperationen in Kanada und Polen zu lenken.

Expansion nach Europa

Trotz der Rückschläge treibt das Unternehmen seine Europa-Strategie voran. Das Überwachungssystem Nexus 20 soll im Juli in Hamburg eintreffen. Nach der Zollabwicklung erfolgt der Transport nach Polen zur Endmontage. Dort übernimmt der Partner HCP die abschließenden Tests.

Das System ist für den Einsatz in der Verteidigung und im Bergbau konzipiert. Es bietet im Vergleich zum Vorgängermodell eine schnellere Einsatzbereitschaft und verbesserte Energiesysteme. Die Zusammenarbeit mit dem polnischen Rüstungskonzern PGZ gilt dabei als zentraler Baustein für den Markteintritt.

Im September folgt die internationale Premiere. Das Unternehmen präsentiert den Nexus 20 erstmals live auf der MSPO Defence Expo in Kielce. Dort muss die Technik beweisen, dass sie die Anforderungen der Rüstungsbranche tatsächlich erfüllen kann.

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