Opel, Modell

Opel entwickelt nÀchstes Modell auf chinesischer Basis

08.05.2026 - 08:20:13 | dpa.de

Das nÀchste neue Modell der Automarke Opel wird zu wesentlichen Teilen in China entwickelt.

Die Tochter des Stellantis NL00150001Q9-Konzerns will dazu eng mit dem chinesischen Autobauer Leapmotor zusammenarbeiten, kĂŒndigt Opel-Chef Florian Huettl an.

Die Entwicklung des Elektro-SUV in der Kompaktklasse hat laut Opel bereits begonnen und soll zu einem Produktionsbeginn im Sommer 2028 fĂŒhren. Gebaut werden soll das Auto im Stellantis-Werk im spanischen Saragossa, wo bereits seit Jahrzehnten der Opel Corsa vom Band lĂ€uft. Laut Medienberichten will Leapmotor dort noch in diesem Sommer die Produktion des eigenen SUV B10 beginnen, der mit einer LĂ€nge von 4,52 Metern in derselben Klasse antritt wie der geplante neue Opel.

Aufgaben werden verteilt

"Damit plant Opel einen weiteren wichtigen Schritt bei der Entwicklung hochmoderner und erschwinglicher Elektrofahrzeuge fĂŒr unsere Kunden", erklĂ€rt Huettl. Die Chinesen seien fĂŒr den Antrieb, die Batterie sowie fĂŒr die komplette Elektro- und Digitalarchitektur zustĂ€ndig. In RĂŒsselsheim sollen sich die Ingenieure neben dem Design um sĂ€mtliche Autoteile kĂŒmmern, mit denen die Kunden direkt in Kontakt kommen. Hier geht es beispielsweise um die Lenkung, die Sitze und das Licht.

Erst vor wenigen Wochen hatte Stellantis eine weitere Reduzierung der Entwicklungsmannschaft in RĂŒsselsheim angekĂŒndigt. Von derzeit rund 1.650 Ingenieurinnen und Ingenieuren sollen kĂŒnftig noch 1.000 an der Entwicklung von Opel-Modellen sowie verschiedenen Themenfeldern fĂŒr den Gesamtkonzern arbeiten. PlĂ€ne fĂŒr eine Batteriezellen-Fabrik am Opel-Standort Kaiserslautern wurden aufgegeben. Bei der Übernahme durch die Peugeot-Mutter PSA im Jahr 2017 waren bei Opel noch rund 7.000 Entwickler beschĂ€ftigt. PSA ist dann zusammen mit Fiat-Chrysler im multinationalen Stellantis-Konzern aufgegangen.

Vorreiter fĂŒr weitere Modelle?

Der VW DE0007664039-Konkurrent Stellantis hĂ€lt einen Minderheitsanteil von 21 Prozent an Leapmotor und hat mit dem Start-up eine internationale Vertriebseinheit gegrĂŒndet. Verantwortlich fĂŒr die rund 150 Verkaufsstellen auf dem deutschen Markt ist Huettl, der neben Opel auch die deutsche Stellantis-Landesgesellschaft leitet. Mit der China-Kooperation nimmt Opel im Konzern eine Pionier-Rolle ein. Vorteile könnten sich beispielsweise im Einkauf und beim Tempo der Umsetzung ergeben. Konkrete KooperationsplĂ€ne fĂŒr weitere Modelle auch anderer Stellantis-Marken wurden nicht genannt.

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