D-Wave, Minus

D-Wave: 7,29 Prozent Minus trotz Rekordaufträge

16.05.2026 - 21:45:44 | boerse-global.de

D-Wave verzeichnet Rekordbuchungen, während Aktie fällt. Analysten sehen Potenzial trotz Umsatzrückgang und setzen auf künftige Erlöse.

D-Wave: 7,29 Prozent Minus trotz Rekordaufträge - Foto: über boerse-global.de
D-Wave: 7,29 Prozent Minus trotz Rekordaufträge - Foto: über boerse-global.de

Bei D-Wave passt die Börsenreaktion nicht sauber zu den operativen Signalen. Die Aktie rutschte zum Wochenschluss deutlich ab, obwohl die Auftragslage im jüngsten Quartal einen Rekord erreichte. Genau dieser Bruch macht den Titel derzeit schwer zu lesen.

Am Freitag schloss die Aktie bei 17,48 Euro, ein Minus von 7,29 Prozent. Auf Wochensicht summiert sich der Rückgang auf 8,93 Prozent.

Seit Jahresbeginn liegt der Titel 27,18 Prozent hinten. Über zwölf Monate steht dagegen weiter ein Plus von 77,22 Prozent. Der Rücksetzer traf den gesamten Sektor der börsennotierten Quantencomputer-Spezialisten, darunter auch IonQ und Rigetti Computing.

Umsatz fällt, Aufträge springen

Die wichtigste operative Zahl war diesmal nicht der Umsatz. D-Wave meldete einen Erlösrückgang von 81 Prozent auf 2,9 Millionen Dollar, während die Buchungen auf 33,4 Millionen Dollar stiegen.

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Der Umsatzbruch hat einen klaren Grund. Im Vorjahr hatte ein großer Systemverkauf die Vergleichsbasis verzerrt. Die neuen Buchungen zeigen dagegen, dass Kunden größere Projekte anstoßen. Das Geld läuft aber erst später durch die Gewinn- und Verlustrechnung.

Zum Quartalsende verfügte D-Wave über 588,4 Millionen Dollar an Barmitteln und marktfähigen Wertpapieren. Ein Jahr zuvor waren es 304,3 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 93 Prozent entspricht.

QCI-Kauf erweitert die Plattform

Im Januar 2026 schloss D-Wave die Übernahme von Quantum Circuits Inc. für 538,5 Millionen Dollar ab. Damit baut das Unternehmen sein Modell aus: Neben Quantum Annealing kommt nun eine Gate-Model-Technologie mit fehlerkorrigierten supraleitenden Systemen hinzu.

Für später im Jahr arbeitet D-Wave an einem Dual-Rail-System mit 17 Qubits. Langfristig peilt das Unternehmen 100 logische Qubits bis 2032 an. Das ist technisch ambitioniert und dürfte erklären, warum die starke Liquidität so wichtig bleibt.

Großaufträge stützen die Story

Die neuen Buchungen kamen vor allem aus zwei Verträgen. Die Florida Atlantic University will für 20 Millionen Dollar einen Advantage2-Quantencomputer kaufen und installieren lassen. Der Aufbau soll noch vor Jahresende beginnen.

Hinzu kommt ein Vertrag mit einem Fortune-100-Unternehmen über 10 Millionen Dollar. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Es geht um professionelle Dienstleistungen und Cloud-Zugang für produktionsnahe Anwendungen.

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Für die Aktie zählt nun die Umwandlung dieser Aufträge in Umsatz. D-Wave hat noch 42,4 Millionen Dollar an verbleibenden Leistungsverpflichtungen. Diese Summe wird erst mit Lieferung, Installation und erfüllten Meilensteinen ergebniswirksam.

Analysten bleiben dennoch konstruktiv. Rosenblatt hält am Kursziel von 43 Dollar fest und verweist auf die steigenden Buchungen. Der Konsens von 16 Analysten liegt bei 35,17 Dollar.

Am 1. Juni 2026 lädt D-Wave zum ersten Investorentag an der New York Stock Exchange. Dort will das Unternehmen mehr zur QCI-Integration und zur kommerziellen Planung für die zweite Jahreshälfte sagen. Genau dort muss aus starken Buchungen eine belastbare Wachstumsstory werden.

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