Diensthandy wird Standard - Privatnutzung meist erlaubt
23.03.2026 - 13:48:02 | dpa.deWie aus einer aktuellen reprÀsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorgeht, erhalten mittlerweile 56 Prozent der BeschÀftigten ein Mobiltelefon von ihrem Arbeitgeber. Vor drei Jahren lag der Anteil der BeschÀftigten mit Zugriff auf ein Diensthandy noch bei 46 Prozent.
Fast alle Diensthandynutzer (knapp 95 Prozent) erhalten dabei ein persönliches GerĂ€t zur alleinigen Nutzung, lediglich 3 Prozent teilen sich ein Smartphone mit Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig ist der Einsatz privater Handys fĂŒr berufliche Zwecke rĂŒcklĂ€ufig und sank von 36 Prozent im Jahr 2023 auf nunmehr 26 Prozent.
Arbeitgeber zeigen sich bei privater Nutzung groĂzĂŒgig
Wer ein Smartphone vom Arbeitgeber erhĂ€lt, muss in der Regel nicht mit zwei GerĂ€ten hantieren. 93 Prozent der Nutzer ist es der Umfrage zufolge gestattet, das Diensthandy auch fĂŒr private Zwecke zu verwenden (2023: 88 Prozent). Lediglich 3 Prozent der Unternehmen sprechen ein explizites Verbot fĂŒr die Privatnutzung aus.
Die Erlaubnis stöĂt bei den Arbeitnehmern auf hohe Akzeptanz: 88 Prozent der berechtigten Personen nutzen ihr DienstgerĂ€t tatsĂ€chlich auch im Privatleben, wĂ€hrend nur 9 Prozent freiwillig darauf verzichten.
FĂŒr die reprĂ€sentative Studie befragte Bitkom Research Anfang 2026 bundesweit 1.006 Personen ab 16 Jahren, darunter 495 Menschen, die aus beruflichen GrĂŒnden mobil telefonieren.
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